Hebr̈aische Conversations-Grammatik

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Material Information

Title:
Hebr̈aische Conversations-Grammatik Kurzgefasstes theoretisch-praktisches Lehrbuch der modernen hebr̈aischen Conversations-und Schriftsprache mit chronologisch und geographisch geordneten Schriftproben und einem Abriss der hebr̈aischen Stenographie
Series Title:
Kunst der Polyglottie
Alternate Title:
Kunst schnell Modernes hebr̈aisch zu lernen
Bibliothek der Sprachenkunde
Physical Description:
Book
Language:
German
Hebrew
Creator:
Rosenberg, Isaak
Publisher:
Hartleben
Publication Date:
Materials:
Paper ( medium )
Measurements:
17 cm.

Subjects

Subjects / Keywords:
Hebrew language - Grammar
Hebräischen Sprache - Grammatik
שפת עברית - דקדוק

Notes

Additional Physical Form:
Extent: viii, 184 p.
Biographical:
Die Kunst der Polyglottie, v. 58
General Note:
On cover: Bibliothek der Sprachenkunde
General Note:
Added illustrated title page.
General Note:
Title in Hebrew characters at head of title page.
General Note:
Added title page title: Die Kunst schnell Modernes hebr̈aisch zu lernen.
General Note:
Includes bibliographical references

Record Information

Source Institution:
SOAS, University of London
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System ID:
LOAA000028:00001


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Full Text

Bibliothek der Sprachenkunde

Hebrische
Conversations-Grammatik,
Von
J. Rosenberg,
A. HARTLEBEN s VERLAG.



Bibliothek der Sprachenkunde

Hebrische
Conversations-Grammatik,
Von
J. Rosenberg,
A. HARTLEBEN s VERLAG.


Dir kunst schnell Modernes Hebraisch zu lernen
A. Hartleben's Verlag. Wien, Pest, Leipzig


DIE
KUNST DER POLYGLOTTIE
EINE AUF ERFAHRUNG BEGRNDETE ANLEITUNG
JEDE SPRACHE
IN KRZESTER ZEIT UND IN BEZUG AUF
VERSTANDNIS, KONTERSATION UND SCHRIFTSPRACHE
DURCH SELBSTUNTERRICHT ZU ERLERNEN.
ACHTUNDFNFZIGSTER THEIL:
DIE MODERNE HEBRISCHE SPRACHE
VON
J. ROSENBERG.
-
WIEN. PEST. LEIPZIG.
A. HARTLEBEN'S VERLAG.
ALLE RECHTE VORBEHALTEN.




HEBEISCHE
CO N VERS ATI ONS-G RAMM ATI K.
KRZGEFASSTES THEORETISCH-PRAKTISCHES LEHRBUCH
DER MODERNEN HEBRISCHEN CONVERSATIONS- UND
SCHRIFTSPRACHE.
MIT CHRONOLOGISCH UND GEOGRAPHISCH GEORDNETEN
SCHRIFTPROBEN
PROFESSOR FR MODERNE UND SEMITISCHE SPRACHEN, EMERIT. DIRECTOR DER
S. EDLER VON LMEL'SCHEN KNABENSCHULE IN JERUSALEM, RELIGIONSLEHRER DER
ISR. CULTUS-GEMEINDE IN WIEN.
UND EINEM
ABRISS DER HEBRISCHEN STENOGRAPHIE
VON
J< ROSENBERG,
WIEN. PEST. LEIPZIG.
A. HARTLEBEN'S VERLAG.
ALLE RECHTE VORBEHALTEN.
c<*^


Druck von Moritz Knpflmacher,


Vorrede.
Dieses Lehrbuch der modernen hebrischen Conversations-
und Schriftsprache ist zunchst fr die israelitische studierende
Jugend bestimmt, ist aber so eingerichtet, dass jeder Gebildete, ob
Christ oder Jude, ohne irgendwelche Vorkenntnis des Hebrischen,
dasselbe mit Erfolg benutzen kann. Es will den Zweck erreichen,
dass der Selbststiulierende in den Stand gesetzt werde, nach Ab-
solvierung dieses Buches, in der hebrischen Sprache eine leichte
Conversation fhren und einen einfachen Brief schreiben zu knnen,
sowie mit Hilfe eines guten Wrterbuches sich auch an die Lecture
einer hebrischen Zeitschrift wagen zu drfen. Aus diesem Grunde
wurde im theoretischen Theile jeder berflssige Gelehrtenkram,
also Alles was zum praktischen Verstndnis des gesprochenen
und geschriebenen Hebrisch nicht unbedingt nothwendig erschien,
sorgfltig vermieden; hingegen wurde solchen Spracherscheinungen,
die uns auf Schritt und Tritt begegnen, wenn sie auch nicht dem
klassischen Hebrisch angehren, ein breiter Raum gewhrt. Aus
eben diesem Grunde wurde auch die aramische und talmudische
Grammatik aufgenommen. Eine Reihe hebrischer Texte, durchge-
hends dem praktischen Leben entnommene Conversationsstoffe, wie
sie bisher noch in keinem hebrischen Lehrbuche vorkommen,
wurden eigens fr dieses Werk verfat.
Die beigegebenen Briefe sind Originalbriefe, die ich von
Vereinen, Schriftstellern, Buchhndlern und Privatpersonen aus
Ruland, Italien und dem Oriente erhielt, und haben den Zweck,
sowohl mit den verschiedenen Schriftzeichen als auch den Stilarten>
welche gegenwrtig bei den Juden in den verschiedenen Welt-
gegenden blich sind, bekannt zu machen. Eine Neuerung, sowohl
in rem als in der Form, ist meine Proposition, die lateinische Schrift
fr Profanwerke und Correspondenz zu adoptieren; ob sie Anklang
finden wird? Qui vivra verrat


Da dieses Lehrbuch in jeder Hinsicht neue Bahnen betritt,
ein neues Gebiet der Hebristik urbar zu machen sucht, erleidet
es gar keinen Zweifel, da demselben noch viele Mngel anhaften;
ich sehe daher einer, wenn auch abflligen aber sachlichen Beur-
theilung von fachkundiger Seite gerne entgegen, und werde gerechte
Vorschlge und Bemerkungen in folgenden Auflagen mit Dank
bercksichtigen und venverthen. Nur den Kritikern tout prix,
den * rufe ich in ruhigem aber entschiedenem
Tone zu: ! .
Da dieses Lehrbuch fr Gebildete geschrieben ist, so htte
ich eigentlich ber die zu befolgende Methode nichts zu sagen, nur
fr minder Gebte mchte ich folgenden Vorgang empfehlen: Zu-
:nchst lese man den ganzen theoretischen Theil aufmerksam durch,
halte sich beim Einzelnen nicht lange auf und beginne dann sofort
den praktischen Theil, Seite 58. Von da ab mu allerdings jeder
hebrische Text so oft gelesen werden bis hierin die erforderliche
Gelufigkeit und Correctheit erlangt wird; sodann versuche man den
unpunktirten Text zu lesen welche Aufgabe anfangs fast un-
ausfhrbar zu sein scheinen wird. Aber der Schein trgt! Wenn
man den ersten unpunktierten Text, mit Zuhilfenahme des punktierten,
dreimal durchgelesen hat, dann kann man denselben auch ohne
Hilfe des punktierten Textes gelufig lesen, die folgenden Texte
werden aber gar keine Schwierigkeiten mehr machen; nachher wird
der hebrische Text mit der deutschen Uebersetzung Seite 6267
gelesen. Mit dieser Uebung mu die grndliche Einbung der hebr-
ischen^Paradigmen Hand in Hand gehen. Je grndlicher die Para-
digmen einstudiert sind, desto leichter und klarer wird der hebrische
Text verstanden werden. Ist diese erste Schwierigkeit berwunden,
dann erst gehe man ernstlich an die Einbung der hebrischen
Grammatik. In derselben Weise sind dann auch die folgenden Texte
zu bearbeiten. Nach Absolvierung des zweiten Textes beginne man
die Vocabeln am Ende des Buches gruppenweise einzuben, d. 11.
aus dem Hebrischen ins Deutsche zu bersetzen.
Es empfiehlt sich, schon auf dieser Stufe mit der Schreib-
iibung zu beginnen. Zuerst wird ein Alphabet der Currentschrift
Seite 45, fr welches man sich entscheidet, eingebt, sodann der
eingebte Text aus der unpunktierten Druckschrift mittelst dieses


Alphabets copiert und die eigene Handschrift sodann gelesen,
was anfangs nicht so leicht gelingen wird, aber wie gesagt, Uebung
macht den Meister. Wenn es dann mit allen diesen Uebungen flott
und leicht geht, be man auch die aramischen und talmudischen
Theile der Grammatik ein.
Als Fortbildung im mndlichen Ausdrucke ist der Besuch
eines hebrischen^ Clubs sehr zu empfehlen. Zur Lecture whle
man zuerst die vorzglichen Ausgaben des Verlags: Tuschija"
Warschau, in erster Reihe Tawjew,s , die jede hebrische
Buchhandlung besorgen kann. Wrterbcher fr Biblisch-hebrisch
gibt es viele und vorzgliche. Handlich, billig und gediegen ist:
Frst: Taschenwrterbuch der hebrischen Sprache. Bei vor-
geschrittener Lecture wird auch ein talmudisches Wrterbuch
unentbehrlich sein. Dem Zwecke entspricht vollkommen: Dallmann:
Aramisch-neuhebrisches Wrterbuch, Yerlag Kaufmann, Frankfurt
am Main.
Ein Handwrterbuch der modernen hebrischen Conversations-
und Schriftsprache in zwei Theilen: Hebrisch-deutsch und deutsch-
hebrisch, hat der Verfasser dieses Lehrbuches in Vorbereitung, und
wird mit der Herausgabe beginnen, sobald sich ein Verleger dafr
finden wird.
Der Verfasser.


Literatur.
Strack, H. L. Hebrische Grammatik.
Goldmann, M. Praktischer Unterricht in der hebrischen Sprache. '
Marti, K. Biblisch-aramische Grammatik.
Siegfried, C. Lehrbuch der neuhebrischen Sprache. 1
Zimmern, H. Vergleichende Grammatik der semitischen Sprachen.
Almquist. Ein samaritanischer Brief an Knig Oscar I. mit <
Schrifttafeln von J. Euting.
Frst, J. Hebrisch-chaldisches Schulwrterbuch. 4
Hommel, Fr. Geschichte des alten Morgenlandes.
Biehm-Baethgen, Handwrterbuch des biblischen Alterthums.
Krn, B. Le Petit Parisien.
Cond er, C. Syrian Stone-Lore.
Schul bum, m.
Benseeb, J.
Luzzato-Lerner,
Lerner, ch. z.
Lne* A. m.


A. Theoretischer Theil.
a) Biblisch-hebrische Grammatik.
I. Einleitung.
Die hebrische Literatur umfat einen Zeitraum von circa
3000 Jahren, von Moses bis auf die Gegenwart. Whrend dieser
ganzen Zeit war der Gebrauch und die Entwicklung der hebrischeil
Sprache niemals unterbrochen worden, und gerade in der Gegenwart
ist sie wieder in ungeahntem Aufschwnge begriffen. Insbesondere
ist es die periodische Literatur, die jetzt in der schnsten Blte
steht. Tagesbltter, Wochen- und Monatsschriften, sowie Jahrbcher
befassen sich eingehends mit allen Verhltnissen und Bedrfnissen
des Lebens. Politische, sociale und konomische Angelegenheiten^
wissenschaftliche und belletristische Themata von jdischem und
allgemeinem Interesse werden mit viel Geschick und groem Ernst
behandelt, Actiengesellschaften zur Herausgabe hebrischer Original
werke undUebersetzungen hervorragender Meisterwerke aller Nationen
entstehen und floriren.
1 Es ist begreiflich, da die hebrische Sprache whrend dieser
ungewhnlich langen Periode naturgem mehrere Phasen durch-
zumachen hatte, je nach dem Orte, der Zeit und den Verhltnissen,,
unter welchen die verschiedenen Erzeugnisse der Literatur entstanden
sind.
Fr das moderne Hebrisch, d. h. fr die Sprache, welche
heutzutage in Bchern und Zeitschriften, in der Correspondenz und.
im mndlichen Verkehr bei den Juden im Oriente und in Ruland
im Gebrauche ist, kommen hauptschlich zwei Momente in Betracht,,
nmlich: Das biblische Hebrisch, wie es im Canon der Heiligen
Schrift enthalten ist und das neuhebrische Idiom in der Mischna
und dem Talmud. Diese beiden Elemente bilden den Grundstock der
modernen hebrischen Conversations- und Schriftsprache. Auer-
dem werden noch hufig aramisch-talmudische Wrter und Phrasen
Hebr. Convers.-Gram. 1


und endlich eine groe Anzahl von Geologien angewendet. Diese
letzten zwei Elemente beeinflussen die Sprache jedoch nur in lexi-
calischer und stilistischer Hinsicht; die Grammatik bleibt von denselben
unberhrt.
Im Lager der modernen hebrischen Schriftsteller machen
sich drei verschiedene Strmungen stark bemerkbar. Erstens die
Puristen, welche ausschlielich biblisch-hebrisch zu schreiben vor-
geben, was ihnen jedoch nicht gelingt, nicht gelingen kann, aus dem
einfachen Grunde, da es ein Anachronismus und daher undurch-
fhrbar ist. Die Bilder einer Sprache werden stets aus dem jeweiligen
Culturleben und der Weltanschauung eines Volkes genommen. Knnen
und sollen wir nun dieselben Sprachbilder fr unsere modernen
Begriffe und Verhltnisse gebrauchen, wie sie einst David und Jesajas
zeitgem angewendet haben? Wem wrde es z. B. heute einfallen
einen deutschen Aufsatz zu schreiben im Stile Luther,s, des Be-
grnders der neuhochdeutschen Sprache? Und doch steht Luther
unserer Zeit nicht gar so ferne!
Zur zweiten Gruppe gehren die Talmudisten, welche dem
ganzen Sprachschtze des postcanonischen hebrischen Schriftthums
in der modernen hebrischen Sprache das Brgerrecht verleihen
Dieser Gruppe gehren die meisten und gewiegtesten Hebristen der
Gegenwart an. Die Hebristen der dritten Gruppe nennen sich Sprach-
erweiterer und suchen durch Neubildungen die hebrische Sprache
wieder zu beleben. Ihr Streben geht dahin, die hebrische Sprache
als lebende Sprache in Schule und Haus, sowie im ffentlichen Verkehr
zu pflegen und zu frdern. Das Hauptorgan dieser letzten Gruppe ist
das in Jerusalem erscheinende Wochenblatt , das |iber eine
groe Schaar geistreicher Mitarbeiter und opferfreudiger Anhnger
verfgt, und thatschlich bereits schne Kesultate erzielt hat, wie
ich aus eigener Erfahrung mittheilen kann.
Als ich nmlich whrend einer Orientreise, im Jahre 1893, die
jdischen Schulen in Jerusalem und in den jdischen Colonien be-
suchte, fand ich zu meiner freudigen Ueberraschung, da die Schul-
kinder, Knaben und Mdchen, in allen Lehrgegenstnden, sowie
im Privatgesprche flieend und correct hebrisch sprachen und
schrieben.


3
* Es kann nicht die Aufgabe dieses Lehrbuches fr Anfnger
* sein, fr oder gegen eine Partheirichtung das Wort zu sprechen,
r vielmehr glauben wir dem Lernenden gegenber am besten unsere
Pflicht zu erfllen, indem wir die verschiedenen Spracherscheinungen,
wie sie im mndlichen und schriftlichen Verkehr de facto gebraucht
1 werden, vorfhren und erklren. Thatsache bleibt es indes, dass
diese Zerfahrenheit in den Prinzipien der geistigen Fhrer, fr den
Fortschritt und die Verbreitung der hebrischen Sprache zum groen
Schaden gereicht, indem sie die besten Krfte zersplittert, die grten
Talente lahm legt. Nur eine einheitliche Organisation, ein Sprach-
und Literatur-Verein, auf fester nationaler Basis gegrndet, kann
1 hier Abhilfe schaffen. Verfolgen wir die Culturbewegungen empor-
^ strebender Nationalitten in den letzten 50 Jahren, z. B. die der
Ungarn, Griechen^ Slaven, so finden wir, dass Alle denselben Weg
eingeschlagen haben und die besten Erfolge erzielten.
1*


4
II. Schrift
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III. Lautlehre.
§ 1. Das Alphabet.
Aussprache bei den Juden in
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Das Alphabet (Fortsetzung).
Schrift Akadem. Aussprache Am isprac he bei den Juden in
> > CS N Namen Quadrat- I o CO 08 Corresp. Text- Marokko Syrien Trkei i Italien 3 o CO P Polen Russland
70 spir. asp ng jt
80 P P P P P P P P P P
P ph f f f ,f f f f f
P ph f f f f f f f f
90 s s SS tsck SS SS SS tz tz tz
s s SS tsch SS SS SS tz tz tz
100 1 q q k q f k k k k k
200 r r r r r r r r gh r
300 s s sch sch sch sch sch sch sch ss
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§ 2. Allgemeines.
Man schreibt und liest hebrisch von rechts nach links. Die
lteste uns bekannte Inschrift in hebrischer Sprache ist, wenn
wir von der noch lteren moabitischen Mesa-Inschrift absehen,
die Siloah-Inschrift, die aus der Zeit HiskijaVs herrhrt und vor
inigen Jahren von arabischen Kindern, welche am Teiche Siloah
"bei Jerusalem spielten, zufllig entdeckt wurde. Die Schriftzeichen
auf dieser Inschrift sind phnizisch, wie berhaupt bei den Israeliten
nur die phnizischen Schriftzeichen bekannt und im Gebrauche
waren bis zu ihrer Rckkehr aus dem babylonischen Exile. /Weder
Jesajas noch David, viel weniger noch Moses kannten unsere
hebrische Quadratschrift. Diese hebrische Quadratschrift, die heute
in allen hebrischen Handschriften und Druckwerken allgemein an-
gewendet und von den Juden fr heilig gehalten wird, ist heidnisch-
aramischen Ursprungs; sie war die landesbliche Schrift in Babylon,
wo sie die Juden im Exile erlernten, und die Kenntni derselben
bei ihrer Bckkehr nach Palstina mitbrachten. Esra, mit seiner
gewaltigen Autoritt, wute es durchzusetzen, da diese Quadrat-
sclirift ausschlieliche Bechtsgiltigkeit fr Thoraabschriften und
andere religise Zwecke erhielt, whrend die althebrische recte^
phnizische Schrift den Samaritanern, den Todfeinden der Israeliten,
berlassen wurde, um so die Kluft zwischen den beiden feindlichen
Ylkerstmmen unberbrckbar zu gestalten.
Neben der Quadratschrift hielt sich aber fr profane^ Zwecke
in Siegeln, Grabinschriften, auf Mnzen etc. die althebrische oder
phnizische Schrift noch lange Zeit aufrecht, so da noch die Grab-
inschrift des Tanaiten Elasar ben Asarja und die Mnzen des Bar-
kochba diese Schriftzeichen tragen. Die ltesten Quadratinschriften
sind, wie bereits erwhnt, heidnisch-aramischen Ursprungs und unter-
scheiden sich in der Form sehr wesentlich von den gegenwrtig
gebruchlichen. Sie liegen jetzt in dem unbertrefflichen Monumental-
werke Corpus Inscriptionum Semiticarum im Drucke vor. Das lteste
hebrische Manuscript in Quadratschrift, ein Theil der Heiligen
Schrift, datirt vom zehnten Jahrhundert und ist im Besitze der


9
kaiserlichen Bibliothek in Petersburg. Facsimilen derselben sind
soeben von Ginsburg in London edirt worden.
Aus der Quadratschrift entwickelte sich spter die cursive
Ilaschischrift, welche heutzutager in hebrischen Druckwerken all-
gemein angewendet wird. Hebrische CurrentSchriften gab es in den
verschiedenen Zeiten und gibt es noch jetzt in den verschiedenen
Lndern eine unabsehbare Menge, die wir in zwei Hauptgruppen
eintheilen knnen, nmlich: die deutsch-polnisch-russische oder
askenazisclie Masflti- und die spagnolisch-italienisch-orientalische
oder- sefardische ChaQiqolmos-Sclirift. \
_Ich habe der Entwicklung der hebrischen Schriftarten einen
ber den Rahmen des Lehrbuches hinausgehenden weiten Raum
gewidmet, aber nicht ohne Absicht. Ich halte nmlich die Zeit fr
gekommen, neben den blichen Schriftarten, fr profane Druckwerke
und besonders fr die Correspondenz im Hebrischen die Latein-
schrift zu adaptieren, und wollte den Nachweis erbringen, da die
hebrische Sprache mit den blichen Schriftarten nicht unauflslich
verwachsen ist. Die Tragweite und den wolthuenden Einflu einer
solchen Reform wird jeder denkende Mensch ermessen knnen.
In der modernen hebrischen Literatur und Correspondenz
werden fr gewhnlich keine Vocalzeichen angewendet, was allerdings
das Lesen solcher Schriften sehr erschwert, jedoch, wie die Praxis
lehrt, kein unberwindliches Hindernis darbietet.
Der Lernende be zunchst die hebrische Quadratschrift
aber grndlich ein; sodann entscheide er sich fr eine Schreib-
schrift. Die Raschischrift ist nicht unentbehrlich, jedoch sehr ntzlich?
schon deshalb, weil sie im schriftlichen Verkehr mit spagnolischen,
italienischen und orientalischen Juden auch als Currentschrift gute
Dienste leisten wird. .
*
§ 3. Bemerkungen zu den Consonanten
Die Buchstaben ,, Z1, haben diese Gestalt nur am
Anfange und in der Mitte eines Wortes; am Ende eines Wortes
haben sie folgende Gestalt , D, y ,


10
Aussprache der Consonanten.
= ist fr unser Ohr ganz unlirbar und wird durch
einen hiatus in der Aussprache angedeutet.
Die Buchstaben 3 = b;3 = k; = p und F\ = t haben
diese Aussprache nur dann, wenn sie einen Punkt in der Mitte
haben; ohne diesen Punkt wird der Buchstabe aspirirt
ausgesprochen, wie folgende Zusammenstellung zeigt:
b; bh Aussprache = w in: Wort
= k; = kh ch : ach
S = p; ph f : Fenster
D= t; th = th : in dem englischenWorte:
both.
= ch Aussprache =
= t =
D = s wird immer, auch am Anfange eines Wortes, sehr hart
ausgesprochen in: F"a
T z wird sehr weich ausgesprochen s in Rose
= Aussprache in Europa =
s wie im Franzsischen also =
p = q in Europa =
= s == sch in: Schule
= s = in: Ro.
Eintheilung der Consonanten.
sind Kehllaute
Gaumenlaute
Zungenlaute
Zahnlaute
Lippenlaute.
knnen weder Dages forte noch Sewa mobile annehmen.
Anstatt des Dages forte erfolgt oft Ersatzdehnung des vorangehenden
Yocales z. B. Di aber ; aber ; aber ;;


aber . Das Sewa mobile wird unter diesen Buchstaben
durch die Halbvocale
Chatuph-pathach = )
-segl (v: e)
-qamez (:T = 0) ersetzt.
0 am Ende eines Wortes wird nicht cha sondern ach ausgesprochen,
also == reach; 1 nichach.
b und als erste Stammconsonanten eines Zeitwortes assimiliren
sich dem folgenden Consonanten in manchen Zeitformen, wie fr
von ; fr ; von ,
wird oft in 1 oder verwandelt, wie aber ;
aber
, , , werden nach den langen Yocalen oft als Dehnungs-
zeichen angewendet, und werden dann selbstverstndlich nicht
ausgesprochen. S
4. Die Vocale.
Die Yocale wurden im Hebrischen ursprnglich nicht be-
zeichnet. Spter wurden zu diesem Zwecke vier Consonanten ver-
wendet, u. zw. und bezeichneten, da an dieser Stelle berhaupt
ein Yocal zu sprechen, da also die Silbe offen und nicht ge-
schlossen ist.
bezeichnete die Yocale und

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Als die hebrische Sprache bereits aufgehrt hatte Yolks-
sprche zu sein, und nur noch in den Schulen als Gelehrten- und
Religionssprache gepflegt wurde, erfanden die Schulhupter, an-
geregt von einem gleichen Vorgange in der aramisch-syrischen
Sprache, zuerst die unvollkommenen babylonisch-hebrischen und
sodann die jetzt blichen tiberianischen Vocalzeichen und diakritischen
Punkte zur Sicherung der richtigen Aussprache des heiligen Textes.
Lange gedehnte Yocale sind: = ; |1 = e ;
; 0 ; 1 = = n
Kurze geschrfte Vocale sind: = a ; = e ';
$ = i <* !! = ; 0 = ;
/


Die Transscription der Vocale ist hier, wie in jeder magebenden
hebrischen Grammatik, nach der Aussprache im Oriente gegeben;
die europischen Juden sprechen die hebrischen Vocale anders
d. h. unrichtig aus. Halbvocale sind ( = a) chatuph pathach;
= chatuph qame£; und = e chatuph segl.
Die Vocallosigkeit eines Buchstaben wird bezeichnet durch
das (:) ; in unserer Transscription durch einen Apostroph ()
nach dem vokallosen Buchstaben. In der Aussprache unterscheidet
man zweierlei Sew: Am Anfange einer Silbe wird das Sew wie ein
flchtiges e gehrt und heisst Sewa mobile. Als Silbenschlu wird
das Sew nicht gehrt und heit Sew quiescent.
DagSs, ein mitten in den Buchstaben gesetzter Punkt, ist das dem
Striche, welchen wir ber m und n setzen entsprechende Zeichen der
Verdoppelung eines Consonanten und heit dann Dages forte. In den
Buchstaben bezeichnet er berdies die hrtere Aussprache
der Buchstaben und heisst dann Dages lene. Ohne Dages werden die
Buchstaben, wie bereits erwhnt, weich ausgesprochen. >x
§ 5. Betonung.
Die Wrter werden im Hebrischen meistentheils auf der
letzten Silbe betont; wo die vorletzte Silbe betont werden soll,
setzen wir in unserer Transscription das Tonzeichen (f) ber, und im
hebrischen Texte ein (0 unter den betreffenden Buchstaben.
§ 6. Von den Silben.
Man unterscheidet: 1. offene d. h. mit einem Vocal endende
und 2. geschlossene d. h. consonantisch auslautende Silben. Eine
offene Silbe hat meistens einen langen Vocal, eine geschlossene
Silbe hingegen einen kurzen Vocal. In dem Worte ist die erste
Silbe () offen, die zweite () geschlossen, in dem Worte §
sind beide Silben geschlossen, weil es wegen des Dages forte im
3 = und ausgesprochen wird.


IV. Formenlehre.
§ 7. Das Pronomen.
Die Pronomina personalia zerfallen in separata und suffixa.
Die selbstndigen persnlichen Frwrter sind:
Einzahl. 1. Person oder ich: 2. P. mnnlich:
:
du; 2. P. weiblich. du; 3. P. m. er; w. sie.
Mehrzahl. 1. P. oder wir; 2. P. m. w.
ihr; 3. P. m. od. w. oder sie.
Die Personalsuffixe knnen mit dem Nomen, mit dem
Yerbum und mit einigen Partikeln verbunden werden.
Zum Nomen stehen sie in einem Genitiv-, zum Yerbum zu-
meist in einem Accusativ-Yerhltnis.
Nomin als 11 ff ixe.
Wort, / mein Wort, ?[ m. w. dein Wort,
sein Wort, ihr Wort, unser Wort; m.
T ! TT: 7 I" T : 'V::
w. euer Wort, , m. w. ihr Wort.
Worte, meine Worte, ^. w. deine
Worte, seine Worte, ihre Worte, ^ unsere Worte,
m. w. euere Worte, m. ihre Worte.
Verbalsuf fixe.
er htete, er htete mich, ^' m. ^tip w.
er htete dich, 1 er htete ihn, er htete sie, ^W er
htete uns, £ m. w. er htete euch, Chfi^ m. fjD^ w.
er htete sie. .
Andere Frwrter sind: dieser, oder w. Einzahl
diese, Mehrzahl, diese. Man merke . diese Worte;
aber dieses%sind die Worte.
wer, , was.


§ 8. Der Artikel.
Der bestimmte Artikel fr alle 3 Geschlechter der Einzahl
mit * , und Mehrzahl wird im Hebrischen durch die Vorsilbe
Dages forte im folgenden Consonanten oder Ersatzdelmung aus-
., , .gedrckt: z. b
des bestimmten Artikels verschwindet das , , Nach b
, 5 fr aber ; ! sammt dem vorhergehenden Sewa, wie
fr
:------
§ 9. Das IVomen.
Die Wurzel des Hauptwortes besteht zumeist aus 3 Consonanten
und wird zweisilbig ausgesprochen z. B. Wort. Es gibt jedoch
viele zweiconsonantige Wurzeln, wie Vater, Solin, und einige
vier- und fnfconsonantige Wurzeln, wie ,
Abgeleitete Hauptwrter werden gebildet, entweder durch
Vocalnderungen oder durch Ableitungssilben, die der Wurzel vor-
gesetzt oder angehngt werden.
Anmerkung. Die wichtigsten Nominalclassen sind in den Pa-
radigmen 2, angefhrt.
Auer den Ableitungssilben und Personalsuffixen und neben
denselben nimmt das Nomen noch folgende Vor- und Nachsilben
an. Vorsilben ,11 ,,. zw.:
als Abkrzung des bezglichen Frwortes
1 und = Bindewort und z. B. und der Mann,
und Moses.
als Fragepartikel z. B. bist du es?
in, wie, b zu oder Dativ, von z. B.
, ,? , in, wie, zu, von einen! Garten
= in, wie, 3u, von dem Garten.
Nachsilben: und JV zur Bezeichnung des weiblichen
Geschlechtes, Einzahl; . steht fr mnnlich und 1 fr weiblich,


15
Mehrzahl. Z. B. ein Mann, ! oder Frau,
Knige, Frstinnen.
Die Nachsilbe Ht bedeutet ferner: nach, z. B. !
nach Jerusalem.
Das Geschlecht des Hauptwortes nach seinen Suifixen be-
stimmen zu wollen, wre sehr irrefhrend, da oft mnnliche Haupt-
Wrter weibliche Buifixe und umgekehrt annehmen. Das einzige
sichere Kennzeichen zur Bestimmung des Genus eines Hauptwortes
ist seine Uebereinstimmung mit seinem Attribute, oder dem Prdikate,
da das Geschlecht beim Eigenschafts-, Zahl- und Frworte, sowie
beim Zeitworte leicht erkennbar ist.
Auer der Ein- und Mehrzahl gibt es im Hebrischen noch
ein Dual (Zweizahl). Dieses Dual wird durch die Nachsilbe _
ausgedrckt. Z. B. Jahr, / Jahre, zwei Jahre.
Manches Hauptwort mit der Dualform hat die Bedeutung der Zwei-
zahl verloren z. B. Himmel.
Der Casus wird im Hebrischen in folgender Weise bezeichnet.
Einzahl.
1. Das Haus
2. Josefs Haus
2. | Das Dach des Hauses
3. dem Hause
4. das Haus
Mehrzahl.
1. Die Huser
2. ( Josefs Huser
2. } die Dcher der Huser
3. den Husern
4. die Huser
Aus Obigem ist ersichtlich, da der hebrische Genitiv ganz
abweichend vom deutschen gebildet wird. Beim Genitiv wird nmlich
an einen Besitzer und an ein Besitzthum gedacht; whrend nun


16
im Deutschen die Genitivendung dem Besitzer angefgt wird, wie Josefs <>
Haus, wird das Genitivzeichen im Hebrischen am Besitzthum angedeutet.. ^
Diesen hebrischen Genitiv nennt man status constructus. Der
K
status constructus ist in der hebrischen Grammatik sehr wichtig
und hat auer der Genitivbedeutung noch mehrere andere, so be- *
zeichnet er z. B. den Stoff, woraus etwas verfertigt wird, wie von <
Gef, Gefe, stat. constr. silberne Gefe. ,
Ferner mit attributiver Bedeutung, status absolutus Frau,.
stat. constr. holde Frau. ,
§ 10. Das Adjektiv.
Das Eigenschaftswort hat, wie das Hauptwort, fr mnnlich ^
Mehrzahl die Endung ., stat. constr. ..; fr weiblich Einzahl flT 4)
oder stat. constr. _; fr weibliche Mehrzahl 1 z. B. 4 \
ein schner Knabe; ^ schne Knaben, schnes
Mdchen, . schn von Ansehen; 1 schne Mdchen.
Das attributive Adjektiv erhlt den bestimmten Artikel, das x
prdicative nicht z. B. die neuen Bcher; aber
die Bcher sind neu.
TS T : - ^
Der Comparativ wird ausgedrckt durch die Vorsilbe z. B.
Keuben ist grsser als Simon. Der Superlativ
wird durch den Artikel vor dem betreffenden Adjektiv oder durch
folgenden Genitiv umschrieben z. B. Jij311 der jngste; 1JV§ Jjtt <
der lteste seines Hauses. +)
§ 11 Das Verbum.
Man unterscheidet im Hebrischen starke und schwache, oder
regelmige und unregelmige Zeitwrter. ^
Es gibt jedoch nur sieben starke Zeitwrter mit vollstndiger
Conjugation.
Das starke Zeitwort besteht aus drei Consonanten und wird }
zweisilbig ausgesprochen z. B. (wirken). Das Zeitwort
wird als Muster fr alle hebrischen Zeitwrter angenommen, so
da der erste Wurzelbuchstabe eines jeden hebrischen Zeiwortes
der zweite Wurzelbuchstabe , der dritte Wurzelbuchstabe .v


17
, heit; daher in hten: <= / * = , ^ = ^ genannt
wird. Verla sind also Verla mit als ersten Radical z. B.
erheben; Verla Verla mit als zweiten Wurzelbuchstaben
z. B. aufstehen; Verla sind solche, deren dritter Radical
ein ist. z. B. > machen. Verla sind Verla, deren zweiter
und dritter Wurzelbuchstabe gleich sind. z. B. loben.
Es gibt im Hebrischen drei active, drei passive Formen und
eine Reflexivform.
Die erste active Form oder ?], welche eine ein-
fache Thtigkeit oder einen Zustand ausdrckt, wird in folgender
Weise conjugirt:


T
?
ich habe
du hast
er hat
sie hat
Vergangenheit.

mascl.
femin.


wir haben
ihr habet
sie haben
mascul.
femin.
gehtet.
ich werde

du wirst ^
er wird ^
sie wird
Zukunft.

mascul.
femin.
wir werden
mascul.
femin. ( ihr werdet fl^bt^
mascl. ^ !)^
femin. ( sie werden ^
T :1
hten.
Ein Prsens gibt es im hebrischen Yerbum nicht. Hief&r
. wird entweder die Yergangenheit oder die Zukunft, am hufigsten
jedoch das Particip, wovon es ein actives und ein passives gibt>
angewendet.
Hebr. Convers.-Gram. 2


18
(-

4
<4
4)
A
4
Das Particip hat nominale Bedeutung und Form und wird
fr die Gegenwart des Zeitwortes mit dem selbstndigen persnlichen
Frworte gebraucht, z. B.
werde, wirst, wird gehtet
eigentlich: bin, bist, ist
ein Gehteter.
Einzahl.
ich| hte, st, t.
du;eigentlich: bin etc.
. *?
werde, wirst, wird gehtet.
ein Htender.
oder
T S VIV
hte, st, t.
er)
ich
] du
sie
i
werden gehtet.
werdet
werden
werden gehtet
werdet
werden
Mehrzahl.
hten
htet
hten
hten
htet
hten
!wir I
(ihr
(sie ,
[wir
5 1:
ihr
sie ,

Befehlsform: mascl. '; femin. hte!
Mehrzahl ; htet!
Nennform: hten.
Die Nennform wird oft zur Verstrkung eines Zeitwortes an-
gewendet z. B.
ich habe wohl gehtet.
^ du sollst wohl beachten (hten).
Die Nennform nimmt sowohl die Vorsilben als auch die
Personalsuffixe an, z. B.
^, ]?, ,
Indem ich, du, er etc. hten. *j'D^'i ,(,M^'jn


19
Ebenso 3 u. s. w. wie oder wenn ich hte.
11 ^. s. w. da ich nicht hte.
u. s. w. mich zu hten.
Bemerkungen. Wie aus obigen Beispielen ersichtlich ist, erleiden
die vocalischen Bestandtheile der Nennform bei Annahme der Personal-
suffixe eine kleine Aenderung in der Form und die Vorsilben eine
solche in der Bedeutung. Nach der Vorsilbe folgt stets ein Dages
forte oder als Ersatz die Dehnung anstatt z. B. Die
Vorsilbe fordert zumeist den Accusativ der Person. Ohne Personal-
suffixe lautet die Nennform mit den Vorsilben wie folgt:
# ,^ , ,*
Die erste active Form geht entweder nach dem
Muster ?5 wie: er htete, oder nach dem Muster wie:
er war schwer, oder endlich nach dem Muster wie: Jbj2
er war klein.
Die zweite active Form heit und hat die Bedeutung
einer verstrkten Thtigkeit. Das Charakterzeichen dieser Form ist
ein Dages forte im zweiten Radicalbuchstaben z. B. von er
zerbrach, lautet die Pielform , und bedeutet: er zerschmetterte.
Die dritte active Form bedeutet die Veranlassung einer
Thtigkeit, und hat als Charakterzeichen die Vorsilbe PI z. B.
er lie zerbrechen. Die drei passiven Formen heien , ,
und haben die entsprechenden passiven Bedeutungen der drei
activen Formen, also er wurde zerbrochen, er wurde
zerschmettert sein Zerbrechen wurde veranlat.
Die Reflexivform heit z. B. sich heiligen.
Bei dieser Form wird das von oft ganz unterdrckt, manch-
mal nach dem ersten Wurzelbuchstaben gesetzt, z. B. !! reiniget
euch fr ^ ; sich verbergen fr ; unregel-
mig sind: fr ; fr
1*


20
Zur schwachen Conjugation gehren j ene Verbalstmme welche:
1. als ersten, zweiten oder dritten Radicalbuchstaben
haben z. b. , ,
2. als ersten Radical die Buchstaben V oder haben,
z. b. ( , ,) ! , ,
3. als zweiten Radical ein haben () z. B.
4. als dritten Radical oder haben ( ,), z. B.
,
5. als zweiten und dritten Radical gleiche Buchstaben haben
(), z. B.
6. mehrfache Unregelmigkeiten aufweisen, z. B. ,")
( ,) ,(
, ,( , als Vorsilbe eines Zeitwortes kann eine zweifache
Bedeutung haben u. zw. 1. bedeutet es einfach: und; dann ndert es
weder die Bedeutung noch die Form des Zeitwortes und wird Vav
copulativum genannt.
2. Das Vav conversivum verndert die Vergangenheit in die
Zukunft und die Zukunft in die Vergangenheit, z. B. du hast
gesagt, aber du wirst (oder sollst) sagen; $ sie werden
sagen, ! sie sagten.
Die Personalsuffixe knnen allen Formen und Zeiten des
Verbums angefgt werden z. B. ?[^' ich habe dich gehtet;
er wird mich hten; ^, er htet dich; ^, hte
mich! ^ dich zu hten, u. s. w.
b) Biblisch-aramische Grammatik.
T Binlflitnntf '
1 EflUlCl billig
Die bisher besprochenen grammatischen Regeln der biblisch
hebrischen Sprache bilden etwa 60% der in der modernen hebr-
ischen Conversations- und Schriftsprache gebrauchten Sprachformen,
whrend der brige Theil, also fast die Hlfte, entweder rein
aramische oder aramisch-hebrische Spielarten enthalten, welche,
wenigstens in ihren wichtigsten Erscheinungen, zu erlernen, derjenige
sich entschlieen muss, welcher die Lecture einer hebrischen


21
Zeitung oder den mndlichen und schriftlichen Verkehr mit Hebristen
anstrebt. 0
In der Laut- und Schriftlehre unterscheidet sich das Aramische
nicht oder nur unwesentlich vom Hebrischen; dieser Theil kann
also hier unberhrt bleiben.
II. Formenlehre.
§ 12. Das selbstndige Frwort.
I. Person Einzahl. ich Mehrzahl. wir
T *: TS:
n. du ihr
in. , er 5! , , sie
IH. , / ,, sie sie
Hinweisende Frwrter.
Einzahl m dieser , [ jener
/ diese jene
Mehrzahl diese; ? , jene.
Fragende Frwrter.
wer? was? wie? wozu?
Bezgliches Frwort.
welcher.
Unbestimmte Frwrter.
wer immer; was immer.
§ 13. Das Verbum.
Im Aramischen hat das Zeitwort auch eine starke und eine
schwache Conjugation, wie im Hebrischen. Die Grundform des
aramischen Verbums bildet, wie im Hebrischen, die Vergangenheit,
dritte Person, Einzahl, mnnlich, und besteht aus drei Consonanten,
welche einsilbig ausgesprochen werden, wie , , z. b.
? schreiben, . sich nhern, Tip sich bcken.


22
In Betreif der activen und passiven Yerbalformen verhlt sich 4
das Aramische zum Hebrischen wie folgt. *
Hebrisch: , , ;. , ,.
Aramisch: , , ; , ,
14 §. Das Nomen. A
Zweiconsonantige Nomina sind nur in geringer Zahl vorhanden A
und sind stets einsilbig, wie Holz, Mund, T Hand.
Dreiconsonantige Nomina sind entweder einsilbig, wie
Buch, Bild, ^ Wahrheit; oder zweisilbig, wie ^ Welt, ^
Zauberer, Zunge. [
Die Nominalbildung mit mehr als drei Radikalen sind ent-
weder 1. solche, welche durch Wiederholung eines oder zweier '
Radicale entstanden sind, wie: 1^
: glcklich \
:
Morgendmmerung *
: Rad.
oder 2. solche, die wirklich vier Radikale aufweisen, wie Eisen, >
Stuhl, Hosen. ^
Die hufigsten Nominalbildungen mit Vor- und Nachsilben >N)
und AfFormativen) sind:
: Altar;
5 : Chalder;
: Knigreich; 1
: Ende.
: Gebude;
Beim aramischen Nomen wird der bestimmte Artikel durch
den Status emphaticus, d. i. durch angehngten () ausgedrckt, *
wie: ein Knig; | der Knig.
Die Mehrzahl wird bezeichnet, mnnlich durch ., weiblich <
durch }T, oder JJ z. B. Geheimnisse; 9 Lnder; ,
Nachkommen; Kniginnen.


23
4 c) Talmudisch-hebrische Grammatik.
I. Einleitung.
* Im Talmud wird das talmudische Hebrisch Ge-
lehrtensprache genannt, im Gegensatze zur Bibelsprache.
C. Siegfried, in seinem Lehrbuche der neuhebrischen Sprache
charakterisiert die t.-h. Sprache sehr richtig in folgender Weise:
^ Man schuf Analogiebildungen aus b.h. Wortstmmen, bildete neue
Conjugationen der Yerbalstmme aus, entwickelte neue Wortbedeu-
* tungen, man leitete aus uns unbekannten althebrischen Wortstmmen
* Neubildungen ab etc. Da aber aus dem Sprachgute der Bibel sich
nicht alle Neubildungen herleiten lieen, wurden zahlreiche Anlehen
^ besonders aus dem Aramischen, Griechischen und Lateinischen nthig.tt
* II. Formenlehre.
§ 15* Das Nomen
Die Nominalbildung wurde im t.h. durch neue Formen
auerordentlich bereichert, und so wurde ein Wortschatz geschaffen,
wodurch man die zahllosen neuen Begriffe und Verhltnisse mit
^ bewundernswerther Prcision und Reichhaltigkeit auszudrcken ver-
mochte, wozu die b.h. Sprache mit ihren starren Formen und ihrer
Wortarmut durchaus nicht ausgereicht htte.
v Die Neubildungen knnen in folgende Classen eingetheilt
werden.
1 B.h. Worte wurden herbergenommen, erhielten jedoch
andere Bedeutungen. 2 Nach b.h. Formen wurden neue Stmme
gebildet. 3. B.h. Stmme in neue Formen gekleidet, erhielten andere
* Bedeutung und 4. fremdsprachliche Wrter erhielten hebrische
.v Formen oder wurden unverndert im t.-h. aufgenommen.
A Beispiele zu 1: b.-h. Embryo, t.h. ungebildeter Mensch r
^ 1 b.h. Speise, t.h. Geschpf; b.h. Yolk, t.-h. Nichtjude;
b.h. Fremdling, t.h. Proselit; b.h. Genosse, t.h. Gelehrter;


-24-
DJ b.h. Panier, t.h. Wunder; b.h. Himmel, t.-h. Gott; Dg A
b.11. Volk des Landes, t.h Gesetzesunkundiger Mann; *
b.-h. Gerechtigkeit, t.h. Almosen; DlpD b.h. Ort, t.h. Gott; Es *
ist jedoch zu bemerken, da die b.h. Bedeutung sich daneben er- A
halten hat. 4 ,
Zu 2 und 3: (Bcher) Einband, Brcke, Gesang, ^
Erwrgung, Natur, 81 Yereinshaus, Nadel,
u
Schmerz. Mit afformativ 1T. zumeist nomina actionis : das
Backen, das Schpfen, ? das Graben, das Lagern;
Abstrakte Hauptwrter gebildet durch die Endung wie das
Hupfen; ^ das Dreschen; das Uebernachten; das
Sehen; das Hren; ^. das Sitzen; das Wissen;
schwer; lang; benachbart; Goldmnze;
Katze; Summe; Nase; Handwerker;
Heidenpriester; Schiffer; Apotheker; Grtner;
Glaser; Schneider; Absicht; weise;
warm; Messer; Verbot; Erziehung;
Sprache; Dienst, Praxis; Weihe; das Lernen:
(st. ) das Rollen; Grammatik; Dis-
y putation; Trennen (st. :( hinschauen;
Erzhlung; das Anznden; 1 Bekenntnis; *'
Warnung; Freiheit; Gewohnheit; Kennzeichen; 4
Erlaubnis; Schaden. iTOfl Belebung; Sitte; *
(st. ( Cycius; Schaufei; 1 Mnze.
Badestelle; Wohnort; (Geld) Besitz (VgL ;(
bser Geist (St. ;( Wirkliches (St. ;( Lappen
(st. ;( Dienst (st. .( Befreiung;
Synagogendiener, Aufseher (st. :( Gebude, Conjugation; >
Forscher, Prediger; Ruber; {JJtJ Zahl; jh-
zornig. Herr; sieg; Prfung; <
Hindling; wahrhaftig; ewig; stlich
>
*
<
.
K
f
4
4


25
A gttlich; Gebetmantel; Fa; Wanne;
* Morgengebet; ^ Herrschaft; Ehe; Hochmuth;
Armuth; Freiheit; Irrthum; Reinheit;
Exil; (st. ) Stdter; .Krmer;
> Schwzerin; Eine Kranke; Eine Rechtgesinnte;
v Strafe; Sptterei; Verantwortlichkeit,
\ Zu 4: Basis; Denarius; TTQOGOOTZOV;
> vivarium; aXavsvg; Mysterion; ^,
k d(T&6vrjg 5 xdQttjg dux: Charta; tor-
menta; Metropol; Drachma; campus.
carex; ta^ig* (p0Q0 Mog^ piper.
\ § 16. Flexion der Nomina
* Im t.h. wird meistentheils die Pluralendung aber ziemlich
> hufig auch . angewendet. Manche Wrter haben im b.-h. .
im t,h. ', andere haben b.h. 1 und t.h. ., z. B. b.h.

, Schale, Weiber, ; Tage; t.h. ,{ ,;
* Viele Wrter, die im b.h. nur in der Mehrzahl vorkommen
^ haben im t.h. ein Singular, wie: Volk; Gurgel;
Priestervorsteher:
Gestirn, Ei.
^ Der status constructus ist zwar wie im b.h. im Gebrauche, doch
hufig wird derselbe mit umschrieben: der
v Morgenschlaf; 11 R. Judas Sohn;
Weltenherr.
Der Dativ wird oft durch "
ausgedrckt
sie nhern sich dem Menschen nicht.
Die Steigerung geschieht wie im b.h. jedoch hufiger noch
r. durch das Wrtchen = mehr ,
\ die Reumlithigen sind grer als die Gerechten.
§ 17 Das Verbum.
> Die Eigenthiimliclikeiten des t.h. in der Nominalbildung finden
auch bei der Verbalbildung statt.


26
Tempusbezeichnung. Das t.h. h^t die beschrnkte Zeit- ^
bestimmung des b.h. vielfach erweitert und ausgebildet. -
Fr die Gegenwart wird regelmssig das active Particip prs. h
gesetzt: ' : ^ R. Akiba besteigt das Schaffot. Yer- ,
mittelst des Part. prs. wird auch das unbestimmte man ausgedrckt v
z. B. Womit darf man anznden?
Bei bestimmtem Subjecte setzt man das persnliche Frwort
dazu: du weisst nicht. x
Dem t.h. eigenthmlich ist die Anhngung des Suffixes der <
1. Person als Subject an das Part. ich trage Bedenken, >
ich beschliesse. f)
Der Imperativ wird mit gebildet . 9_3 empfange!
Die Vergangenheit wird wie im b.h. gebraucht, daneben aber ^ 1
mit Vorliebe das Part. prs. mit vorangehendem z. B. 5 ^ 1
er gieng auf der Strae; mit dieser Form wird auch das ^
Pflegen ausgedrckt, wie 1 er pflegte zu sagen.
Die Zukunft wird neben der b.h. Form noch durch 10 oder
0 gebildet, 1 der wird in die Hlle kommen. ^
er wird Bechenschaft ablegen mssen.
§ 18. Partikeln.
Die Partikeln und bedeuten: jener, derselbe, 11
41
jener Tag, jener Mann, 13 31 an demselben Tage.
welcher, ' welcher nicht, z. B. deren
Sitte es war zu gehen. wessen? wem?
oder ; selbst, z. B. fr ihr eigenes Be- ,
drfnis; 1 hilf dir selbst. 1 3 wird selbst bestraft.
| hat neben der b.h noch folgende Bedeutungen: $3 A
als Geschenk; Tt? in Absicht.
5 in Zusammensetzungen: ? wie wenn, 1? nach Art,
51/ ,? so wie ich, du etc.


27
ohne, ohne dies.
s - ohne z. B. ohne meine Erlaubnis.
durch, z. b. durch Zwang.
Konjunktionen: da, nicht zu, z. B.
< willst du bei uns wohnen? ?
Gott hat uns befohlen in diesen Bchern nicht zu lesen.
!
- sowohl- als auch oder;
> sowohl der Mann als auch die Frau; sei es so oder so.
, obgleich.
t -, , weil.
* ' da z. b. da
t die einen so, die andern so sagen.
|t ^? der *[?? deshalb; infolge dessen, da.
* d) Talmudisch-aramische Grammatik.
I. Einleitung, t
^ Im modernen Hebrischen werden mehr als in anderen Sprachen
Citate und geflgelte Worte gebraucht u. zw. sowohl in der Literatur
als auch im mndlichen und schriftlichen Verkehr; diese Citate nun
* sind in den meisten Fllen t.a.; daher wollen wir das Wichtigste
v von den t.-a. Sprachformen hier erklren.
II. Lautlehre.
§ 19. Elision und Coiitractioii.
* Der Talmud, dieses zwlf Folianten umfassende Riesenwerk,
worin eine tausendjhrige Geistesarbeit von mehr als tausend Ge-
lehrten niedergelegt ist, enthlt Stenogramme der in den Lehrhusern
gehaltenen Abhandlungen und Discussionen. Wir haben im Talmud
, ein Bild der damaligen lebenden Sprache, wie sie thatschlich ge-
sprochen wurde. Es drfte damit im Zusammenhange stehen, da
z. B. die Endbuchstaben fehlen, weil diese eben nicht ausgesprochen
wurden, und noch mehrere sprachliche Erscheinungen, die das t.-a.
v charakterisieren, drften auf diese Ursache zurckzufhren sein.


Beispiele. , , fr ; , , fr
; fr . ;; fr .
Einsilbige Partikeln werden mit dem nachfolgenden Worte
zusammengeschrieben, z. B. entstand aus
zuweilen auch , wurden ausgestoen, wo sie in der Aussprache
unhrbar waren, wie: fr : fr :
7 TT T T T : T : T
fr ; fr , ,; fr ??,

III. Formenlehre.
§ 20. Vorsilben.
Die Vorsilben 3 , ,? , , , , , werden mit fol-
gender Bedeutung gebraucht.
Abkrzung von seiend beliebte Form fr die Gegen-
wart er seiend sagen d. i. er sagt.
doch! ? steht es doch geschrieben! Wurde
eS doch gelehrt! hat er doch gesagt!
H bedeutet auch diese z. B. jetzt = diese Zeit.
zugegeben =' dieses bleibe. = jetzt =
diese Stunde.
= z. b. = , warum; = ^,
nach der Ansicht (n. d. Herzen); = wegen; =
in dem Sinne; = , ber (auf dem Bcken).
Zuweilen steht fr whrend: z. B. whrend
seiner Jugend.
ist = im Aramischen und = im Hebrisehen.
Die anderen Vorsilben werden so gebraucht, wie im Hebrischen.
Es sei noch erwhnt, da oft mehrere Vorsilben einem Worte
vorgesetzt werden z. b. - =
21 §. Das Nomen. +
Der Genitiv wird durch die Vorsilbe , oft mit vorangehendem
Personalsuffix ausgedrckt z. B. D1T}11TJ der (sein) Knecht
des Herodes.


29
A Der Dativ wird gebildet durch die Vorsilbe , oft mit vor-
s angehendem persnlichen Frwort. er sagte zu
\ (ihm zu) seinem Diener. er sprach zu (ihr zu)
> seiner Frau. als ich (sie) die Rabbinen sah.
| ! : T : T
22 §. Das Frwort. v
v Die persnlichen Frwrter sind: ich, du, er,
V sie, wir, ihr, ; / , sie. Hinweisende
. Frwrter sind: dieser, diese plur. diese; jener,
t jene, plur. jene, wie: jener Greis,
v jene Matrone, ,;, 1 jene Banditen.
Die Pronomina , ^ werden auch als unbestimmte
u
^ Frwrter angewendet in der Bedeutung von: irgendein, eine, ein.
Besitzanzeigende Frwrter sind:
mein, dein, sein, ihr
unser, euer, plur. ihr.
^ Relative und fragende Frwrter sind: welcher; z. B.
^ welcher von ihnen? in Zusammensetzungen, wie wo,
wie, wer, wer ist es? Aver ist sie? was.
Andere Frwrter sind: etwas; . sowohl diese
als auch diese.
§ 23. Zahlwrter.
1 2 3 4 5 6 7
, , ,,,,
8 9 10 11 12
K ,, , ,^;, u. s. w.
< 20 30 40 50 100
,? ,^, , etc.,
12.000 1000 300 200
, , , ,


4 und nehmen auch die Personalsuffixe an, z. B
ihr beide.
: :
der erste, die erste, plur. m. 8 f. .
] _ einer nach dem andern.
der zweite, der dritte.
TT S ' T S
75 ,1/3 ,1/2
§ 24. Das Yerbum.
Yom Yerbum, dem wichtigsten Bestandtheil einer jeden
Sprache, haben wir fr unsere praktischen Zwecke im t.a. nur
Weniges anzufhren, da das t.a. Yerbum bald eine mehr hebrische,
bald mehr aramische Frbung hat, in der Bedeutung jedoch immer
leicht erkennbar ist; nur einiges fr das t.a. Charakteristisches
wollen wir hervorheben.
Endsilben wurden oft weggelassen oder gekrzt, z. B.
fr ich sah, £ fr ich nahm,5^ fr
es war ihnen fraglich sie fragten, fr ^ sie wurden
weniger.
Active sowohl als passive Participia nehmen die subjectiven
Personalsuffixe an, wie _ ich gebe, du sagst,
ihr saget.
Die Befehl- oder Wunschform 3. Person wird oft mit der
Vorsilbe oder gebildet z. B. sage er doch! ? er htte
schreiben sollen; der Text sollte (ausdrcklich) sagen;
! ^ er sollte es fr sich behalten.
Die Leideform wird oft fr die thtige Form gebraucht, wie
es war gehrt von ihnen, d. h. sie hrten es,
(von) mir wurde es gesehen, d. 11. ich sah es.
§ 25 Partikeln.
Umstandswrter sind: propos, unter-
dessen, mittlerweile, !3 im Gegentheil, 3 wahrhaftig! ^
es gibt, ( noch immer, warum, nachtrglich,


31
, mit einander, besonders, 3£{£? klos, nur> z ^t
>^ das ist nur Schwei, ^ angenommen, z. B.
v angenommen du sagst; vielleicht, dort,
gewiss, mehr, so sehr, etwas (unbedeutend)
? mit vorangehender Negation: gar nicht z. B.
dass er gar nicht hatte, es ist nicht so: es ist nicht;
etwa, z. B. ist etwa geschrieben etwas; nach Negation:
y< nichts, z. B. im sie sahen Nichts, ? wie? von
v selbst, ?; von vorn herein.
. Vorwrter: wegen, auer, nach, bei,
gegen, gem, fr.
Bindewrter: wenn, z. B. wenn du willst,
^ werde ich sagen, da, z. B. da es klein ist,
kann es in Verlust gerathen, sondern, folglich,
wenn, wenn nicht (hebrisch ,(, sogar, dennoch,
, , obgleich; dennoch;
vielleicht; 3 deshalb; infolge dessen, dass; ? folglich;
auch; so ist es auch!


32
B. Paradigmen.
1 Zahl
Grundzahlen S
weiblich. 33a,M.nlic]b.
St. const. St. abs. St. const. 1 St. abs. tsa
1
2
T 3 ^
4 {
5 4
^ T 6 4 >
7 t
/ 8 .4'
'? 9 4)
^ & V V 10 K
? 11 i
t 4
4
? 12
. ? 13 V
. ? ?? 14 J
^ T T T 5 15 J {
. T T T 16
? ? 17 \ -
: V V S ? 18
? '? 19
20
, , 60 D 30 , 40 , 50 y.
70 , 80 , 90 , 100 , 200 , K
, 400 , 500 , 600 , 300 \
700 , 800 , 900 , 1000


a) Hebrisch.
^Wrter.
A 1 Ordnungszahle 1 n
weilolioli.
Mehrzahl Einzahl Mehrzahl Einzahl
T der 1.
2.
3.
V 1 4.
5.
* ^ # 6.
% ^ 7.
y '? ^ 8.
1 ?' ? ?' ?' 9.
10.
* 1 Wiederholungszalilen.
* !, , doppelt
, loofach ^ 10 fach
I ^ 2, 3 mal
} T h e 111 n g s z a h 1 e n.
, , , , V2
,, 3/ 1/8
i , , % V 4
> 3 ^ ^A0 , J/l0
Hebr. Convers.-Gram. 3


*2. Hauptwrter mit Personalsuflixen
ihr euer unser ihr sein dein mein St. const. St. abs.
l"T S : : : Wort
l"T S : : .? : : Worte
? : : V V Kleid
1! I-T : : : ? : - : Kleider
: VI Monat
1 V : T : : iv : 1 iv : : - : : * Monate
) T T J ^ T : : : Recht
} v ~ : s 1" T : iv s : ^ Rechte
m rm 1**1 T | W m Rohr
1 v| , TO * Rohre
3 ? : * V ? Sohn


* V .>. * V ^
) v : 1" T T IV T T T ?!, T ? T Shne
1" 1 T : T |T S . Itt : Tagend
: T IV 1 5 ? 1 T : Tugenden
# TS:* 9^ ^ vi* : VIV : Ruhm
. 1' Kronen
T T T ?? T : T Vater
T IV : T : T Vter
? T Mutter
T Mann
1" T : T IV T : TTS ,? T 'S T : Mnner
T T 1 T T, T T Bruder
'! : . T IV : T V Brder
"1 T ? Tochter
co : V ( * T IV T : : T Tchter


*3 Das starke (regelmssige) Zeitwort.
Vergangenheit.

ich
du m.
du w.
habe gehtet ~ r
wurde gehtet J^*
habe sehr gehtet
wurde sehr gehtet S7f £
lie hten f^f Z "
wurde auf Veran- *jiT^p
lassung gehtet ^ } *
htete riflfch ' w
cnrnj)


1: s

IS

:1


: : T

werde hten
werde gehtet werden
werde sehr hten
werde sehr gehtet w.
werde hten lassen
werde auf Veran-
lassung gehtet
werde mich hten

T 1: T

T 1: :

T 1:



TIS- S T

)






er
sie
wir
ihr

T

T :


T \

5

: T


T : T

T1T :


T :

T S

T S S T


1: T

5 51!



: $1

5 -: T







) V :- S T
^
sie
Form

5 T





8 S T

Zukunft.
ich


T V




: T

du
m.



. ..




S T


5 :

S T


:. S

S

S S T

er
:

.. T.
:

:
:'

S T

sie
ihr
wir
f>


.. T .




S T

,
,
- T S T :1 T
',
|S ,T
{ ,
, :
: 1 5 T IS
,
: s : T : !
, ^
.

S T
:'
;
:'

1 S S T

I. act.
I. pass.
II. act.
II. pass.
III. act.
III. pass.
Reflex.
I. act.
I. pass
II. act.
II. pass.
III. act.
III. pass.
Reflex.


* jr
* # *
Actives Particip.
!hte
werde gehtet
hte sehr
werde sehr gehtet
lasse hten
werde auf Veran
lassung gehtet
hte mich
hte!
sie er du ich
T
1' s 5 T S
TS V TS* TT?" T S *
S s
^ 1 : V

T S T TS T T T 5 T T S T
T S :
Gegenwart.
wir

Passives Partimp.
ihr

sie

,
,
, ^
,
,
T \ 5 T \ 5
hin
gehtet
bin sehr
gehtet
Imperativ
, '4 bin auf
_Veran-
lassiuig
gehtet
Infinitiv
Singular
f.
Ylural

werde gehtet!
hte sehr!
lasse hten!
Ihte dich!
w



:

ST'




:
.
: T *

:


7


T SP

T SP* S

.. ; : T .
,
, #
, £
,
:
hten
gehtet werden
sehr hten
hten lassen
sich hten
I. act.
I. pass.
II. act.
II. pass.
III. act.
III. pass.
Reflex.
L act.
I. pass.
II. act.
III. act.
Reflex.


*4. Das schwache (unregelmssige) Zeitwort.
Vergangenheit.
Classe sie ihr wir sie er du 1 I . ich
, I. active Form.
t T 1 T T S T m T 1 T r t gab
t: TT T :: T 1: :1 wich
T . T T T r^T stieg
, T T 1 T TIT T T T 1 T kam
T T 1 umringte
I. passive Form.
wurde geboren
erschaffen
vertrieben
1<

: .

1
T 1:-

T I. ~ *






T 5


T S




II. active Form.



1
S.

T :



.
: T , befahl
, & & 1 T : T ? & ^ erhob
: : T _' T1! beschmte



.



-* . < & - 9 - . :
11. passive Form.
{ * ^ T . . T 1" wurde vertrieben
. 1 V . I* * T : \ . \ T 1" ....,. erhielt Befehl
:1 T s : T 1: :1 wurde umringt
III. active Form.
II T I* :: T IJ :1 stellte
^ _ T 1: breitete aus
: V ( T,' : : T 1: * nahm weg
, ; T 1" .. .. . brachte
wurde gebracht I
geschlagen
vertrieben
gespeist
trauerte
betete
rechtfertigte mich
bckte mich
III. passive Form.





:



; ;



T " : T


Tl S--:

T1:--:

S--T | :1


T


T : T



^
?






?
Reflexive Form.



3|

:1-- : T : :

^
!


v !
5
IT
.


S T T
3

: ;


,
,










,

!


4. Das schwache (uiiregelmssige) Zeitwort.
Zukunft.
wir sie er du ich
ihr
f. I
Classe
Stamm
I. active Form.
, :? IV s ?? . m werde gehen
; . T T T T weichen
T 11 _ nehmen
/ . hinausgehen
I. passive Form.
, T * ^ JT T "T [gefrchtet 1 U
, ^ ^ T ^ .. T. , ^ T V g ,erhoben 1 3
S T ? .. f.. . .. T.. .. .. * gegessen §
II. active Form.
werde hoffen
fllen
trsten
!



?


:


V, :

?
m



!5
. :
5
, ?.
: s
" :- [ -: iv
.



% ¥
x > ¥ v %
II. passive Form.
1
4\
fffU
1 : : : 1 : : 5 J umringt \
1 1 : 1 1 gesegnet >
: : : - getrstet j



III. active Form.
schauen
.: : T IV V : : V : J
! " ! 1[
: < !
III. passsive Form.
\ T *. gestellt j
" , . : TIV ! : m 0 ;* gegeben (
1: T IT dl H I entfernt I
, T IV ?? V ? V [geschlagen(
Reflexive Form.
beten
mich bcken
mich recht-
fertigen
, : TIV : .- ..
V S s : VI Qi Uf >
.^ : : ( ^- 1 T- . . ^/ £
,



* 4. Das schwache (uiiregelmssigc) Zeitwort.
Passives Particip Gegenwart. Actives Particip.
Stamm Classe sie ihr wir er du ich
:: T
I. active Form.
gebaut , T S T , T V baue
gesehen , T : , sehe
gemacht ? , mache
gegeben , : : , T S gebe



,




geboren
gegeben
erschaffen
.£ furchtbar
beauftrage
ndere
befehle
entdecke

T





:
.
V :






: :|

: T

:

passive Form.
,
,
, ;?
,
active Form.
,5'
,
,
,

^


.11
95,

,

f e h 1 t.
,
|T\ : IT. :
,
. s :
,
,
bin beauftragt
verndert
befohlen
entdeckt



|









.


11. passive Form.
, T v bin vertrieben
feli 1 t. ','' umringt
;, T \ geschlagen
III. active Form.
, .* , schlage
, , lehre
t T : bringe
T T T : tdte &
1 T ,nehme weg '
T TST ^ 1 ,speise
^ ^ , T :1 1 fahre hinauf
III. passive Form.

-




werde geschlagen,
.|





belehrt
gebracht
getdtet
wegge-
nommen
gespeist
hinaufge-
fhrt




^hingestellt
k{ gespeist
^[vertrieben
<,


!
njofci
'
,
\ \

T T.T
,
, , 0 :Reflexive Form

feh 1 t.



44
0 4. Das schwache (unregelmssige) Zeitwort.
Imperativ.
Mural Singular
St. C1. f. 1 m. f. w.
I. active Form.
T S 1 S s s <' schreibe!
TIS S tritt her!
, gib!
i!
weiche
T IV T umgehe!
, T 1 komme!
werde gehtet
gespeist
erschaffen
erhoben

.. T .

T


I. passive Form.

: T

ST"
!5

ST


s \
II. active Form.

T IS T

T IS T "



,


£






^ T 1 V & : & S & erhebe!
1 1 S 1 umringe!
T IVT ST ST frchte!
III. active Form.
T S I T T 1 T T tdte!
TIV S 1" T T umringe!
schlage!
T 1 1' : T bringe!


45
4. Das schwache (unregelmssige) Zeitwort.
Infinitiv.
St. Cl. Refl. Form Passive Form Active Form
III. II. 1. III. II. 1.
= / T: T V S T T .. . ... T hintreten essen aufstehen entdecken
5 . Mangelhafte Zeitwrter.
Gegenwart.
Wv
,
T J V 1: V
.
. :, .
.,
^
,
, :

,

ich. bin
du bist
er, sie ist
wir sind
ihr seid
sie sind

:
.:' ,

IT
,
V T V T (
,
> ich habe
¥ du hast
er, sie, hat
wir haben
ihr habet
,. f sie haben
Vergangenheit.
3
ich war
du warst
er war
wir waren
ihr wret
sie waren
Zukunft.
ich werde sein
du wirst sein

TT
?,
,

,
> V T V T TT
,
) V T V T TT
ich hatte
du hattest
er hatte
wir hatten
ihr hattet
sie hatten

.,
er, sie, wird sein .
wir werden sein
ihr werdet sein ,
m sie werden sein
ich werde haben
du wirst haben ,
It 1 ,.
er, sie, wird haben ,.
wir werden haben
IT V :
ihr werdet haben
) TT V 5
sie werden haben ,
I VT VT VS


46
*5. Mangelhafte Zeitwrter.
.Gegenwart
ich hin nicht ich habe nicht
du bist nicht ? du hast nicht
er ist nicht , er hat nicht
wir sind nicht wir haben nicht
IT ) |V
'{ ihr seid nicht '{ ihr habet nicht
sie sind nicht sie habe nicht
Vergangenheit.
ich war nicht ich hatte nicht
T t f
du warst nicht du hattest nicht
du warst nicht f 1TJI | du hattest nicht
er war nicht er hatte nicht
f f TT
. sie war nicht sie hatte nicht
T 7 I i
wir waren nicht wir hatten nicht
ihr werdet nicht Tri! ihr hattet nicht
sie waren nicht sie hatten nicht
Zukunft.
ich werde : ich werde
, du wirst ?/ du wirst
T.T>, er, sie wird . , er, sie wird
wir werden wir werden
I T V S Vi*
iht werdet 1T,T ihr werdet
-ihr werdet f : ihr werdet f
TIVS
sie werden ; sie werden
sie werden f ST V TIVt (
,nicht haben. nieht sein


- 47
*6. Partikeln.
mir in mir
dir ti dir ,
ihm, ihr , ihm, ihr ,
uns T uns
euch euch ?
ihnen ihnen ?
mich mit mir
dich / dir ,
ihn sie , ^1 ihm, ihr ,
uns ) uns IT
euch ,^ euch ,
. 1 , ihner , 1
sie , %
zu mir auf mir, mich ?>
dir dir
ihm, ihr , T IV T ihm <,
uns uns ?)
euch , 5 ,, euch 3
, n ihnen ihnen ^
mir (mich)
dir
! r. t :
ihm.
TT!
uns
euch
ihnen ^
*1
y r vor
mein
, dein
, sein, ihr
T V '
unser
IT V
, euer
, ihr
v t v v i v
von mir
IV
?, dir
, er, sie
uns
, euch
, ihnen
wie ich
1, 1 du
1,1 er, sie
wir
?, ihr
, sie
. mit mir
, dir
, ihn! ihr
uns
, euch
,ihnen "
zwischen mir
dir
,ihm ,,
uns
? euch
ihnen ,,


48
Paradigmen.
*7. Haupt
ihr euer unser ihr sein
fem. /A fem. m.
:
TT TT:
T T 5 T
TT: TT:
m m T \
T v
TTT V:
! T T T V: T V:
? ! TT! T : T : T
T t ?
TT S T :
:' : ! !
TT- : : ?
T T T S T T T : ~
TT* S : :
/ T T T : T 1
TT : s
? T T T S : : :
T : :
: :*


49
b) Aramisch.
Wrter.
dein dein Status
fem. m. mein constr. absol. emphat.
|v v der Knig
! die Knige
: das Buch
? : ! T : die Bcher
{? T die Grube
m T *. die Gruben
T V: T V: * der Gott
T V: die Gtter
? ; < die Welt
vifa ; ^ .. . die Welten
.: : : T das Bcklein
1 ; _ : die Bcklein
:: - T : die Knigin
! ? -TS T : ? TT: die Kniginnen
. T S T : : die Provinz
?! : T I : TT die Provinzen
: T X 4ias Reich
TIX*" 9? T T 5 X die Reiche
T T - T der Yater
TH T TT : die Yter
1 T T T 1' T -! TT"! :(
Hebr. Convers.-Gram. 4


*8. Das Verbum.
Vergangenheit
sie ihr du ich
St. C1. wir sie er
1 1 m. f. I m.
I. active Form ()
,9 ttete
T "J T! S : :: a
;? ) :* nahm >
T S : ? TS "5 : . ! konnte ^
, ! m : T SIT stand auf
m m ? ! TO S T ! drckte
| ! ! T : T I 'entdeckte
I. passive Form. ()
wurde gettet
gestellt
gedrckt
entdeckt
?,

5 T 5 |T S
?









: |






?

^-



|T :









IL active Form.
. . T : 1 ? ttete viele
\m 1: 5 T !: besttigte
^ , . zermalmte
T _ deckte ganz auf
'S
5h >
% besttigt
entblt




lie tten
fhrte hinaus
: lie aufdecken
g g gettet
'? S *3 S <* gegessen
g s gedrckt







T S










II. passive Form. ((


_

HI. active Form. ()
































<


!




III. passive Form. ()




:









:








_


* 8. Bas Verbum.
Z 11 k u n f t.
du ich
St. Cl. sie ihr wir sie er
f. | m.
I. active Form.
^ werde tten
mw ; hinaus gehen
.; ; . wissen 1
; aufstehen
I. passive Form.
. !1- . werde gettet werden
.? ' . . aufgestellt
.;; gedrckt
II. active Form.
^ ^ _ ; werde viel tten
besttigen
* .. .. . ?J entdecken



0 *
II. passive Form.
.^ § . werde zerstckelt
! ! ! . !. erhalten
. ^] 1 entdeckt
III. active Form.
^ ! ?! 1 werde tten lassen
1? : speisen 1
?; 3§ ! hinaus fhren co
1 1 aufrichten 1
III. passive Form.
.^ 5 . ! &X) 4H zerhauen
^ !! C 2 hinausgefhrt %
1 T 1 T T T T 'S 3 2- gesetzt g
^; ^; > ^ < gedrckt


Actives Particip.
* 8 Das Verbum.
Gegenwart.
Passives Particip.
sie ihr wir sie, er du ich
St. C1. t m , 2 T 'S
I. active Form.


T :

^ | tte
? T 5 T T esse
wm |T: T m gehe hinaus
passive Form.
^ T :| : werde gettet
werde gegeben
^ r : : vergessen
active Form.
^ : : T ttete viel
! _: _. erflle
: -; TS: entdecke
^


werde gettet
gegessen
hinausgefhrt
fehlt.

_: ?
Igransam gettet

. erfllt
erfllt
entdeckt










5





s 3 if s s & S if
c I C 5 & j
vi vs cf o vi
werde auf
Veranlassung
J
9
p-
ff 05
P & CJQ
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B
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Veranlassung
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W* CG H. P ff Q. C+ CD St £ SS O:
£2. S- 2- ST ffi - ~ *
§ 8> £
SS


Das Verbum,
Imperativ.
Plural Singular Plural Singular
f: m. f. m. f. m. m.
I. passive Form. I. active Form.
werde gettet! , tte!
gegessen! ^ iss!
aufgerichtet! T 5 |T S ^ ^ stehe auf!
., gedrckt! ! drcke!
entblt! TT : : :: TS. ..... T T S 5 T : entble!
IL passive Form. II. active Form.
wurde zerstckt! $ _{ tte viel!
verjagt! ^ ^ entlasse!
besttigt! mm 5 besttige!
aufgedeckt! T T t ' T S T T decke auf!
III . passive Form. III. active Form.
werde gettet lasse tten!
gespeist 1? speise!
hinausgefhrt T| : § fhre hinaus!
aufgerichtet T : 1 T ? 1^ ? lasse errichten


Infinitiv.
Passive Form. Active Form
in. 1 n. I. in. 11. I.
* ^9 t s ^ TT: * TT:!' !? . _: TT .... tten aufstehen aufdecken
*9 Partikeln.
3. f. 3. m. 2. f. 2. m 1 .plur. 3. n. 3. f. 3. m. 2 f. 2. m. 1. C.
m T T : ich
. TT T mein
T T T : : T T : bei mir
TT T ? mir
! = , 1 !^ ! : TT T ! T T T : :? T mich
?0 ? ?? ?! T T . 3 ? in mir
;' T T T w von mir
?! ? ?! ? T T T : - ? T : ? T: wie ich


58
C. Praktischer Theil.
<
Transcription in vocalisierter Latein-TEXTSCHRIFT.
*
P'thiychah.
Ph 'amowd 'imadiy, qowre' n'iym! hat ozi^kh liy? v^asmiy'akh A
peser dbhr, mah himrisniy (mah r'iythiy fal kkhh) lbh' biq,hal *
m'chabrey s,phriym (la'alowth ral bomthey chowbhrey chbher, 4
Thowsiph fal hri'sowniym Wd sepher 'echd mowreh hassphh <
h'ibhrijh, achrev ser qidmwniy tuwbhey sowphrenuw b,siphrey 4
diqduwq mow'iyliym, uwbiphrat b^meynuw elleh Jiebliiy'uw lnuw *
tfsuwrh mimmibhchar p,1iy tfbhiiwnthm miyniym, mimiyniym
sowniym, hen b,chiqrey hallsown v^enb^ibh siduwrm fal piyhi Ikhowth
happadguwgijh Vsiytowth limmuwdey halPsownowth hachdsiym; *
uwbh^ichuwd 'acharwney h'acharowniym, halo' hemmh hows'owth *
u
hattuwsijh IVVa'rsa' v^iphrey hachinuwkh h'owm,diym Vruwm
hamma'alh sei Ben J'huwdh, Grazwbhsqiy, Jeliyn, J abe?, Piynes
Veres haqq,dowsh v,rowd v,rowd, v,khol jqr r'uw eyneynuw! *
Uwmah 'niy b'thiy l'howsiyph eal ,elleh, 'aser qotnm fbhh
mimmthniy? 'ach katter liy z,feyr va^achavvekk da'ath kiy, mqowm *
heniychuw liy g,dowliym \^towbhiym mimmenniy, Thithgader Vmiqsow'a
seliy. ,Im nasgiyach b,feyn p,quwchh fa-l hamown siphrey haddiqduwq, f.
'ser Fme'owth v^a'alphiym nidp,suw v^phowsuw b,machneh
htibhriym(b,mowsbhowth haj j ,huwdiym), az nakkiyr karega, kiy rubbm
k'khullm b'ad hann,friym talmiydey bottey hassepher nithchabrnw, ^
Phithlammed b^ezrath mowreh uwn^nahel. abhl b,siphruwth h'amiym
riimuwdey Fsownowth hachajowth niphgows ral kol saad s,phriym


59
Vocalisierter hebrischer Text.

T :
I
: / ! ; , ^ ,
^ ,) $ )(:
* ),' !
t: t : s vit t ~ I "tt- ... ^ t ... i
;, | !;
? , ,
()
:! ,
: : I : * : : T T
:, 14'3 ,
_ <) :', !
. , ; ? .
1
!^ , ; , !
. . ,
? ( ),
, ,
T I . : " 5 T vi ~ T :: :J
?


Fthuwbhiym Vkhivvuwn Pmithlamdiym b,fasmm b'liy misan
nPlammed. Uwmaduw'a jiggre cheleq ^phath 'ebher? hlo5 rabbiym
hajjowm hammistowq,qiym ld'ath Tsown haqqwdes halchh
Pmaaseh, ,im Phith'anneg fal siphruwthh hajjphh 'ow Pswrekh
fisqm v,gam Prabbowth ,owhabhey hassiyach v^assig basphh
h'atiyqah v,hanniphl'h hazzo'th! Kol elleh, chowsqey hassphh
lia'ibhrijh hajj,pheyphijh, jiphnnw kh vkhh v^Yaluw b^dm
cheres; kiy 10' nims' fad hajjowm sepher limmuwd ibhriyth
Tmathchiyliym b,fasmm Vliy 'ezrath mowreh. fal ken gmartiy b,dafatiy
rmal'owth eth hachisrown hammuwrgs hazzeh k'jad adownj
hattowbhh flaj, 11wbh,nisjownowthaj b,howr,ath l'sonowth
hachajjowth zeh 'asrowth bassniym estammes, ltheth g,,uwlh
li^phath (Phsiyr cherph miss'phat)'ebher hachamuwdh li'aluwbh.
Uwme'atth, achaj vWaj! he' lkhem sepher m,phowrs
11wm,phowrt, dbhr dbhuwr fal ,ophnyv! Limduw heytebh eth
kol hakkthuwbh bow, iiwbli'owd j^chiym achdiym tagiyuw limchowz
chephs,khem, k5khol avvath naphsPkhem, uw^machtem biphriy **,qiy-
dathkhem (chariysuwthkhem). Uwbh'oz^khem Tharchiybh ethg13huwl
jowd^ey ^phath febher, taspiyW sephaf b,rakhowth Pkhol bet Jisr'e],
v,asmowthm 11ajj,bhesowth mizowqen tfdasnuw v,thartiybhuw, \T,hjh
zeh ^khriy b,fad famliy. HamnPchabber.
Nach diesem neuen Transscriptions-System ist die ortho-
graphische Reconstruction des hebrischen Urtextes ermglicht, was
bei keinem andern Transscriptions-System bisher der Fall war.
w und y sind blos Dehnungszeichen, sie werden daher nicht
ausgesprochen.


61

: ? /
, v
& !
: .... -t -:t tt| :: tt v t
, ? ;
? 3.?
& () <
' :1 : s : v ts -j t v : : t t
;, 3? :' ,

( ) . ,
s t s t tsv ts s vr : t : w t
, ! , ! *
t--1 t tt ts ts vi" vt t s t
9 , ?1 5 ^^^^,
, () v
t s V s -S V s I s s v:-: j v s s : : : V
, ^,
s s s s v s ~ " p, "ts* "ts ts -iv 1 s ~ v
;1) , ? ,
*


62
Wrtliche Uebersetzung.
Einleitung. "
1Hier 2verweile 3mit mir, 4Leser 5freundlicher! 6Neige 7dein 4
0111* 8mir, 9ich will dir mittheilen 10den Grund 11der Sache, 12was
13 mich bewogen hat 14zu besteigen 15die Tribne 16der Verfasser,
17um zu vermehren 18die bisherigen (frheren) um 19noch 21ein
20Buch, 22Lehrbuch 23der Sprache 24hebrischen, 25nachdem 26mir
zuvorgekommen sind 27die besten 28unserer Schriftsteller 29mit Bchern 4
30der Grammatik 31ntzlichen, 32und besonders 33in unseren Tagen
34diesen 35brachten sie 36uns 37Gaben 38die vorzglichsten 39Frchte
40ihrer Kenntnisse 41verschiedenster 42Arten, 43sowohl 44in der For-
schung 45der Sprache 46als auch 47in der geschickten 48Anordnung
49nach den 50Gesetzen 51der Pdagogik 52in den Methoden 53des *
Unterrichtes der 55modernen 54Sprachen; 56 insbesondere 57die aller
letzten, 58nmlich: 59die Ausgaben 60der Tuschijah" 61in Warschau
62und die Unterrichtsbcher, 63welche stehen 64auf der hchsten 65Stufe,
66von Ben Jehuda, Grasowsky, Jelin, Jabez und Pines 67in !Palstina 4
68usw. usw. 69Alle 70Kostbarkeiten 71sahen da 72unsere Augen! 73was
nun 75komme 74ich 76hinzufgen 77Diesen, 78deren kleine Finger *
79mchtiger ist 80als meine Lende? 81Jedoch 82gedulde 83mir 84ein ^
wenig,/5ich will erbringen 86den Beweis, 87da 88Baum 8gelassen
haben^nir 90jene Greren 91und Besseren 92als ich, 93mitzuwirken 95in A
meinem 94Fache. 96Wenn 97wir betrachten, 98mit Auge 99offenem a
100die Menge 101Sprachlehren, 102welche 103zu hunderten 104und
tausenden 10^gedruckt 106und verbreitet werden 107im Lager der
Hebrer, 108da 109merken wir 110sofort, 111da die meisten, 112wenn
nicht alle, 113fr 114Knaben, 115Schler 116in Schulen 117verfat wurden
118zum Unterricht 119mit Hilfe 120eines Lehrers und 121Erziehers.
122Hihgegen 123in der Literatur 124 anderer Vlker 125zum Unterrichte ,
126moderner Sprachen, 127begegnen wir 128auf jedem Schritt 129Bcher
130 verfat (geschrieben) !^absichtlich 132fr Selbststudierende 133ohne
Hilfe 134eines Lehrers. 135Warum also 136sollte geringer sein 137der *
Antheil 138der hebrischen Sprache? 139Gibt es ja 140Viele 141heut-
K


Unpunktierter hebrischer Text.

128,4 5! 6 7 8 910
11 12. 13 < !)
(14 5^ 16 ) 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27
28 29 30^31,/32 33 34 35
36 37 38 39 40, 41 42, 43
44 45 46 47 48 49 50! 51
52 53 54 55; 6^ 57 , 58
59 60" 61 62 63 64
65 66 , , , 67 68
, 69 70 71 72, 73 74 75 76 77
78 79 80? 81 82 83 84^.85
86 87 88 89 90 91 92 93
M . Ha I
94 95. 96 97 98 " 100 101
102 103 104 105 5 107
( ) 109 ts108 110 111 112
113 114 115 116 117 !118
119 120 121. 122 128 124: 125
126 ^12 128 129 180 181
132 138 184. 185 186 187


\
64
zutage, 142die wnschen 1tfzu kennen 144die heilige Sprache 145theo-
"1 I 4 J J ^^
retisch und praktisch^ entweder zur Ergtzung an der schnen
Literatur 145oder als Bedrfnis 146in ihrem Berufe, 143mehr noch
aber 148die sich freuen mchten 149zu conversieren 150in der Sprache *
151alten und wunderbaren 152dieser. 153Alle jene 154Liebhaber der x
155hebrischen Sprache 156lieblichen, 157wenden sich 158nach allen
Seiten, es bleibt in ihrer Hand 159Scherben (d. h. Nichts); 160denn es gibt
nicht 161bis jetzt 162ein hebrisches ^Lehrbuch 163fr Anfnger,
164Selbststudierende 165ohne Hilfe 166eines Lehrers. 167Daher 168be- *
schlo ich 169auszufllen 172diese 171fhlbare 170Lcke, 173mit der *
Fhigkeit, die ich der Allgte Gottes verdanke. 174Meine Erfahrungen A
170im Unterrichte 176moderner Sprachen 177seit Decennien 178sollen
dazu dienen, 179Erlsung zu bringen 180der hebrischen Sprache,
181der lieblichen Verschmhten. 182 Nun, meine Brder und Freunde, A
183da habet ihr ein Buch 184deutlich, ausfhrlich und 185wohlgeordnet;
186 lernet (fleiig) gut 187alles was darin steht 188und nach Verlauf ^
190einiger 189Monate 191werdet ihr erreichen 192das Ziel eueres
Wunsches 193ganz nach Herzenslust 194und ihr werdet euch erfreuen
195an der Frucht eures Fleies. 196Wenn ihr so mithelfet 197erweitern K
198da? Gebiet 199der Hebristen, 200werdet ihr Segen bringen 201in das <
Haus Israels, 202und seine Knochen, 203die verdorrt sind vor Alter 4
204werdet ihr neu beleben 205und erfrischen. 206Das sei mein
Lohn 207fr meine Mhe. 208Der Verfasser.
Freie Uebersetzbng.
Einleitung.
Verweile hier, lieber Leser! und neige mir ein aufmerksames
Ohr, da ich dir die Grnde mittheile, die mich bewogen haben, mit
diesem Buche vor die Oeffentlichkeit zu treten, nachdem bereits
eine Menge vorzglicher Lehrbcher der hebrischen Sprache vor-
handen sind, von welchen ich hier nur die bedeutendsten namhaft
u
machen will, nmlich: die Ausgaben der Verlagshandlung Tuschija


138 ? 139 140 141 142 143 144
. 5^ , 146 144 145
146 147 148 149 150
151 152! 153 154 155
156 157 158 159, 160 161
162 163 164 165 166,;
164 168 169 170 171 172
m , 174 175 176 177
178, 179 180( )
181 . 182, , 183
184, 185 ! 186 187
, 188 189 190 191 192 , 193
, 194 195 ) 196
197 198 199 , 200
201 , 202 203 , 204 205
206 207 208,
Hebrischer Text in Raschi-Schrift.

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( ) (
< ),

,
Hebr. Convers.-Gram. 5


in Warschau, ferner die pdagogischen Werke von Benjehuda, Jelin,
Grasowsky, Pines, Jawetz und mehreren Anderen in Palstina. Das
Gebiet scheint also von weit gewiegteren Gelehrten hinlnglich be-
arbeitet zu sein! Wenn ich es dessenungeachtet unternehme, ein
neues Lehrbuch, nach eigener Methode, herauszugeben, so hat mich
die Erwgung dazu bestimmt, da alle obgenannten Autoren ihre
Werke zum Schulgebrauche und fr Kinder verfat haben. Fr
gebildete Selbststudierende giebt es bis nun, meines Wissens, noch
kein Lehrbuch der modernen hebrischen Sprache, und doch wird
das Bedrfnis und die Nachfrage nach einem derartigen Lehrbuche
tglich grsser. Nun biete ich dir, lieber Leser, in diesem Buche
einen Leitfaden, nach welchem du in krzester Zeit dein Ziel er-
reichen und die Frchte deines Fleies genieen kannst.
Die klare, bersichtliche Darstellung wird deine Lernfreude
noch steigern^ und wenn nach einigen Monaten die Pforten einer
neuen Welt sich vor dir aufthun, wenn du hinabsteigst in die
Geisteswerksttte des uralten Volkes Israel, und schauest mit eigenen
Augen diese herrlichen Literaturschtze, dann hast du nicht nur dir
einen unvergleichlichen Genu bereitet, sondern gleichzeitig dieses
Yolk, diese Literatur geehrt, und dafr dankt dir
der Verfasser.


7 6
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68
I. Abschnitt.
1Besuch, Grussformen.
2Wer 5Jemanden 4besuchen 3will, 6um ihn zu begrssen,
7geht in dessen Wohnung; 8er lutet 9an der Hausglocke, 10der
Diener 12ffnet 11schnell und 13der Besucher 14fragt: 15Ist Herr *
N. zuhause?" oder 16Kann ich 18Herrn N. 17sprechen?" Der Diener -
wird, 19je nach 20Umstnden, 21antworten: Herr N. ist 22bereit T
Sie zu 23empfangen" 24 oder Herr N. ist 27vor 28 einer halben 29Stunde
26geschftlich 25weggegangen und 30kommt erst zu Mittag nachhause"
oder 31Wenn 33Ew. Gnaden ein 35wenig 34warten 32wollen, 36knnen *
Sie mit ihm sprechen, er mu bald kommen". 37Wenn aber der Herr, *
38der besucht wird, 39zuhause ist, 40reicht der 41Besuchende seine >
42Visitkarte dem Diener und spricht: 43Uebergeben Sie meine Karte
dem Herrn N." Der Diener kehrt nach 44einigen Sekunden zurck
und im 45Auftrage seines 46Herrn 47fhrt er den 48Gast mit 49Ehr- x
erbietung ein. Dieser Letztere 50klopft an die Thr 51mit Anstand, <
und wenn er 52hrt die Stimme des Herrn, der 54von innen 03ruft f(
50nlierein"!! tritt er ins 56Gemach (Zimmer, Saal) des Herrn N.
57Herr N., ein hochgewachsener Herr, eine 58imposante 59Er
scheinung, 60steht auf 61von seinem Sessel und 62empfngt 63seinen 4
Gast 64freundlich, und indem er auf einen 66Lehnsessel
(67Sopha) *
65hinweist, der 69an der 70Wand 68steht, 71bittet er ihn 72Platz #
zu nehmen, mit folgenden 53Worten: 75Bitte, 74belieben Sie
77hier 76Platz zu nehmen!" Das 78erste 79Gesprch wird 80hchst-
wahrscheinlich die 81Frage nach dem gegenseitigen 82Wohlbefinden A
betreffen in folgender 83Weise. 84Wirt: 85Wie befinden Sie sich, ;
86mein Herr? 87Gast: 88Gottlob, 89gut, ich hoffe, da 91 Sie sich eben-
falls 90!Wohlbefinden". Wirt: Und 92wie 93befindet sich Ihre 94Frau
Gemalin? 90Hoffentlich hat sie sich schon 96erholt; im 99vorigen
98Monate 97sah ich sie 102krank zu 101Bett 100liegen". Gast: 103Jawohl! *
Mit Gottes Hilfe ist sie genesen, sie 104ist 105jetzt so 107frisch und <
106gesund wie 108je 109zuvor. 110Ich bin 112Ihnen sehr 111verbunden, v
da Sie so theilnahmsvoll
(117wohlwollend)
an 114uns 113denken.
Wie geht es denn Ihrem 116Sohne, den Sie 118unlngst ins 119Gym-
<
L


69

1, .
2 3 4 5 6 , 7 1
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110 111 112 113 114 115."-
116 117 118 119, 120


70
nasium 117aufnehmen lieen? Macht er 120Fortschritte 121in seinen
Studien" ? Wirt: Gott sei Lob und Dank, 122er ist ein123Vorzugsschler
und hat 124Glck in jeder 125Hinsicht. Er ist sehr 126beliebt bei
seinen 127Professoren, 130lernt 129auerordentlich 128fleiig, hat eine
132scharfe 131Auffassungskraft in dem 133Mae, da er 135selbst die
136schwierigsten 134Lehrgegenstnde leicht bewltigt; 137wenn das
139weiter 138so gehen wird, 140hoffe ich, da ein 142tchtiger 141Arzt
aus ihm werden wird und da er einen 144guten 143Ruf im 145ganzen
146Lande haben wirdu. 147Zuviel 148titulieren und 149schmeicheln
zeigt von 151 schlechtem 150Takt und ist in 154guter Gesellschaft
152nicht 153blich. 155Nur beim 156Abschlsse des Besuches ist es
gebruchlich unter gegenseitigen 157Hflichkeitsbezeugungen Abschied
zu nehmen 158z. B. Wirt. Es hat mich 160sehr 159gefreut, 162Sie
161zu sehen; Ihre 163Gesellschaft ist mir 165jederzeit recht 164ange-
nehm". Gast: Wenn ich nicht 166befrchten mte, Sie mit meinem
168Gesprche zu 167belstigen, wrde ich mir 172fter das 169Ver-
gngen machen, 171Sie zu 170besuchen, da Ihre 174geistreiche
173Conversation mir einen hohen Genu gewhrt und Ihre 176 ge-
j !177 ^
winnende Persnlichkeit mich ganz entzckt Der Wirt begleitet
seinen Gast zur 178Thr, 179verneigt sich und 180spricht: 182Ange-
nehme 181Ruhe!" Der Gast183 erwidert: 185Guten 184 Abend !"
Wenn ich mich einem Unbekannten 187vorstellen 186will, 188frage
ich 189zuerst: 190Habe ich die 191Ehre zu Herrn N.?" und erhalte
192beilufig folgende Antwort: Jawohl, mein Herr, 193womit 194kann
ich dienen?" oder: Was verschafft mir das 195Vergngen Ihres
Besuches?" 196Falls ich nun vom 199Betreffenden eine 200Geflligkeit,
eine 201Gnade 198erbitten 197will, 202spreche ich mit besonderer
203Hflichkeit (flehentlich, mit Ergebenheit): Ich mchte Sie (Euere
Gnaden ergebenst) 204bitten, mein Herr, 205erzeigen Sie mir die Ge-
flligkeit (Gnade) ..." Bitte ich um 206Arbeit oder 207.ein Amt, so
gebrauche ich die Redensart: Ich habe (von Herrn N.) 208 vernommen^
in den 210Zeitungen 209gelesen, da Sie fr Ihr 212Geschft, (Haus)
einen 213Praktikanten, 214Gehilfen,215Correspondenten, 216Buchhalter
217Cassier 218usw. 211aufnehmen wollen; mchten 219Sie wohl die
Gte haben, diesen 220Posten mir anzuvertrauen? Ich bin 221 berzeugt?
allen Ihren 223Anforderungen 224bestens 222entsprechen zu knnen,


71
121? : ! 122 123
124 125 ; 126 127,
128 129 130 , 131 132 133
, 134 135 136
; 137 138 139,
140! 141 142, 143 144 145
146." -,147 148 149 150 151
, 152 153 154; 155
156 157 ,
158 : 159 160 161 162, 163
164 165 / : 166 167 168,
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173 174 175 176
/ 177, 178 179
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(, ) 211 212(^) 213-{214
215, 216 , 217 218); 219


225 da ich 226gewissenhaft und pnktlich und in dieser 128Branche
227tchtig eingebt bin und 229bereits 232viele 231Jahre 233in Ge-
schftshusern (234Fabriken) 230 servierte und meine Chefs zu
236 jeder Zeit aufs Beste 235zufrieden gestellt habe, wie meine 238 Atteste
beweisen". Wenn der Betreffende, den ich besuche, mein Freund
(239Bekannter) ist, 240spreche ich: Guten Morgen, lieber 241Freund !u
*Herzlich willkommen!" lautet die 242Antwort, Dein Besuch macht
mir viel Vergngen". Und ich 243 erwidere: Ich fhle mich 244glcklich,
"246dich in so vortrefflicher 247Gesundheit zu 240treffen; dein
48Aussehen brgt mir dafr, da du 249 zufrieden und glcklich bist,
Gott erhalte dich!" und der 250Freund 251antwortet: 252Danke
bestens, wnsche gleichfalls!" Wenn ich einen 254Fremden zum
~55 erstenmal e im Hause meines Freundes 203einfhre, 206stelle ich
ihn mit folgender Redensart vor: Ich 207erlaube mir Herrn N.
258vorzustellen". Der Wirt antwortet. Ihr werter Besuch 261gereicht
meinem 262Hause zur 260besondern 209Ehre, und es 263freut mich
264auerordentlich, Sie 266nunmehr zu meinen 265Hausfreunden zu
zhlen." Wenn ich im 267Verlaufe des 268Gesprches etwas 269nicht
gut 270gehrt oder 271 verstanden habe, ersuche ich um Wiederholung
des Gesagten mit folgender Phrase: Mchten Sie geflligst das
Gesagte wiederholen, da ich nicht 273gut 272verstanden habe", oder
'274kurz: Wie meinen Sie?" Beim 270Weggehen von einem
Freunde 276pflegt man 278die Familie 277gren zu lassen, wie folgt:
Meine 279Empfehlung an Ihren Herrn Vater (280Frau Mutter,
Gemahlin etc.)
2. Abschnitt.
1Mahlzeiten.
Die 2meisten 3Menschen 4begngen sich mit 5drei Mahlzeiten
des 6Tags, 7nmlich: 8Frhstck, 9Mittagmahl und 10Nachtmahl.
11Selbstverstndlich 12gibt es 13Leute, welche 14fnf und 15mehr
Mahlzeiten tglich halten. Wenn ich des 17morgens 16aufstehe


220 (.) , 221 222
223 224 ; 225 226 227
228 , 229 230 231 232 233
(234 ) 235 236 237,
238 / , 239
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74
18trinke ich eine 19Schale 21Tliee oder 20Kaffee; 22ich 23gebe 24in *
den Kaffee 25drei 26Stck 27Zucker um ihn zu 28versen, 29denn ;
ich 31 trinke nicht30 gern 32 bittern Kaffee; 33 zuweilen gebe ich 34 Milch v
oder 35Obers dazu; 36denn der 37schwarze Kaffee 39schmeckt mir
38nicht. 40Manchmal 41bringt man zum Frhstck 42auch 44Kse, .
43Eier, 45Braten oder 46Hringe zu 47Tisch. 51 Rauch- und 52Selch- 4
fleisch 50esse ich 48nicht 49gern; und 53wenn ich keinen 54Hunger
habe, esse ich 55nur 56Brot mit 58frischer 57Butter; aber 59ranzige f
Butter 60ekelt mich. 61Weichgesottene Eier esse ich gerne, so auch \
62Spiegeleier und 63Eierspeise, das sind sogar meine 64Leckerbissen; -
aber hartgekochte Eier sind nicht 65 gut, 66 da 67 sie 68 schwer verdaulich ^
sind und den 70Magen 69verderben. 71Bckerbrod wird in 74ver-
schiedenen 73Gattungen 72verkauft. Es gibt 75Laibe Brod, 76Semmeln, h
77Kipfel, 78Bckerei und 79Kuchen. Die 80Brodrinde ist hrter und f
81 dennoch 82 leichter zum Verdauen als die 83 Brosame; 84 berhaupt ist ,
85altbackenes Brot fr die 87Gesundheit 86zutrglicher als 88frisches,
89weiches Brot. 90Jnglinge und 92ledige 91Mnner, welche 94ohne
95Frauen und ohne 96Familien in den 97Grostdten 93leben, 99 ge-
hen 98meistens des 100morgens ins 101Kaffeehaus, wo sie ihr
102Frhstck nehmen. Die 103Kellner in den Kaffeehusern sind {
sehr 104artige, und 100zuvorkommende junge Leute und 108bedienen ;
die 109Gste mit 107besonderer 106Aufmerksamkeit. 110Die Trink- V
gefe, 111wie: die 112Schale, das 113Glas, die 114Untertasse und
der 115Lffel sind 118blank und 116rein 117geputzt. 119Manche Leute
120trinken 121zuvor ein Glschen 122Liqueur und124 rauchen 123nach (
dem Kaffee Zigarren und 125lesen die 126Zeitungen, deren es in ^
130diesen 129Localen eine *128groe Auswahl 127 gibt. Es ist ein
131 allgemeiner 132Gebrauch, von dem man 133nicht recht 134abgehen
kann, beim 136zahlen dem Kellner einige 137Heller 138Trinkgeld
zu 135geben.
Das 139Mittagmahl ist die 140Hauptmahlzeit. Der 141Tisch
ist 142gedeckt fr das 143ganze 144Hausgesinde; 145jeder 146verlt A
seine 147Arbeit oder sein 148Geschft und 149kommt 150nachhause, (
151setzt sich zu Tische auf seinen 152bestimmten Platz. Die 153Haus-
A.
l


75
17 18 19 20 21; 22 23 24 .
25 26 27 28, 29 30 31 32-
33 34 35 , 36 37
38 39 . 40 41 47 s
42 43, 44, 45 46 . 48 49 V
50 51 52; 53 54, ;
55 56 57 58, 59 60 ( .) <
, , 61, 62
63 64 );
65, 66 67 68
69() 70). 71 72
73 74, 75 , 76, 77, 78,
79, 80 , 81 82 >
83 , 84 85 86 87 <
88 89, 90 91 92, 93 94 95
96 97 , 98 99 100
101 , 102, 103 *
104 105 , 106 107
108 109; 110 , 111 112, 113,
114 115, 116 117 118,
119 120 121 122 123
124 125 126 127 128 129
130, 131 132 133 234, 135
136 137 138 ,
139 140, 141 142 *
143 144 , 145 146 147 148
149 150, 151 , 152


frau sitzt am oberen Ende des Tisclies und 154befiehlt dem 105Dienst-.
mdchen die 107Gerichte 158nach einander 106aufzutragen. 159Das
ist die 161erste 160Schssel, 162Fleischbrhe! Der 163Dampf 164steigt
aus der Schssel empor und verbreitet einen angenehmen 160Duft
und 166reizt den 167Appetit der 168Tischgenossen. Manche essen
mit der Suppe 168Rettig zur 169Anregung. Nach der Suppe folgt eine
andere Speise, Rindfleisch oder Braten. Als 170Wrze wird zum
Fleisch 151Salat gegessen, der mit 174Essig und 173Oel 172bereitet
mit 176Salz, 177Pfeifer und 179anderen 178Gewrzen 175hergerichtet
wird; und 180je nach dem 181Wohlstande 182des 183Hausherrn werden
184mehr oder 185weniger Gerichte aufgetragen. An 186Festtagen
190kommen auch 188gebratene oder 189gefllte 187Fische zu Tische,
auch 191Mehlspeisen und 192Backwerk. 193Jedenfalls essen die
194Tischgenossen soviel, da sie 190satt werden, und wer es thun
196kann, lt auch 197Wein oder 198Bier holen. Es wird dann
200hinlnglich 199getrunken, 201 sodann' das 202Tischgebet verrichtet
endlich 203stehen 205alle auf und 204gehen ihrem 106Berufe nach.
3. Abschnitt.
1Gesprche bei Tisch.
2Wirtin. 3Darf ich Ihnen 5Reissuppe 4bieten?
6Gast. 7Nudelsuppe esse ich lieber.
W. 10Bitte, 8reichen Sie 9mir Ihren 11Teller, ich will 13Ihnen
ein 14Stckchen 15Braten 12geben.
G. 16Gndige Frau, Sie 17verstehen 19vorzgliche Speisen zu
18bereiten. 21Dieses 20Brathuhn schmeckt vortrefflich.
W. 22Kosten Sie von diesem 23Kalbsbraten! Wenn Sie
20etwas 26Citronensaft darauf 24trufeln, werden Sie ihn 28viel
27 schmackhafter finden.


, 153 , 151 155,
, 156 , 157 , 158
159 160 161, 162 !
163 161 , 165 168,
166 167 168
169; , ;
170 171, 172 173
174, 175 176 177 178 179.
180 181 182 383 184 185
; 186 187 188 190
191 192. 193 194
195; 196 197 198
, 199 200 201 202 203
204 205 206

1
2 : 3 4 5?
6: 7
: 8 9 10 11 12 13
14 15
: 16 17 18 19,
20 21,
: 22 23 ! 24
25 26 27 28


G. Citronensaft schmeckt mir nicht, weil er 30zu 29sauer ist. 1
Ich 31erlaube mir um das 33Salzgef zu 32bitten.
W. Hier, bitte, 36 entschuldigen Sie, da ich in der 35Eile :
daran vergessen habe. Johann, 37u ist das Brodkrbchen?
39bringen Sie es 40schnell! 41 Geben Sie unserem Gaste ein
43scharfes 42Messer, das Messer, das Sie ihm vorgelegt haben, 45ist f
ja ganz 44stumpf. 46 Jetzt werden wir Fische essen. Welche *
Gattung Fische essen Sie 47lieber? 48fette oder 49 magere, gekochte -
oder 51gebratene?
G. 53Gefllte 52Fische sind meine 54Leibspeise.
W. Gehe, Sullamitli, mein liebes Kind, 55wechsle die 56Lffel 4
und die 57Gabeln.
S. 58Sofort, 59Mama.
W. 63Vor Ihnen stehen die 62Flaschen mit 60Wein und 61Bier,
64schenken Sie ein und 65trinken Sie 66was Ihnen 67schmeckt.
Wenn Sie 68erlauben, werde ich Ihnen 70noch einen 71Flgel von
dieser 72Mastente 69vorlegen.
G. 73Besten Dank, 74gndige Frau, ich bin bereits satt; ich
knnte meiner 77Gesundheit 76schaden, wenn ich noch 70mein essen
wollte..
W. Ganz nach Belieben, mein Herr. Johann, bringen Sie
die Schssel mit dem 78Dessert!
G. 79Herrliches 80Obst! Ich werde 82einige 83Weinbeeren
81nehmen!
W. Aber die 84Birnen und 80Mandeln werden Sie auch nicht
86beschmen!
G. Ich esse sie sogar sehr gerne, 87aber fr88 jetzt nicht
mehr.
4. Abschnitt.
Einkufe.
Wenn ich etwas 2kaufen 1will, 4z. B. 5Zig arren, Rauch-
6tabak, 8Zndhlzchen, 9Handschuhe, 10Kragen, 11Cravatten, 12Hemden
oder 13andere 14Wsche, oder was immer fr 15Waren, 16trete ich


: , 29 30 . 31
32 33.
: ! 34 35, 36,
, 37 38 ? 39 40! 41 42
43! 44 45. 46 !
47 ? 48 49, 50
51?
52 53 54 .
: , 55 56 57!
: 58 59.
: 60 61 62 63, 64
65 66 67. 68 69
70 71 72 .
,: 73 , 74, , 75
76 77.
: ., 78 !
: 79 80 !81 82 83 ,
: 84 85 86!
: 87 88 .
.
().
1^ 3 , 4 5 6 7,
8, 9 , 10, 11, 12 13
14, 15 , 16 17 (18)


in eine 17Handlung (einen 18Laden), wo die betreffende Ware ge-
fhrt wird, und 19 verlange was ich 20benthige. Der 21Kaufmann
(Hndler) 23zeigt 24mir, 22in den meisten Fllen, 25zuerst die Waren
26minderer Qualitt; wenn er 28aber 29merkt, da ich meine Sache
30verstehe, und da er mich nicht 32tuschen 31kann, 33dann 35zeigt
er mir das 35beste was er auf 36Lager hat, und ich 37prfe und
38betaste die 39Waren, die auf dem 41Pulte vor mir 40liegen, und
42whle mir nach 43Herzenslust die 46schnsten und 45besten
44Sachen heraus. Dann frage ich den Kaufmann um den 47Preis,
obgleich ich gar nicht daran 48denke, den 51geforderten 50Preis
zu 49zahlen; denn ich 53wei es aus 52Erfahrung ganz 54gut, da
er 56absichtlich 50berbietet, 57um 60dann 59nachlassen zu 58knnen,
61wenn ich den 63Betrag 62genannt habe, den ich zu 65 zahlen
64bereit wre.
Gesprche zwischen Kufer und Verkufer.
65Kufer. Guten 66Morgen!
67Verkufer. Gehorsamster Diener! 68Was 70wnschen Sie zu
71kaufen, 69mein Herr? oder: Womit kann ich dienen?
K. Haben Sie gute Zigarren?
V. Gewi! Eine groe Auswahl, von den 72feinsten Specialitten
bis zu den 73billigsten Sorten zu zwei Heller per Stck.
K. Zeigen Sie mir Handschuhe in verschiedenen 75Farben
und 74Mustern.
V. Ich 76hoffe, Sie nach 79Wunsch 78bedienen zu 77knnen;
unser 80Lager ist 81berfllt mit Waren, die auch die 83ver-
whntesten Kunden 8^befriedigen mssen.
K. 84Vor allem mchte ich von jenen 85Hten 86neuester
Fagon einen kaufen, welche Sie 88gestern in den Zeitungen 87annonciert
haben.
V. Ich will Ihnen verschiedene Muster zeigen; sie knnen
dann eine 89Auswahl treffen.


81
, 19 20 : 21(), 22
, 23 24 25 , 26 27;
28 29 30 , 31 32
, 33 34 35 36, 37
38 39 40' 41, 42 43
, 44 , 45 46 .
47, 48 49 50
51 , 52 53 51 55 ..
56, 57 58 59 60, 61 62 *
63, 64 65 . *
.
65: 66 !
67: , ! 68 69, 70 71?(
)
: ?
: , 72 73
.
: 74 75!
: 76 77 78 79,
80 81 . 82
83 .
: 84 85 86 ,
87 88.
: () , 89
.
Hebr. Coa7ers.-Gram. q


K. Zeigen Sie mir 90geflligst einen ^Reisekoffer (Tasche,
Ranzen).
V. 92Bitte, sich auf die andere Seite hinzubemhen.
K. 94Zeigen Sie mir 93geflligst 95Wollstoffe fr einen
96Winteranzug (Seide).
Y. 98Diese 97Stoffe befinden sich auf der andern 99Seite
meines Lagers, 101gehen Sie 100geflligst 102rechts.
K. Das gefllt mir nicht.
V. Gut, dann zeige ich Ihnen eine andere 103Sorte.
K. Die 104Farbe dieses Stoffes ist zu 105dunkel; zeigen Sie
mir etwas 106helleres.
V. Sie sollen bedient werden. Was sagen Sie zu diesem Stoffe?
Es ist das 107Beste, was ich auf Lager habe. Ist das auch nicht
nach Ihrem 108 Geschmacke ?
K. 109Erlauben Sie mir dieses 110anzuprobieren, ob es mir
112gut 111passt. Die 113Knpfe sind nicht gut 114angenht; 110kaum
habe ich einen derselben 116berhrt, ist er 117abgerissen. 118Wie
theuer werden Sie mir dieses Gef berechnen? Was 119verlangen
Sie dafr? Sagen Sie mir 120gleich den 122letzten 121Preis, damit
wir nicht 124lange 120handeln 123mssen.
V. Ihnen werde ich es um fnf Sekel geben. Wenn ich es
um 3V2 Sekel 126verkaufe, 127verdiene ich 128nichts dabei. 130Da
131Sie 129aber 134heute meine 133erste 132Kunde 130sind, will ich
Sie nicht aus meinem 137Laden 136gehen 135lassen, 138ohne etwas
gekauft zu haben, wenn Sie mir 139nur den 141 Selbstkostenpreis
140bezahlen. 142Prfen Sie nur 143noch einmal diese Seide, 144wie
145weich und 146stark sie 147ist, und die 149prchtige 148Farbe!
Ich 150kann keine weitere Preisermigung gewhren, da ich bereits
mein 151 Aeuerstes gethan habe. Ich 152rechne 153Ihnen 154fr
den 155Rock 60 Frcs., fr das Beinkleid 20 Frcs. und fr das Gilet
10 Frcs. 156Zusammen 90 Frcs. 157Glauben 159Sie 158mir, da
ich Ihnen so 160billig gerechnet habe, wie es nur 161 mglich war.
Sie knnen mit 162ruhigem Gemthe nachhause gehen, und 163seien
Sie 164versichert, da Sie 166heute 167alles sehr 168vortheilhaft
160 eingekauft haben.


: 90 91(, , )
: 92, ,
: 93 94 95 96 <^
)
: 97 98 99 , 100 101
102
:
: , 103
: 104 105 , 106
: ; ( ) ,
107 , 108?
: 109, 110, 111 ()
( 112); 113 114 ,
115 116 117 118 ?
( 119 ?) 120 121
122, 123 124 125 .
: , 126
, 127 128; 129 130 131
132 133 134 , 135 136 137
*13 , 139 140 141
142 143 , 144 145 146 147,
*14 149 ! 150
, 151 152 153 154
155t 60 , 20 , 10
*15 157 158 159 160
161 , 162 , 163
164, 165 166 167 168
*6


84
5. Abschnitt.
Die 1Familie.
Ich 2heie Aluaham, das ist mein 8jdischer Name, mein
5deutscher 4Name 6ist Adolf. Meine 7Verwandten sind sehr
8zahlreich. Mein 9Vater (er lebe!) ist unser 10Familienhaupt. Meine
11Eltern, d. i. mein Vater und meine Mutter, 13leben 12noch.
Auch meine 14Groeltern, die in einem, unserer 18Stadt 17benach-
harten 16Dorfe 15wohnen, leben noch (zu Gutem!) 19Ich habe
20Brder und 21Schwestern, 22Schwger und 23Schwgerinnen, 24Onkeln
und 25Tanten. Ich bin der 26Enkel meiner Groeltern und meine
Schwester ist ihre Enkelin. Ich bin der 27Erstgeborene meiner Eltern,
aber alle meine 28 jngeren Brder sind 29grer als ich. Mein Bruder
Josef ist um 30sieben Jahre jnger als ich und ist um einen Kopf
grer von uns Allen. Mein Vater ist der 31Ehemann meiner Mutter
und meine Mutter ist seine 32Frau. Meine Mutter 33heiratete meinen
Vater 34vor 25 Jahren, Ihre 35Hochzeit 36war am 33. 37Omertage,
38im Jahre 39 5 6 4 3 30d. Sch. Der Mann meiner Tante Anna ist 41 ge-
storben, und sie 42blieb eine 43Witwe. Mein Onkel Rabbi Simon war
auch ein 44Witwer; 45seine Frau starb 46zwei Jahre nach ihrer
Hochzeit. Im 47vorigen Jahre 48ehelichte er jedoch eine andere Frau,
eine 50hbsche 49 Jungfrau; diese ist 51jetzt die 52Stiefmutter seines
53Tchterchens. Meine Schwester Marie ist 54verlobt mit einem
tp- trr KO
Ingenieur, der noch jung aber sehr gebildet ist, namens
Armin Cohn. Der 59Brutigam ist aus einer 60vornehmen Familie
und 61liebt seine 62Braut 63auerordentlich. Die 64Vermhlung wird
binnen 65Kurzem 66stattfinden. Ich bin 67selbstverstndlich auch zu
de'm 69Mahle 68geladen, das an ihrem 71Ehrentage 70veranstaltet
wird. Der 72Ortsrabbiner wird die 75Trauung74vollziehen. Er ist
ein 73Verwandter des Brutigams, und da er ein 76 orthodoxer
(conservativer, strengglubiger) Jude ist, so wird die 77Trauung
unter 78freiem Himmel stattfinden, nicht im 79Tempel, wie es 80Ge-
pflogenheit ist bei den 81Fortschritts- und 82Reformjuden. Die 83Braut
84erhlt eine 86hbsche 85Mitgift und auch der Brutigam beschenkte


85

1.
2 , 3 4 5 6;
7 ( ) 8 . 9 .10
11, 12 13, ! 14
15 16 17 18, . 19
<)2 21, 22 23, 24 25. 26
. 27 , , 28
29 . , 30
, . 31 ,
32 ; 33 34 ; 35
36. 37, 38 39 40.
41 42 43. 44 ,
45 46 ;
47 48 , 49 50, 51 52
53 . 54 55 56.
57 58 . 59 60 61
62 m() 63 . 64 65 66,67
* 68 69, 70 71 . 72
73 , 74 75.
76 (, ); 77 78 :
, 79 80 81 82.
83 84 85 86, 87.


86
sie mit reichem 87Schmuck. Die 88Schwher sind mit dieser
^1Parthie, welche ohne 93Heiratsvermittler 92zustande kam, 90sehr
89zufrieden. Der Brutigam 94versicherte seine Braut auf 952000
Hubel 96bar und 97500 98Gulden (Dukaten) 99Effekten. Auch die
100Hochzeitsgste werden 102Geschenke 101mitbringen, nach Magabe
ihres 103Wohlstandes und ihrer 104 Opferwilligkeit. Ich bin 105noch
106ledig, aber wenn die 108Zeit 107kommen wird, werde ich auch,
nach 111 Brauch und Sitte, ein 110schnes Weib 109ehelichen, denn:
Familienleben ist ein gluckliches Leben. Ich werde jedoch sehr
vorsichtig sein bei der 113Wahl einer Lebensgefhrtin, da sie
nicht 115jhzornig sei oder 117sonstige 116Sittenfehler habe, wodurch
sie mir das 119Leben 118verbittern knnte, wie es in der Bibel 120heit:
Ein bses Weib ist bitterer als der 121Tod.
Wenn in einem israelitischen 123Hause ein mnnliches Kind
122geboren wird, mu es zu 125acht Tagen 124beschnitten werden;
durch diesen Akt wird der 127Knabe in den abrahamitisclien 128Bund
126 aufgenommen. Der 129Pathe, sowie der 100Operateur, 101mssen
135rechtschaffene, 134gottesfurchtige 133Mnner 132sein. Und 136wenn
der 138Knabe das ls913. 140Lebensjahr 137erreicht hat, 141dann
142wird er Barmizwab, (religionspfliclitig), erlangt die Fhigkeit, zur
Thora 143gerufen und den beim ffentlichen Gottesdienst erforderlichen
145zehn Personen 144beigezhlt zu werden, und das 146Tischgebet
vorzusprechen; er 147ist also in religiser Beziehung grojhrig.
Trifft ein Todesfall bei einem Israeliten ein, so 148kommen
haus, 153legen die 154Leiche des Verewigten auf die 155Erde oder
156 Diele, waschen sie grndlich mit 157reinem 158Wasser und 159legen
ihr die 160Todtengewnder an. Nach einer 161Trauerrede wird die
162Leiche in einen 163Sarg gelegt, und alle 164Verwandten geben
ihr das letzte 165Geleite. Im 166Friedhofe wird sie in ein 168Grab
167 gelegt. Die 169Waisen verrichten das Kadischgebet. Die 170Hinter-
!)liebenen 171halten ein 172 Tran er mahl, 173sitzen sieben Tage auf
der Erde, um den 175Heimgegangenen zu 174beweinen, dann werden
177noch 30 176Trauertage gehalten, und 178alljhrlich wird am
179Todestage das Kadischgebet verrichtet. 180Nach 181Ablauf eines
182Jahres wird auf dem 185Grabe des 186Verstorbenen ein 184Grabmal
183aufgestellt.


.87
88 89 90 91 92
93. 94 95 96
97 98 () 99. 100
101 102, 103 104 . 105
106, 107 108 , 109 110 ,
111 , ". 112
*11 114 , 115 116
117 118 119, 120: !
121".
122 123 124 125
, 126 127 128 . 129
130 131 132 133 134 135; 136
137 138 139 140 141 142 , 143
144 145 146. 147 .
, 148 149 150 151
152, 153 154 () 155
156, 157 158, 159 160, 161
, 162 163, 164 165,
166, 167 168, 169 ,
170 171 172, 173
174 175, 176 177 , 178
179. 180 181 182
183 184 185 186.


88
6. Abschnitt.
1Gesprche 2zwischen einem 3Arzt nnd seinem
4Patienten
Arzt. 5Was fr 6Schmerzen 7fhlen Sie?
Patient. Mein 8Kopf 9schwindelt; ich 12zittere am 10ganzen
11Krper, ich 14kann 13nicht 16auf den 17Fen 15stehen. Ich bin
18nervenkrank, 20ich habe 19Halsschmerzen, 21Herzklopfen.
A. 22Haben Sie 23Appetit?
P. Nein, Herr Doktor, aber ich habe 24oft 25Brechreiz.
A. 26Zeigen Sie mir Ihre 27Zunge. Haben Sie 28Durst?
P. 29Jawohl, 30zuweilen habe 31ich Durst.
A. Haben Sie einen bittern 33Geschmack im 32Munde?
P. Des morgens, wenn ich 34erwache, 30fhle ich.36immer
einen bittern Geschmack im 37Rachen.
A. 38Reichen Sie mir Ihren 39Puls, ich will ihn 40betasten.
Ihre 41Krankheit ist nicht 42gefhrlich, 43dessen ungeachtet 44rathe ich
Ihnen, 47bis 48morgen im 46Bette zu 45bleiben; denn Sie 50benthigen
49Ruhe. Das 51Pulver, das ich Ihnen auf diesem 58Recept 52verordne,
lassen Sie in der 55Apotheke 54anfertigen; 56lsen Sie so ein Pulver
59stndlich in einem 57Lffel Wasser auf und 58trinken Sie es/
67Andere 66Arzneien will ich Ihnen 63jetzt nicht 62geben. Nach
meinem 64Prinzip ist es 60zutrglicher, 66weniger 67Arzneien zu ge-
brauchen.
P. 68Darf ich 70etwas 69essen?
A. Sie 71knnen 74gekochte 73Pflaumen 72versuchen, welche
den 76Stuhl 75befrdern. Sie sollen jedoch keine '7groben, 78schwer
verdaulichen Speisen genieen; und wenn Sie 79Durst haben, trinken
Sie 80Citronenwasser oder 81Mandelmilch; 82hten Sie sich aber
vor 84berauschenden und 80erhitzenden 83Getrnken. 86Morgen
87komme ich wieder, um Ihren 89Zustand zu 88sehen.



1 2 3 4.
: 5 6 7?
: ! 8 9 10 11
12, 13 14 15 16 17. -18
, 19 20/ 21 .*
: 22 23 ?
: , 24 25 .
: 26 27! 28?
: 29, 30 31.
: 32 33 ?
: 34 (35) 36 37.
: 38 39 40! 41 42
( ) 43 44 45 46 47 48
49 50 , 51 52 53
54 55, 56 57 58
59. 60 61 62 63, 64
65 66 67.
: 68 69 70?
: 71 72 73 74,
(75 76). 77
78, 79, 80 81 , 82
83 84 85. 86 87 88
89.


90
7. Abschnittt.
1 Zeiteinteilung. Vom Wetter.
Die Israeliten beginnen ihre 2Zeitrechnung von der 3Schpfung <
der 4Welt mit 0Zuzhlung oder 6Weglassung der Millennien. 7Gegen-
wrtig 8zhlt man 5658 n. d. Sch. oder 9kurz 658.
Die 10zwlf 11Monate des Jahres 12sind: Nissan, Ijjar, 4
Siwan, Tamus, Ab, Elul, Tischri, Mareheschwan, Kislew, Tebet, ,
Schebat, Adar. In einem 13Schaltjahre wird noch ein Monat 14hinzu- .
gefgt: Weadar oder 15zweiter Adar. Die 16vier 17 Jahreszeiten sind:
Frhling^ Sommer, Herbst und Winter. Der Tag 18besteht aus 24
Stunden, die Stunde wird 19 eingetheilt in 60 20Minuten und jede 4
Minute wird in 60 21 Sekunden getheilt. Die israelitischen 22Feiertage 4
sind: Ueberschreitungsfest, Wochenfest, Laubhttenfest
(28die drei .
Hauptfeste), Neujahr und Vershnungstag (24die hohen Feiertage).
25Folgende 26Fragen und Antworten sind die 27hufigsten in
Betreff der *
Zeitbestimmungen.
4
29Frage. Der Wievielte ist heute? 30Antwort, Heute ist der 4
31erste Adar, 15. Schebat, 25. Siwan u. s.w. *
Wer sich in der Zeitrechnung 34genau 33orientieren 32will, *
36schaut 37in einen 38Kalender. 39Es gibt auch 40Wandkalender,
42von denen man 44tglich 43ein Blatt 41abreit. Der 45beste
Kalender ist 46gegenwrtig der Achiassaf-Almanach", 47das ist ein 4
49umfangreiches 48Jahrbuch mit 00belletristischen, 01 Wissenschaft- *
liehen und 52 gemeinntzigen Abhandlungen, und mit reichem *
03Bilderschmuck.
55Andere, die 57Zeit 56betreffenden 54Fragen sind 58z. B. folgende:
Frage. Wie 59alt sind Sie? Antwort. Gestern (Vorgestern, im 60ver *
gangenen Monate) bin ich 34 Jahre alt geworden. Ich bin 30 Jahre 4
61weniger zwei Monate alt. Wenn ich meine 62Taschenuhr nicht bei .
mir habe, und ich will genau wissen, wie viel Uhr 63jetzt ist, ^
64mu ich 66jemanden 60fragen: Mchten Sie die Gte haben


Full Text

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W Hebraische ConversationsGramma tilr. Von Rosenberg J .... IN

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ffi..\f ell P f -bviiifd1 S i fV JlO t n e 5 u ( e

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>'. DIE, I{UNST DE[{ POLYGLO'fTIE EINE AUF ERFAHRUNGBEGRUNDETE ANI.JEITUNG JEDE SPRACHE IN KURZESTER ZEIT UND IN BEZUG A UF Y E R S T A N D N I S, K 0 N V E R S A T 1 0 N U N D S C H R I F T S P R A C H E .!, DURCH SELBSTU.NTERRICHT ZU ERLERNEN. ACHTUNDFUNFZIGSTER THEIL: DIE MODERNE HEBRAISCHE SPRACHE VON J. ROSENBERG. t ; WIEN. PEST. LEIPZIG; A. HARTLEBEN'S VERLAG. ALLE RECHTE VORIIEI1AL TEN. ,.

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HEBRAISCHE C 0 N V E R S A T I 0 N S G R A M M A T I K. KURZGEFASSTES THEORETISCH-PRAK'l'ISCHES LEHRBU CH DER MODERNEN HEBRAlSCHEN CONVERSATIONSUND SCHRIFTSPRACHE. I GEORDNETEN SC rvlIT CHl{ONOLOGISCH UND GEOGI{APH ;. SCHRIFTPROBEN UND EINEM SCHEN STENOGI {API-IIE SS DER J IEBRA R AI VON. J. ROSENBERG, PROFESSOR FUR MODERNE UND SEMITISCHE SPRACHEN, EMERIT. DIRECTOR DER S. EDLER VON LAMEL'SCHEN KNABENSCHULE IN JERUSALEM, RELIGIONSLEHRER DER ISR. CUL TUS'GEMEINDE IN WIEN. ''VIEN. PEST. I,EIPZIG. A. H ARTLEBEN'S VERLAG. '} _.: ALLE RECHTE VORBEHAL TEN. 8' (( : ........... _;.

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opflmache loritz K Vruck von

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-V _. VOIrede. -el1 hebraischen Conversations Dieses LehrbllCh der mOde1 und SchriftspI'ache ist Zllnachst ftir die israelitische stl1dierende Jugend bestimmt, ist aber so eingerichtet, dass jeder Gebildete, ob Christ oder Jude, Oh11e irgendwelche Vorkenntnig des Hebraischen dassell)e mit Erfolg l)enlitzen kalln. Es will den Z,veck erreichen dass {ler Selbststl1die1'ende in den Stand gesetzt Wel'Ue; nach Ab solvierung dieses Bllches in der heb1'aische11 Sprache eine leichte en einfachen Brief schreibell zu konnen Conversation fllhl'en 1111d eil sowie mit Hilfe eines gllten 'Vo1-terbI1Ches sich al1Ch an die Lecture einer hebraischen Zeitsch1'ift 'age n Zll dli1'fen. Al1S diesem Grl1nde hrtenkram W111'{le im theoreti s chen Tl1eile jede1' liberfllissige Gel also Alles was Zllm p1'aktischen Versta11dnis des gesprochenen 11n{1 gescllriebenen Hebraisch nicht t1nbedingt nothwendig erschien sorgfaltig vel'mieden; lli11gegen wllrde solchen SpracherscheiIlt1ngen die llnS al1f Schritt lln(l Tritt begegnen, WenIl sie al1Ch nicht dem klassischel1 Hebraisch angeho1'elJ, ein bl'eiter Rallm gewahrt, Aus eben {liesen1 Grunde ,vl11'de al1ch (lie l1, ramaische und talmlldische Grammatik aufgenommen, Eine I-teihe hebraischer Texte, durchge hends dem p1'aktisclle11 Leben elltnommene COl1versationsstoft'e, wie sie bisher noch in keinem heb1'aischen Lehrbuche vorkommen wurden eigens flir diese s 'Verk erfaBt Die beigegel)enen B1'iefe sind Originalbl'iefe, die ich von Vereinen, Schrifts tellern, Bucllhan(llern 11ild Privatpersonen al1s Rl1Bland, Italien und dem Orie11te el'hielt, Ilnd hal)en de11, Z,veck en vel'schiedenen Schriftzeichen als auch den Stilarten, sowohl mit welche gegenwartig bei den Jl1den in den verschiedenen Welt gegenden liblich sin(l, bekannt zu machen Eine Nellerung, sowohl in reln als in del' Form, ist meine Proposition, die lateinische Schrift flir Profanwerke und Correspondenz zu adoptieren; ob sie Anklang finden ,vird? Qui villra verral -_.'";. . ..,

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-VI, l)tICll' in je(ler Hinsicht netle Bahnen betritt Da dieses Leh ein netleS Gel)iet dCl' Hebraistik tlrbar Zll machen SIICht, erleidet es gar keinen Zweifel: daB demselben noch viele Mangel anhaftenj < ich sehe daher einer, "venn allCll abfalligen abel' sachlichen Beur tllcilllng von fachk11ndigel' Seite gCl'ne entgegen, llnd werde gerechte Vorschlage ulld Bemerkungen in folgellden Auf\agen mit Dank eriicksichtigen tlnd vel ,verthen, NU1' den Kritikern a tout prix l't1fe ich in l 't1higem aber entsclliedenem en f : Tone zu Da dieses Lehrbllch fiil' Gebildete geschrieben ist, so hatte icll eigentlich tiber die Ztl l)efolgende Methode 11ichts Zll sagen, nllr fiir minder Getibte mochte ich folgenden VOl' gang empfehlen: Zll lachst lese man (len ganzel1 theoretischcn Theil atlfmerksam durch nd beginne dann sofort f lalte sich beim Einzelnen nicJlt lange at ] B allerdings jcder I a ab ml den praktiscllen Theil, Seite 58, Von lebraiscJlc Text so oft geJesen ,ver{len bis hierin die elforderJiche ] nd CorrectJleit erlangt \vird j sodann versucJle man den GeJatlfigkeit l -n Jesen \VeJclle Aufgabe anfangs fast l lnpunktirten Text ZI sf'tihl'llal' Ztl seill scheinen \vird Aber der Schein trtigt! 'Venn al npllnktierten Text, mit ZtlJliJfenahme des punktierten man den ersten l rchgeJesen llat, dann kalln man denselben auch ohne reimaJ dl f fig Jesen, die foJgenden Texte Hilfe des pllnktierten Textes geJa werdel1 aber gar keine Schwierigkeiten mehr machen j nachher wird 67 62-lel' hel)raisclle Text mit der delltschen Uebel'setzung Seite ( 6 die griindJiche Eintil)llng der he bra ng ml gelesen, Mit dieser Uebl -ischenfParadigmen Hand in Hand gehen. Je griindlicher die Para esto Jeichtel' llnd klarer Wil'd der hebl'aische einsttldiert sind igmel fext verstanden werden. Ist diese erste Sch,vierigkeit iiberwunden ann erst gehe man ernstlich an die Einiillung der hebraischen ]( Grammatik. In derselbell Weise sind dann auch die foJgenden Texte Z1\ l)earbeiten. Nach AbsoJvierllng des z,veiten Textes beginne man ie VocabeJn am Ende des Bllches gltlppen,veise eillzlliiben, d. h tsche ZII iibersetzen s dem Hebraischen ins Del a .. .. -auf diesel' Stllfe mit der ScJlreib Es empfieJIJt sich, SChOI iibllng zu beginnen, Ztlerst wird e i n Alphabet der Currentschrift Seite 4-5, ft\r weJches man sich entscheidet; eillgetibt, sodann der eingeUbte Text aus der llnpllnktierten Drllckschrift mitteJst dieses

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Vlr Alphabets COpiel't Ilnd die eigelle Halldschl'ift SOdallll gelesen was allfangs nicht 80 leicht gelillgen ,vird, iilJer ie gesagt, U ebun rnacht den Meistel'. Wenn es dann rnit allen c]iesell Uebllngen flott Ilnd leicht geht, tibe rnan allch die ararniiischen und talrnudischen fheile der Grarnrnatik eill Als Fortbildung irn rntindlichen AtlSCU'llcke ist der Be8uch eines helJriiischen' Clubs sehr zu ernpfehlen, Zllr I,ectllre "'iihle rnal1 Zllerst die vorziiglichen Allsgaben des Vel']ags: "Tuschija die jede hebriiische Warschau, in erstel' Reihe Tawjew's Bllchhandlllng besol'gen kann, WOl'terbiicher fiir Biblisch-hebriiiscll : gibt es viele IInd vorziigliche. Handlich, hillig llnd gediegen ist Fiil 'st: Taschen,vorterbuch del' hebriiischen Sprache Bei vor geschl'ittener Lecttll'e il'd auch ein talrnl lc]isches Worterbtlch : 11nentbehrlich sein, Dern Z,vecke entspl'icht )'ollkornrnen: Dallrnann Ararniiis c h-nellhebl'iiisclles 'Vol't erbI1c l l Verlag Kallfmann, Frankfllrt am MaiIl -Ein Handwol'terbl1ch der modernen hebriiischen Conversations tlnd Scllriftspl'ache in zwei 'fheile,Il: Hebriiisch-delttsch IInd delltsch hebriiisch, hat der Verf'asser dieses Lehrbllches in Vorbereitung, und wird mit der Herallsgabe beginnen, sO\Jald sich ein Verleger dafiir finden wird Der Verfasser. > ..

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''''-i.' -I --Litel'atUl'. Strack, H. L. Hebraische Grammatik. G 0 1 d m a n n, 1\'[. Pl'aktischer Unterricht il1 der ]1ebr, iischen Sprache. Marti, I{. Biblisch-aramaische Grammatik Siegfried, C. Lehrbl1ch der nellhebraischen Sprac]le Zimmern, H. Vergleichende Grammatik der semitischen Sprachen. f A] m q u i s t. Ein samaritanischer Brief an I{onig Oscar I. mit Schrifttafe]n von J. Ellting Fiirs t, J. Hebraisch-chaldais c hes Schulworterl)uc]l Homme], Fr. Geschichte des alten Morgenlandes ch des bib]isc]len Altelthums Riehm-Baethgen, Handworterbl Kr 0 n, R. Le Petit Parisien Conder, C. Syrian Stone-Lore l]baum, M SC]l J Bensee zzato-Lerner L Lerner, Ch. Z Lunc':t A. M ; ' .' \.. ....

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;i Ftir da s moderlle Hebrai sch, d h. fiil' die Sprache, welche lnd Zeit sc hrift e n, in der C orre sponden z und hetttzutage in Btichern im mtindlich e n Ve rkellr bei d e n Jttden im Ol'iente und in RuBland im Gebrauche i s t, kommen hauptsachJ i ch zwei Momente in B etracht namJi ch: Das bibJische ;Hebraisch, w i e es im Ca non d e r H e iJigen ift en thaJt en i s t und d as netth eb raische Idiom in der Mischna. Sc und dem Talmud. Die se beiden E l emente biJd e n d e n G rund s tock der moderu e n h ebra i schen Conversationsund Sc hriftsprache AuBer dem werden noch haufig aramaisch-talmudische Worter und Phrasen 1 Hebr. Convers,-Gram ";, ',( ,;" l ; '. '$ i' '{ .. 1:1 ,' i : / , .1. Theoretischel' Theil. a) Biblisch-heC r iiische Grammatik. 1. Einleitung. mfaBt einen Zeitr a ttm von circa Die h eb r aisc h e Litel'atur t 30 00 Jahren, von Moses bis auf d i e Gege n,vart. ,,\Viihl'end di eser ganzen Zeit ,val' d e r GebraucJl ttnd die E ntwi c keJung der h eb r aischen Sprache niemaJs unter bro c h e n \vord en, und ge r ade in der Gegen\vart f sch \ v unge begriffen. Insbesondere ist sie wieder in ungeahnt e m At i s t es die periodische Literatur, di e jetzt in d e r sc h onsten Bltit e steht. TagesbJ atte r, Woc henund Mon atssc hriften so\vi e Jahrbticher befassen sich e in ge hends mit allen Verhaltnis se n und Bedtir fnissen des Leb e ns. Politische, soc i aJe und oko nomi sche Angel ege nheiten tnd wissenschaftJiche und beJJetristi sc he 'fll emata von jtidische m allgemeinem Interesse werden mit vie J Gesch i ck und groBem Ernst r Herausgabe h ebra i sche r Original behand e Jt, A ctie n geseJJsc h a ften Zl nd Uebersetzungen hervorr agender ]\Ieister\verke aJJer Na tionen werke t entstehen und fioriren I E s ist begre ifiich, daB di e h eb r a i sc he Sprache wahrend dieser -rch ungewohnJi c h Jangen Periode natul'gemaB mehrere Phasen dt zumachen hatte, je nach dem Orte der Zeit ttnd d en Verha Jtnis se n unter welchen die verschiedenen Erzeugnisse der Literatur ents t a nden s ind ... ':..

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2 lnd endlich eine grol3e Anza .hl \ 'o n Neologien ange\vcI1det., Diese letzten z\vei Elemente heeinfillsse n d i e Sprache jedoch nur il1 lexi calisch e r Ilnd stili s tiscller Hins i cht; di e GI'ammatik bl eibt von (lenselben tlnberiilll't In1 Lager d e r mOde rllen Ile l ) I'aisch en SClll'ift ste ller ln ac h e n sich dl'ei ve l 'sc hie(lene Stl'Omtlngen s tar'k l)enl e l'kl)ar Erstens die -' Ptlrist ell, ,, e l cllC allSScllliel3lich bibliscll-11ebl'aisch Zll schrei!)el1 VOI gebeI1,-" 'ltS illnell jel]OC}l nicht gelingt, niC}lt g e lingen k ann, al18 dem ll1e, d'L es ('in AnacllrOnismllS Un(] d a ll er lln (]111'ch I einfachell Gl fiihrbal' i s t, I)ie Bil(]el' einer SI)I'aclle wel den stets allS d e m j e\veiligen Volkes gellommen, Konn e n Clllttll l elJe ll lllld ( ] el; ,\Veltanscllallllng einc lll l]ie8ellJell S pl'aCllbild e r fiil llnSere mOl l erne n Ilnd so ll erl \vil' n l'allCllell, \vie s i e e in s t D avi(l llnd Jesajas Begrifi'e Ilnd Ve l llaltnisse gel te einfallen zeitgemall aI1ge\\'enllet }labell? 'Venl \viir (le es z, B, 11et einel1 detttscllen Allfsatz Zll SChl'eiben im Stile Lll t h e l "e, des Be griindel' S (ler n e llhoc}1(lelltscheI1 Sprac ll(,? Und (locll st<,ht Lllther lnSer e l Zeit ni c llt gal' so fel'lle disten \ve l c h e dem ppe gehoren die Talmt l' Z\Veitell Gn ZI eS postcanonischen Ilebl'aiscll e n Sc llriftthtlms gallzen Sp l achscllatze l l del nlodernen ll e l)l'ai sche n Sprache das Biirgerl'echt verleihen i ppe gellol'en die meisten und gewiegtesten Hebraist e n der Diesel' Grl Gegenv.'al't an, Die Hebl'aisten del dritten Gruppe nennen s ich Sprach I C !lell dttrch Neubildungen die hebra i sche Sprache lld S el'weiterel '. wieder Ztl b e l ebe n, Ihr Streben geht dahin, die hebra i sc h e Sprache IS, sowie im ofi'e ntli che n Vel 'kehr als leb en( l e Sp l 'ac h e in SCllttle tlnd Ha pfiegen ulld Ztt ford e rn, D as Hauptorgan dieser l etzte n Grttppe ist ZI das pber eine salem ersc hein e nd e Wochel'lblatt das in Jel't gl'ol3e SCllaal' geistl'eicher Mitarbeit e r und opfer:trettdiger Anh anger I verfiigt, tllld thatsaC}llich bereits sc hone Restlltate erzielt hat, \vie s eigellel' Erfahl'tlllg mittheilen kann ich a 0( Als i c11 namlicll \Valll'end e iller Orientreise, im Jallre 1893, die llen in Jertlsa!em und in den judisc h e n C o lonien b e jiidischell SC!l suchte, fand ich zu nleiner fr e udi ge n Ueberrasc htln g, d al3 die SChlll kinder, I{nabell tln(l Mad c h e n, i n alle n L ehrgegensta nden, sowie im Privatgespraclle fiiel3end llnd correct hebra isch sprachen und schriebell . .

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.. .. :; 3 Es kanll nicllt (lie Allfgabe die ses Lehrbllches flil' Anfanger spl' echen f'i.ir O(lel' gegen eine Pal'tll eil'ichtung (las "\Vort Zl seil nsere e hl' glallben \Vil' (lem Lernenden gege niiber am besten l vielll Pflicllt zu erfl ill e n, indem wir die \ 'e!'SCll iede n e n Spl'achel'sclleinllngen wie sie inl miin c1licJ].en IIJld schriftlichen Verl{ehr de facto gebraucht leibt es indes, dass vel'den, vOl'fiihl 'e n 1111[1 erkliil'en TIlatsache l \ hrenlleit in (len Prinzipie n c1el' geistigen Fiihl'el fiil den liese Zerf ( ffi gl'oGen FOl'tschl'itt Iln! l clie Verbreit lln g cler hebraisch e n Sprache ZI Scha[len gel'eicht, in c 1em sie die be sten Kl'afte zersplittert, die g roGten Talente Jahm Jegt, Nllr eine einheitliche Organisation, ein Sp l'ach lnd Literatul' VCl'ein, allf fester nationalel' Basis gegrii ndet kann hier Abhi l fe sc haffen, Verfolgen \vir die C I lltllrb e\veg llllgen empor streben(lel' Nationalitaten in (len J etzten 50 J a lll'ell, z. B. die del Ullgarn, Gl'iechenj Slaven, 80 find e n Wil', da8s AJJe den8eJben 'Veg ,. eingescJIJagen haben Ilnd die besten ErfoJ ge elzielten .. .. ,. ,; .. . 1*

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-4 1 1. S c h r i r t lcrlpi Tra Current Quadrat Phonizisch \..; 1 .. -.. ,; ,; ... 1 .; i .. :1 .. z ; s [ S .... 1 ., .. "5e .. e -g 0 'ii N 8 :I ;j 1 .. ... 0 j 100 I Jetztzeit 600 400 100 500 & sel J'e OO p a 200p 8 800 100 a /J j 1 c< -\' ;If Jt 1= b l-::J e .) ,!J .9 ,;J g 7 ) i A -( """ 1 1 d e y '{ '1 '-1 q h Z 4' -;;'\ 'r\ ? =r n w v I J J 5 Z d J ( r l.. f J t 9' r ch IJ H 8 n t rI 1-)J G" u (, 0 q, y , , k J j '( J 7 1 .c. ). J-J r b L i 2.. d m 'l fl :?:J j i <, .. t',\ .. ' .. .. .

PAGE 14

5 -a r t e o. Phiinizisrh Quadrat t Curre r&Dlcrlpt .. I> N 1 .; .1' i -1 ..; ., ;<::; :; e 'C ] .E .., c "Se 1 .2'5 .. 5 Ci N "" "i 10 .... e-p.. ,s .a p.. ao B 600 400 100 600 100 a 700 ao Jetetzeit mfflelt p a 200p 800 a 100p a p 0 J ; .\ ) J _) J "" n I \ '\ I l j I J> 0 .p p 0 8 CI 0 v' >' '" )' 1 .,;u )/ ..r j j 1 1 p ? ) 1 m r t' J J .i d 8 f 7 \ l' '1 )":) c p 1 7 q q 9 !J \ r w w '?J V t; -p -88 X x 1'< h '-,, J' J' I t

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( ... -6-.. 111. Lautlehre. 1. Das Alpbabet. A AU88p,'uche uei d e n .Tuden in Schri(t ...., s .. c .' 1 ..., '" '" c:: = \ = c:: i2 .:-'" c:: '" 2:: ;::. w ... c:: w C K s -:: '5 '" I .. '" ;:a w ,:>-.... '" I '" ". p-< ;;:; E=< '" E-< 1 ...... :::;; C 0' Z ". I U N I -!! uiatlls , I i t$ --' I 1 ) 1 b )\ )\ b b I l b 3 i b 2 V \ v f " V \ v j r l)h 3jb g g g g g dsc h g g g I g 3 g g g g g dscll gll g gll g d d d tl l { d d d d d 4 d d \( d \{ d l S { d 111 ( d h 11 1 ] 11 II II 11 h 11 h 5 I V \ W ." V \ V \ V \ \v : 1 : 6 T --_ -s s s s S 1 ; I s s z z i 7 ch ch c h ch 1 .] 1 .] C]I ch ch Ij 8 t t t t t t t t t t 9 j j j j j j j j y 10 ---y y k k k k k t8cl l k k k k f 20 1 ] C c h 1 ] C 1 1 1 C]l cll ch l{u l c k k 1 k k 1 ] tSC k k k k cll 1 1 '( CIL C U C]I C]l Cll 1 ] C 1 ] k k 1 1 1 ] 1 1 1 ] 1 1 1 30 m : 1 nl : 1 r l l m m In m m 40 m 11 1 m m m nl m m n n n n II n n n n 50 n n 11 1:8 n n n n 11 n SS ss 8S 83 SS ss SS s s .p 9 () 6 .. ... t 4 ... ... . .. ... ." .. .' . .......

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.. 7 .. Das A.lpbabet (Fol tsetzung). AU8sprac h e bei den JUdflt in OJ Sch l'ift ..Q +' ..Q '" ::a 1 S , ::: 1'1 1'1 p, :a +' 1'1 1'1 I .:, '" '-< 00 ;::. S C "2 '" ... :2 w =' =', 1>-. ... =' +' E-< =' <1 E-< c> p:; 6> p:; H H <1 Z N --x: ng I , spir a s p I 31 : 701 p p p p p p p p p e 80 f f f f f f f f ph p f f f f f f f f ph p q tz tz t z ss ss s s tsch s s 90 tz tz tz ss s s ss tsch ss k k k k k q k q q 100 r gh r l l r r r r r (] 20 s s sch sch scl l s c h SCll SCl l s c h S s 300 s s g s s s ss s s s s ss ss s s t t t t t t t t t t 1") l'\ J;I 400 I ss s s s s d t th Ith t th t 1") 0 I1 0 a a a II a -1 RII e ai C e e e e II e I .. 1 .... 1 1 1 1 1 1 1 -1 l e 1 1 -1-1 ... T oi atl 0 0 0 0 0 -0 1 -. \ u ii ii ii ii ii ii ii ii a a a a a a a a a -e e e e e e e e --, i 1 i i 1 i i i i i i -R 1 1 1 1 1$ I 0 1I 0 0 0 0 0 0 0 11 i i 11 11 I 1 U u U 11 11 R I I .. .. .. .. .. .. ... ... .. ,., ... ..

PAGE 17

.. -8 .. .. 2. AIIgemeines. chreibt Ilnd liest llebl'aisch von rechts nach Jinks. Die Mall ns bekannte Inschrift in hebraischer Sprache ist, \venn alteste I Wil' VO]l der noch alterell moabitischen Mesa-Inscllrift absehen lnd vor die Siloah-Inschrift, die aus der Zeit Hiskijah's herriihrt inigen JaJlren von arabischen Kindern, welche am Teiche Siloah f:illig entdeckt wurde. Die Schriftzeichen bei J erllsalem spielten, zl allf dieser Inschrift sind phonizisch, \vie iil)erhallpt l)ei den Israeliten nur die phonizischen Scllriftzeichen l)ekannt Ilnd im Gebrallche wal'en bis Zll ihrer Riickkehr allS dem ])al)ylollischen Exile. ,Weder J esaj as noch David, \'iel ,venigel' noch Moses kannten' llnsere adratschrift, die heute lebraische Qtladratschrift. Diese hebraische QI ] in allen hebraischen Handschriften und Drltckwerken allgemein an ge,vendet und von den Jtlden fiir heilig gehalten ,vird, ist heillnisch aramaiscllen Ursprltngo; sie war die landesiil)liclle Scllrift in Babylon ncl die KenntniB derselben den inl Exile erlernten, I vo sie die Jt bei illrer Riickkellr nach Palastina mitblacllten. Esra, mit seiner acll'at setzen, daB cliese Ql gewaltigen Alltoritat, \VllBte es dUl'chzt scJlrift ausschJieBliche Rechtsgiltigkeit fiir Thoraal)scllriften tlnd andere religiose Zwecke el'hielt, wahrelld die altllel)l'aische recte pllonizische Schrift den Samaritanel'n, den Todfeinden (ler Israeliten ft z,vischen den beiden feindlichen rde, um so die IClt iiberlassen ,vl Volkerstammen ttniiberl)riickbar zu gestalten Zwecke Neben der Quadratschrift hielt sicll aber fur profan ill Siegeln, Grabinschriften, auf Miinzen etc. die althebraische oder -) frecht, so daB noch die Gl'al honizische Schrift noch lange Zeit a Iiinzen des Bar inschrift des Tallaiten Elasar l)en Asal'ja tlnll die adratinschl'iften kochba diese Schriftzeichen tragen . Die altesten Qt ntel lld ngs t ind, wie bereits erwahnt, lleidnisch-al'amaischen Ul'sprt cheiden sich in der Fo;:msehr ,vesentlicll von den gegen,vartig gebrauchlichen. Sie liegen jetzt in dem uniibertrefflicllen Monumental erke Corpus Inscriptiontlm Semiticarum im DrtlCke ,'or. Das alteste ',, hebraisclle Manllscript in Quadratsc}u'ift, ein Theil der Heiligen Schrift, datirt vom zehnten Jahrhundert und ist im Besitze (ler . ... .. .." i .. 41

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-9,. kaiserlich e n Bibliothek in Petersbur g Facsimilen (ler'se luen sind ; edirt v ol den 'Soeuen von G illsuurg in Lon c lo Aus d el' Qttaclratschl'ift e nt\vi cl{e lte sich spate l di e curs ive -ltage in hebl'aischen Dlttckwerke n all R asc his c hrift, welche }le ut Z den entsclrriften gab es i gemein ange,vendet 'Vil'd, H e brlii scl1e Ct1 ,. .1 yerschiedenen Z eiten 11n(1 gibt es no c h ,jetzt in d e ll versc l1iedenen : Landel'n eine 1 1nal)sehbare Meng e, di e wir in z1vei H a uptgr11ppen eintheilen konn e n namlich : die de11tsch-polI1isch-l'11Ss i sc h e oder askenaziscl1e Mas'itiull(l di e s pagnolisch-italieni sc h-ol i e ntalische .. oder sefal'dische Cha<;iqolm os Sc l 1 l'ift, l' ... l .ch.. llabe d e l Ent,vickl1111g der h eura i schen SChl'iftarte n einen ___ >-... tiber d e n Rahmen (1es Lellrb11C}leS Jlilla11sgehellden yeitel1 Ra11m .. gewidmet, abel' ni cht ohne AbsicJlt. I c h ha1te namli c h die Z eit ftir ft\r pl'of alle Dl'llCkwerke gekommen, n e b e n clen tihJicl1e ll SCllriftalte Jesonder s fur die COl'l'eSpondenz im He]Jl'ai sc h e n die Latein 1nd schrift zu adaptieren, 1111d ,yollt e den Nach,Yeis e l 'Ul' ing e n, da1\ die h ebra i sc h e Sprache nlit d en iiblicl1en Sc hrift al' t.ell nicl1t t1na11fios li c h e nd e n Einfit11\ e in e r el '\vacllSe n ist. Die Trag\veite Ulld de n ,volthl \ so J c h en Reforln ,vird j e der denkende Me n sc h e l m esse n konn e n l' t111d COl'respondenz In del' nloclel'n e n Ilel ) rais cl1e n Litel'att .. verden flir ge1vol111licl1 kei11e Vocalzeichen ange\Vendet, \Vas alle rdings \ das Lesen solcher Schriften sehr el sc hwert, jedo cl1, \vie di e Praxis l e llrt, kein uni11Jerwindli c ll es Hind e l n is c l al' l)ietet Der Lernen(le iil)e z11nac hst die h e ul 'iiisc ll e Q t 1 a(ll'at sch rift abe r grl1ndl ic h e in ; SOCl alln entsc lleid e e r sic h fiil e i n e Schre ib n e n t behr'li c h, jedocl1 sehr ntitzlich sc hrift. Die Ras c hischl'ift ist nicht t schon deshalb \YeiJ sie im scJll'iftlichen Ver'kelu' mit Epag nolischen c h als C111'l'entschr'ift gute itaJienisch e n t1nd orientalisch e n J11den at Dienst e lei s t e n \vild. i 3. Bemerkungen zn den Consonanten ll al)e n di ese Gestalt llur am Die Bt1Chstab en Anfange t111d in der Mitte eines W ortes; am Ende e in es W ortes j haben sie foJg e nde Gest.aJt . ... .. -

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. .. ... ... .. .. .. ... 10-" 11 A 11 S S 1) l' a c h e d e r C 0 n s 0 n a n t e i s t ftil 11nSer Ohr gallz t1nhorb al' 11nd ,vird (lI11'ch ei n e ll hiat1 1 s in d e l Ausspraclle ange ( lelltet t haben = p und = ; k = ; = b Die Bt1Chs taben diese A1Isspl'a c he nl1r dann, ,ve nll sie einc ll Pl1nkt in der !I'Iitte hal)en; ohn e die s en Ptmkt 'Vil'( l der BllcJl s tabe a spirir t : 11g zeigt sgesprochel l ,vi e folgende Zu sa mm e n stell1 a bh Al1sspl'ac h e = ,v in: vVort = ; b = = c h : ach kh = ; k = e n ste r :,, f ph" = ;)} = : = tJl : ill d e m eng l ischen 'V OI'te th = ; t = botll ., liI = ch Al 1 ss prache = t s ,vird immer, a11ch am Anfange e in es 'Volt es, se llr hart = a u sges pro c hen = B in: FaB z \\' il'd seJlr ,veich ausgesprocllen = s in Rose = ropa Al l sspl' ache in E1 B wie im Franzo siscJlen \i, aJso = in Europa sc h in: Sc J I11Je B in: RoB = " q = s s " 11 a 11 t e 0 C 0 n s ng der Eintheil1 I {e hJl a llt e sind 1nle nJallt e Ga ng e nJaute ZI t e Z a hnJ a l Lipp enJatlte konnen weder D ages jorte no c h Sewa 1ll ob i le ann e hm e n Anstatt des Dages jorte e rfoJgt oft Ersatz d ehn11ng d es v oran ge h e nd e n {:I aber {:I abe r ; y i aber i V ocaJes z. B :'

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11 -Das Se\\'a 1110bile \Vil "(l 1111ter (liespn Rll c hstalJen alJer dllrcll (lie HaJbvoc a]e ) C ll a t llpJl-IJatha cJl (-: = a ) ( ... : = e sego J ( :T = 0) e r setzt q a mez -, IJ am Ellllc eil1es "\VOl'tes Wil'd lli cllt cJla SOll( l ern ach allsgesprochen 1 1ich6ac h = l"eacJl; lJir = aJso IJ a l s el"s t e Stammcon so n a nten eilles Zeit\vorte s a ssi miJil'ell 1 ( 1111 fiil Rsich dem foJge nd ell COllS0llaJ1tel1 il1 m a n chen Zeitfol'm en, \ vie l11 \ '011 jlJ1 f:llJ1 flil VOJ1 Ll j i aber v ird oft in i o c l c l' 1 \ erlvan ( l e J t \vie \ 1 alJel' j ocalell oft a J s Dehnllllg s el'clell nacJ1 (len Jangell \\ a lln seJIJstverstandJich 11icht z e i c helJ aI1ge\l'el i(lct, 1111(1 \Verd ell / allsgeSlJrochen 4, Die Vocale -Die "\r ocaJe \VIII'l l ell im l-Ieul 'ii isch e n llrSpl"iingJich ni cht b e -' zeichllet, Sl)3.ter \Vlll'dell ZII ( l iese lll Z,,-eck e vi e l' ConSOll ante n ver ueze ichneten, (lail au diese l' SteJJe iilJerhatlpt tlud \\ endet, 11, Z -ein Vocal Ztt s pl'echerJ, (lail aJso clie SiJIJe offen tln(1 nicht ge schloss e n ist uez e i c hll e t e (lie V ocale 0 Ulld il e i e h elJl'aisc ]l e Spl'ac h e l, e l' eits a llfgellolt ]latte Volks AJs 1 ( s pI 'ac h e Z tl sei11, llnd nlll" nocll iJ1 d eJl Schllle1l a J s Ge J ehrte n-11n e n di e SC]llllllallpter, all ReJigionssprache gepf\egt '111"(11', el'fan ger. egt von einelll gleichell T ol'gallge ill ller al'amaisch-s )Tis chen Sprache, Zller s t (lie IlllvolJkomm e ll e n b a bylonisch-llebl'aischen und SOdaJln die j etzt iiuJi c ll e n til)erianisclle n VocaJzeichen Ilnd diakritiscllen Pllllkte Zlll' S i c h e l llllg d e r l 'i chtigen AI ISSpl"ache de s heiJigen Textes = e R; i = a Lallge gedehnte Vo cale sind: il = 1 i 0 = i 1 i 1 = i e = (l = a l { urze gesch a l fte "\' ocaJe sind: 1 11 = ; R 0 = R 1:t = i ,"'. I ... ,. ... ,,,t )

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-12-Die Transscription der Yocale i s t hier, \vie in jeder ma(\gebenden ; hebl'aischen Grammatik, nach der A!lss prache im Ori e nte gegeben die e !lropaischen J!lden sprechen die hebrais c hen Yocale anders ; = a) chatuph pathac h d, h, l1nrichtig a!ls. Halbvoc a l e sind ( = e c hatllph segol 0 chatllph qamec;; !Ind = Die Y ocallosigkeit eines Bl! c llst a ben Wil'(l bezeic}lnet dllrch ),( in unserer Transs c l'iption dllrch einen Apostroph ):( das Ilach dem vokallo se n Bllchstaben. In (ler A1Iss prache !Int e r sc heidet man zweierlei Sewa: Am Anfan ge e in e r Silbe wird d as Sewa wie ein fiii c htiges e gehort und hei ss t Sewa nlobile. AIs S ilb e n sc hlll(\ wird d as Sewa nicht ge }lort lln(l h e i(\t Se\va quieSCelJt Dages ein mitten in den Bllcllstaben gese t z t e r Pllnkt, ist d as dem Striche, welchen wir iiber m !In(l n se tz e n entsprec llende Zeichen (ler orte. In den Yerdoppel!lng eines Consonal1ten llnd hei(\t dann Dages bezeic]111et er iiberdies die hartere A!lssprache Buchstabell -( ler Buchstab e n llnd heisst (lalln D ages lene. Ohne Dages werden die ( allsgesprochen Buchstaben, \vie bereits er\vahnt, w eich < f. 1 5. Betonung. 11 Die vYorter \ver l lell im HeJJra i sc hell meistenth e ils auf der ,] letzten Silbe b etont; wo (lie vOI' ] etzte Si]be b etont werden s0 1 se tzen \vir in lln serer Tran ssc ription d as Tonzei c hen (') iiber Ilnd im P llnter den b etre ffend e n Bll c hstal)ell hebraisc}l c n T exte ein C 6 Von den Silben. Man llnt e r sc h e id et: 1. offelle d. h. mit eine m Yoca } e ndend e \ 1111(1 2. geschlossene (1. h. consonantisch alls]alltende Silben. Eine offene Silbe hat meistens einen ] a n ge n Yoca], eine gesc hlossene r ist die erste Silbe hingegen einen kurz e n Y oca]. In d e m Worte gesc hlo ssell. 1n d e m ,"Yorte offe n die zweite SillJe sind beid e Silben geschlo sse n, '\\'e il es w ege n d es D ages fOIte im Rl1sgespl'och e n W il d 1111d =

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-13IV. Formenlebre. 7. Das Pronomen. Die Pronomina personalia zerfallell in separata und suffixa : Die selbstandigen pel'sonlichen Fiir\vorter s ind : ichj 2. P mlinnlich odel Einzahl. 1. Pel 's oll sie erj w 1 II j 3. P dt : luj 2. P. weiblich ( {:1 w l.) irj 2. P. m 1 od e r 1 Mehrzahl. 1. P s ie f oder w od 111 ihrj 3. P Die Personalsuffixe konnen mit dem N omen, mit dem nd mit ei nigell Partikeln verbunden ,verden Verbum l -m Zll m Verb Zum Nomen stehen sie in eillem Geniti, -, Zl mei s t in einem Ac cllsa t iv-Verhaltllis Nomina ls ?tffixe w. dein Wort m mein Wort Wort 111 lln s er vVortj ihl 'Vort, i sein WOl t ftJ. ihr Wort m w. ener Wort w. deine nJ meine Worte Worte nsere Worte ihre Worte, i seine Worte Worte w. ihre Worte m w. euere Worte m b alsu f ri:re Ve fO m el' hiitete mich er hiitete er er hiitete sie, i er hiitete ihn er lliitete dich w m w. el' hiitete euch m n s hiitete l . er hiitete sie w. Einzahl oder 1 dieser : Andere Fiir,vorter sind diese Wortej Mehrzahl, diese. Man 'merke die s e ind die W orte es die i11J aber was ;"$, wer . t .. .. t y

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11 8 Der Altikel D C1' l)estimmt e .-\.l'til{el fiil alle 3 Gesclllcchtel' (lel' Rinzahl mit lln(l Melll zalll \vi l'(l inl H eb r ai s c ll e n (llll'c ll (Iie VOl'sill)e Dages fOlte iln folgen(len Conso llalltpll o (lel' Rl 's atz(l eI11111ng a11S f. Q i gel1rtickt: z, B l es !)es t,inln]tell Altikels ( 1 'f v el'sc l l\vill ( l et ( l as Nacll lJf fiil a!)e samnlt dell1 \ Orllel ge ll e n ( l ell Se\va, \vie f til : -,. -, .' 4' 9 Das Nomen. ll1eist alls 3 Con solla nten a llpt\ vortes b este llt Z1 rz e l d es I Die 'V1 VOl t Es gibt j edoc ll \ l111d \Vild z\veisilbig a!lsgesprOCll eJl Z. B Sol l n und einige V a t e l vie \ viele z\VeiC011sonalltige \ V11I'zeII ll( 1 ftinfcon sonalltige \Vtll'zelll, \\' ie 1 vier et entwel1er (111rch el'Uen gebil '\\ cit e t e Hallpt\V Ol'te ge A lie llel' TI11'ze l \ or ( e I lgen o ( l e l ( llll' c ll .-\.1)leit111Igssi l Vocalal1der1 gesetzt o(le r a ngell iingt wel'(lell -Nom ina lcl as se]1 sin ( l in d e n Pa Anmerkung. Die wichtigsteJ radigm e n 2, a ngefiihrt Pel'sonalsllffixen l .lnl1 neben nl n gss ilb e n l Al1Be r (len Ableit1 d e ngelb e n nimmt d as Nomen noch folgen( l e Vor-l1nd Nac h s ilben :. z\v l an. Vorsilben als Abktirzun g de s bezliglicllen Fiil '\Vortes Iann nd der l = Bindewort und z. B und nd Moses 1 ? es bi s t dl als F l'agep artike l z B von z B oder D ativ, ZI f in, f wie in \vie ZII, von e in eln Ga l 'te n = f' j f' j j ill, wie, .ilU, von denl Gal'tell = j j llg d es \ve ibli chen Zllr Bezei c llnt und : Nac h s ilben flil' \ve iblich nd s tellt ftir nliinl11ich l ; Gescl1lechte s, Einzahl .-'4) t .,-. ..::.

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-,.--:"', _-, -15 l l'a ')< odel ei l l I\Iatln J\'Ieht'zahl, Z, B o/ Fiil'stinnC I Konige = I1 t e t fel'net': naclJ, z, B beilel Die NacllSilbe salem n a c 11 J el'l t\vortes nach seillell Sllffixen be 1 Das Geschlecllt, de s Hal -pt vollen \Val'e sell1' irl'efillll' e nd, da oft mallllliche Hal \ stimmen ZI ffixe Ilnc l Ilmgek ehrt annellmen, Das einzige worter \veibliche SI sichere ICeJIIIZeichen Zlll' Bestimmllng cles GenllS eines Hallpt\Yortes llg mit seinem Attribllte, oder dem Pradikate ist seine Uebel'eillstimnll iir\yorte, sowie eim Eigenschafts, Zalll-und da das Geschlecllt I al' ist beim Zeit'Y01'te leicllt erkellnl raiscllen noch Bel' del' EinlJnd I\IellJ'zalll gibt es iln Hel AI ein Dllal (Z\veizalll .), Dieses Dllal \\' it'd durcll die Nachsilbe z\vei Jallre Jallre Jallr sgedrilckt, Z, B al Manches Hallpt\Vort mit del' Dllalfornl hat die Bedelltllng det' Zwei Himmel zahl verloren z, B ezeichnet Der Caslls \yird inl Hebrais c llen in folgender Weise l .. >-, Ein z ahl Das Hau8 1 1' Josers Halls } I;1 2 Hauses Das Dac h des 2 1' dem Hause 3 1' das Halls 4 1-' .. t M ehrz alll ser Die Hal f 1 Josers Hauser .!;If Q 2 Hallsel die Dacher del 2 sel'n den Hal 3 die Hallser i1J 4 Aus Obigem ist ersichtlich, daB der hebraische Genitiv ganz abweichend vom deutschen gebildet ,vird. Beim Genitiv wircl namlich n nd an ein Besitzthum gedacht; wallrend nl an einen Besitzer l i J !'-;:-..

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i ,'. .... .... ,-.,., -16, im Delltschen die Genitivendllng dem Besitzel angef'iigt wird, ,, ie Josef'g. . m angedelltet HallS, ,vird das Geniti, zeicllen im Hel)l 'a i sc henam Besitzthl Diesell hebraischen Genitiv Iie nnt man status con8tructu8, Der < statlls constrllctllS ist in del' hel)l'aischen Grammatik sehr ,, ichtig llnd hat auBer del' Genitivl)edeutllng nOC ll mehrere andere, so be z e ichnet er z. B. den Stofi', 'VOrallS et,vas verfertigt wird, wie von silberne Gef:iBe Gef:i6e, stat. COIISt f Gef:iB Frau tV Fel'ner mit attl'ibuti"er Bedelltung, statlls abSO/utU8 holde Frall stat. (onstr 10. Das Adjektiv Das EigcIlschafts,vort hat, ,vie (las Hallpt,volt fiir mannlich i 4 fiil' ,,eiblich Einzahl T ; .. stat, constr Me}ll'zahl die Endung i .. z. B ftir ,veibliche J\lelll'Zahl Iat, COIISt .. oder SChOl1eS e ICnaben SChOI ; ein SChOnel' Knabe schone Madchen ; sc hon von Ansehen Madchen Das attributive Adjektiv erhalt den bestimmten Artikel, das die neuen Bticher; aber = q pradicative nicht z. B die Biicher sind n ell ry z. B Der Comparativ wird ausge(ll'tickt dllrch die Vorsilbe Reuben ist grosser als Simon, Der Superlativ 1 wird durch den .A.rtikel vor dem betrefi'enden Adjektiv oder durch ; RiJ der jtingste folgenden Genitiv umscrn iel)en z. B der alteste seines Hauses 1 'f rbum 11. Das V J\'[an llnterscheidet im Hebrais c hen starke und schwache, oder regelma6ige llnd ullregelmii6ige Zeit,vorter Es gibt jedoch llur sieben starke Zeitworter mit vollstandiger Conjllgation Das starke Zeit,vort besteht aus dl'ei Consonanten und wird wirken). Das Zeitwort ( zweisilbig allsgesprochen z. B 80 wird als Muster fur a 11 e hebraischen Zeitworter angenommen
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-17-genannt = : r htlten hei6t; daher in als ersten Radical z. B sind also Verba mit wird. Vel'ba als zweiten 'Vurzelbnchstahen Verba mit erheben; Verba sind solche, deren dritter Radical allfstehen; Vel'ba 1 z sind Verba, deren zweiter macllen. Verba ist z. B ein loben chstabe gleich sind. z. B llnd dritter Wllrz;lb Es gibt im Hebraischen drei active, drei passive Formen nnd eine Refiexivform elche eine ein '\\ oder Die erste acti,'e Form fache Thatigkeit oder einen Zustand allsdrUckt, wird in folgender : Weise conj!lgirt t Velgangenheit. w icll hal)e wir llaben T T } mascul I } mascul :-: 0 ihr habet I;i du hast femin jemin er hat sie haben T : sie hat e h ii t et Z11kunft ich werde wir werden f-\ t mascul t nlascul dl1 wirst b ihr werdet ( jernin ( jemin 1 : T .. .. .. :i : ,. -.) er wird l. d Inascul .... sie wird I SlC ,ver en femin 1 : T h ii teD Ein Prasens gibt es im hebraischen Verhum nicht. Hieftlr wird entweder die Vergangenheit oder die Z ukunft, am haufigsten ein passives gibt jedoch das Particip, wovon es ein actives un angewehdet 2 Hebr. Convers.-Gram "' ,,'-:", ,,' ...

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-18-Das Particip hat nominale Bedelltung tlnd Form und wird fiir die Gegenwart des Zeitwortes mit dem seIbstandigen p e rsonlichen Fiirworte gebrallcht. z. B. Einzahl. werde, wirst, v ird gehtltet eigentlich: bin, bi s t, ist ein Gehiiteter 1j hiite, st, t i iChj du eigentlich: bin etc ein Hlltender er I T i j oder i iCh dUf hlite, st, t f;i sie .' werde, wirst, wird gehlitet. Mehrzahl rp werden gehiitet hiiten 1 !" W 11 :. 11werdet hlitet ihr werden hliten cr s i e V werden gehiitet i hiiten i i Wir f ;. werdet hiitet ihrI t werden hUten sie p .. -4 htite femin Befehlsform: Inascul rp hiitet Mehrzahl hliten : N ennform Die N ennform wird oft zur Verstarkung eines Zeit w ortes an gewendet z. B ich habe wohl gehiitet .) du sollst wohl beachten (hlit e n als auch die Die Nennform nimmt sO'l' ohl die Vorsilben Personalsuffixe an, z. B J.. p I1 9 Indem ich, dll, er etc hUtell ; ;, ..t.'

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-19-. S. w. wie oder ,venn ich hiite 1 EIJenso s w. daG ich nicht hiite 1 hiiten S 'v. mich Z 1 : T :." ngen. vVie aus obigen Beispielen el'sichtlich ist, erleiden Bemerkl die vocalischen Bestandtheile del' Nennform bei Annahme der Personal ng in der Form und die Vorsilben eine suffixe eine kleine Aender folgt stets ein Dages ng. Nacll del' Vorsi lb e solclle in der Bedeut Die i z. B anstatt ng forte oder als Ersatz (lie Dehn rsonal lsativ der Person. Ohne P meist den ACC fOl' dert z Vorsilbe : wie folgt s\lffixe la\\tet die N ennform mit den V orsilben bo/ gellt ent\veder nach dem Die erste active Form : wie 3(. o/ er hiitete, oder nach dem lVI\lster : wie Mllster R : wie '[\lster f er war sch\ver, oder endlicll nach dem er ,var klein llnd hat die Bedeut\lng Die zweite active Form heiGt er verstarkt e n Thatigk e it. Das Charakterzeich e n dieser For' m ist eil er lchstaben z. B. von ein Dages forte im zweiten Radicalb nd bede\ltet: er zer s chmetterte zerbrach, lautet die Pielform tet die Veranlas s llng einer bedel Die dritte active Form z B Thatigkeit, und hat als Charakt e rzei c hen die Vorsilbe !f er lieG zerbrechen. Die drei passiven Formen heiBen i gen der dr und haben die entsprechenden passiven Bedelltll I? rde er wI n er ,vurde zerbr activen Formen, also e velanlaGt sein Zerbl'echen 'Vllr zerschmettert s icll heiligen z. B Die R e fiexivform heiBt lltel'dl iickt manch oft ganz l von Bei dieser F'orm \vird das reiniget mal nach dem el sten Wllrzelbuchstaben gesetzt. z B llnregel I;! si c h verbel gen fiir i:! euch fur t fiir r fiir : maGig sind :

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20: el'baJstamme \veJche Zttl' sc hwachen Conjugatioll gehol'en jene 1, aJs erstel l, z\veiten odel' dritten RadicaJl)tlChstaben IJ f haben z, B llaben oder 2, als el'stel1 Radical die Buchstaben R z, B z, B 3 aJs z\veiten Radical e in haben z, B haben odel 4, aJs dritte n Ratlical JJ { 5, aJs zweitell llnd dritten Radical gleiche Bllchstaben hab e n T z. B 6. nlehrfache Unrege lmaJ.ligkeiten atlfweisen, z, B T T N N als V ol'silbe elnes Zeit\vortes kann eine zweifache ,) Betletltllng haben u. Z\I'. 1. bedelltet es einfach: und; dann andert es wedel' die Bedetltl lng noch di e FOl'm de s Zeit"'o l'tes tlnd w ird Vav copullltivllm genannt 2. Das Va v convel'sivum \ el'a ndert di e Vel'gangenheit in die du hast Ztlkunft tlnd die ZUktlnft in die Verga ngenh e it, z. B s i e \verden ; I$1 du \\' ir s t (oder so llsV sagen gesagt, aber sie sag ten t? sagen Die PersonalStlffixe konnen allell Formen tlnd Zeiten des ; ich habe dich gehiitet Ver'bunls angefiigt \verden z. B t?r' hiite ; er hiitet dic h i ; e l' wird mich htiten i' dich zu hiit e n u, s. w mich b) Biblisch-aramiiische Grammatik . 1. GIBleltDDg ,. Die bi s h el b esp ro cl1enell grammatischen R ege ln d e r biblisch iJden et\va 60P/o der in der modernen hebl'a hebrais che n Sprache ischell COllv ersat ion s Ulld Sc hrift s prache gebrauchten Sprac hform e n wahrend der iibl'ige 'fheil, aJso fast die Halfte, en tweder rein al:a!ilaische odel aramaisch-hebraische SpieJarten enthalten, welche wenigstells ill ihrell wicht.igsten Erscheinungen, zu erlernen, derjenige sich entschlieJ.len mltSS, welcher die Lecttlre einer hebraischen . .,':

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-21-Zeitung oder den mUndlichen Ilncl schriftIichen VerI{ehr mit Hebraisten anstl'ebt, 0 In der LalltIlnd Schriftlehre Ilnterscheidet sich das Aramaische nicht o der nllr unwesent!ich vom Hebl'aischen; dieser Theil kann a lso }lier Illlberiihrt l)]eil)en, 11. Formenlebre, 12. Das Fiir,,ort. ir '" f le]lrza]ll iC]l Einzalll I. Pel'son ihr i1l'11 111 ( t II sie-31:t i! ii i! i el 111 III sie i! sie f III Hin,veisen(le Fiir,vOrtel'. jenel .i1 t1 dieser m EiJ1Zalll iene diese f T 31:t ,iene ; liese ( i lehrzalll iir,vorter Fl'agen(le ? WOZll ? vje 9 ? vas ? ver B e z ii gli che s Fiil"V 0 rt. .' velc!Jel .' U n h es ti mmte ]<'iir,v .oltel as immel ',, ; ,vel' immer j 13. Das Verbnm. Im Aramaischen hat das Zeit,vort allcll eine starke IIJld eine scllwache Conjugation, ,vie im Hebraischen. Die Grundform des lnl s bildet, ,vie im Hebraisc!len, die Vergangen!leit aramaischen Verb dritte Person, Einzahl, mannlich, 11rid besteht aus drei Consonanten z. B 11!f ve!che einsilbig alJsgesprochen wel'den, wie sich bUcken R sich nahern sc hreiben

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_. 22 -_ < In Betreff der activen ttnd passiven Verbalformen verhalt sich das Aramaische zum Hebl'aischen ,vie folgt I? I?iJ j : Hebraisch j I? \f : Aramaisch e ' \ . 14. Das Nomen. 1 Zweic onsonantige Nomina sind nur in geringer Zahl vorhanden A Hand Mtlnd Holz und sind stets einsilbig, wie Dreiconsonantige Nomina sind ent,veder einsilbig, "'ie el R Wahrheitj oder zweisilbig, ,vie iC Bild Buch Zunge Zattberer Die Nominalbildtlng mit mehl' als drei Radikalen sind ent Viederholtlng eines oder z,veier veder 1. solche, welche dtlrch : Radicale entstanden sind, ,vie gliicklich : p Morgendammertlng Ra(l Ii Eisen t h vier Radikale aufweisen, wie oder 2. solche, die wirkli . Hosen f Stuhl Ii1 Die haufigsten Nominalbildungen mit Vorund Nachsilben : Pratlnd Afformativen) sind ( Altar j : I? Chaldaerj Konigreich j Ende Gebiittde j 1 ,11 i 1 1 \ 1\1 I Beim aramaischen Nomen wird der bestimmte Artikel durch ) atlsgedriickt den StattlS emphatictlS, d. i. durch angehangten ( der Konig f7 ein Konig j : wie weiblich Die Mehrzahl wird bezeichnet, mannlich (ltlrch Liinderj i Geheimnisse j z. B oder dtlrch Koniginnen f Nachkommenj . ,\;

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-23-c) Tallnudisch-hebriiische Gralnmatik. 1. Blnleltnng -Ge q Im Talmud wird das talmudische Hebriii sc h Bibelsprache lehrtensprache genannt, im Gegensatze zur C. Siegfried, in seinem Lehrbuch e der neuhebrai sc h e n Sprache : charakterisiert die t.h. Sprache sehr richtig in folgender Weise lngen aus b.-h. Wortstammen bildete nelle giebild nMan schuf Ana Conjllgationen der Yerbals.tamme allS, entwicke}te nell e W ortbedel tungen, man leitete atlS tlnS tlnbekannten althebraischen W ortstammen lngen ab etc. Da aber allS dem Sprachgute der Bibel sich Nellbild lbildl lngen hel'leiten li eBen, \\'11rden zahlreicll e Anlehen nicht alle Ne besonders allS dem Aramaischen, Griechischen 11nd Lateinis chen nothig 11. ForDlenlebre. 15. Das Nomen. lng wurde im t.-h. dllrch neue Formen Die Nominalbild nd so wurde ein W ortschatz gescha:ifen auBel'ordentlich bel'eichert, l nd Yerhaltnisse mit wodurch man die zahllosen neuen Begri:ife ldrii c ken ver lndernswerthel' Pl'acision 11nd Reichhaltigkeit ausz be\v mochte, WOZll die b,-h. Spl'ache mit ihren starren Formen und ilu:e r Vortarmut durchau s ni cht allsgereicht h atte Die Nellbildl1ngen konnen in folg ende C l asse n eingetheilt werden 1 B,-h. 'Vorte \vurden heriibergenommen, el'hielten jedoch andere Bedellttlngen. 2 Nach b -h. Formen urden nelle Stamme gebildet 3, B,-h Stamme in nelle Forrrien gekleidet, erhielten andere lnd 4 fremdspl 'ac hli che Worter erhielten hebraischeBedeutung Formen oder llrd e n llnv e l'andert im t ,-h, aufgenommen ;. b, -h, Embryo, t,-h. ungebild ete r Mensch : 1 Beispiele zu ;. b,-h. Yolk, t.-h Nichtjude ; i1 b,-h, Speise, t,-h. Geschopf ; b.-h. Genosse, t.-h. Gelebrter ; b.h. Fremdling, t.-h. Proselit .. ., t ;.

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24-... ; b.-h. Himmel, t.-h. Gott ; b.-h. Panier, t.-h. Wunder W ; b.-h. Volk des Lande s, t.-h Gesetzesunkttndigel' Mann b.-h. Ort, t.-h. Gott; Es ; b.-h. Ger echtigke it, t.-h. Almosen -ist jedocll Ztt bemerken, dall die b.-h Bedeutung sich dal1eben er halten llat Gesang Briick e Biicher-) Einband ( : 3 Ztl 2 tlnd Nadel Vereinsllaus 1 Natur Er,viirgung r das : zllm eist nomina actioni s "schmerz. 1\'Iit afformativ ; das Lagern en das Gral das Schopfen :Back en das T ,vie Abstl'akte Hatll)tworter gebi ldet durch (lie Endltn g das I:t ; das Ueberl l achte n ; das Dreschen ; Hupfen ; das Wissen ; das Sitzen ; das Horen ; Sehen ; t Goldmtinze ; 9 benachbart ; lang ;' schwel 9 ; Hal1dwerker ; Nase ; Sttmme ; Katz e t ; Gartner ;' Apotllekel 9 ;' Schiffel lf ; Heidenprie ster IJ : weise -; Absicht i ; IJ Sch n eide r ; Glaser ; Erziellullg ; I:t Vel'bot -;' 1\'Iessel ; warm ; das Lernen ; Weihe ; Diel1st, Praxis ; Sprache Dis ; Grammatik ; das Rollen St ( -; hil1scha tlen IQi Trennen (St ; ltatioll ; Bekellntni s ; das Allztinden R ; Erzalllung ; Kennzeichen :iI ; Gewohn heit ; J<'reiheit ; Warntlng ; Sitte ; l;\ Belebung -. Schaden ; Erlaubnis 9 Miinze ; Sc llatlfel ; CyCltl S -. St ( T Geld) Besitz (V gl ( ; W ohnort ; Badestelle Lappen Vil'kliches (St ", l)oser Geist (St ; Befl'eillllg Dienst (St St ( ; Geba utl e, Conjuga tion Synagogendiener, Aufsehel' (St jah t ; Zahl ; Ratlber ;' Forscher, Predigel E;l ; Priifllng 9 ; Sieg Herl'; i -. zornig ostlich i ; ewig ; vahrhaftig l?I ; Findling ... L 41 t l 4 -41 1 '-

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-25qw ; Wanne ;[\ Fa ; Gebetmantel ; gottlich ; Hochmuth ; b:t Ehe ; Herl'schaft ; Iorgengebet ; Reinheit ; Il'rthum ; 6 Freiheit ; Armuth ;' I{l amel 1 ;' Stadtel St ( ; 1 Exil -; Eine Rechtgesinnte R ; Eine Kranke ; Schwazerin Verant\vortlichkeit ; Spotterei fl ; Stl'afe ; 1ZpO I1ro1Z01l ; Deuarit!s ; f Basis : 4 Zu ; Mysterion rpP al'EV pa ; vivarium -tor ; cllarta p ; dux xaeT rp E1I al1 Campl!S ; Dl'achma f Metropol; ji i ; m enta pil) e l ;; io x ;; Q(!O t R .f9 Ta ; f carex 16. Flexion der Nomina aber ziemlich Im t.-h. wird meistentheils die Plt!ralendllng Ianche ",Volier Ilaben im b.-h angewendet. haufig auch z. B b.-h i t!nd t.-h andel e haben b.-h im t.-h ; 7 1 Tage; t.-h 1 Weiber Schafe Iehrzahl vorkommen Viele WOlter, die im l ).-h. 11l]r in der 9 ; Gurgel ; Volk : labcn im t.-h. ein Singl!lar, ,vie } ;;J Ei Gestil'n ; Priestervorsteher Der stat.us constrt! c tus ist zwar wie iln b.-h. im Gebra t!che, doch ler ( 1 ;; Q : mschricbell !! hat!fig wird derselbe mit ; s SOhll R Jt!d ; IOl' genschlaf Weltenherr R atlsgedl'lickt l'cll Der Dativ \vird oft ut Ienscllell 11icht sie nahern sicll dem Die Steigert!ng geschieht \vie im l).-h j e( lo cl l h iit!figer noch mehr = lj uurcll das Wortchen .! mUthigen s ind gro[\el' als die Gerechtel die l'tet 17. Das Verbum Die EigenthUnllichkeiten d es t.-h. in der Nomillalbildung finden ng statt erbalbild auch bei del .: t t '" ...

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'( 26'Tempusbezeichnl1ng. Das t.-h. ha;t die beschrankte Zeit bestimmllng des b.-h. vielfach erweitert tlnd atlsgebildet Ftir die Gegenwart \vird regelmassig das active Particip pras R. Akiba besteigt das Suchaffot. Ver R i gesetzt: ri mittelst des Part. pras. wird auch das unbestimmte "man ausgedrlickt \ ? W omit darf man anziinden R z. B rwort Bei bestimmtem Subjecte setzt man das personliche F dtt \veisst nicht i : dazll Dem t.-h. eigenthtimlicll ist die Anhangtlng des Suffixes der in ich trage Bedenken 1. Person als Sttbject an das Part ) f ich beschliesse. i empfange! t gebildet 1 Der Imperativ \vird mit Die Vergangenheit \vird wie im b.-h. gebratlcht, danebell aber i I ) .. i z. B mit Vorliebe das Part. pras. mit vorangehendem er gieng auf der StraBe; mit dieser Form wird auch das er pfiegte Ztl sagen 1 Pfiegen u ausgedriickt, wie oder 1 Die Zltkunft wird neben der b.-h. Form noch durch n der wird in die Holle komm i gebildet L er wird Rechenschaft ablegen mlissen 7 i1;) i1 41 -fl 18. Partikeln 1 tlnd --f bedeuten: jener, derselbe Die Partikeln an demselben Tage i 1 jener Mann i i jener Tag i deren f welcher nicht, z. B welcher ? wem ? wessen Sitte es war Ztt gehen flir ihr eigenes Be i selbst: z. B oder vird selbst bestraft \ R -f hilf dir selbst. i i ; dlirfnis : -f hat neben der b.-hnoch folgellde Bedelttttngen f in Absicht ; als Geschenk f nach Art 1 wie wenn : in Zusammensetzungen so wie ich, du etc 1 1 .1 4 ,'1'

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-27-. f ohne (lies y ohne ohne meine ElJallbnis 1 ohne z. B ... ': '.' dlll'ch Z\vang Ij 1 dllrch, z. B Ij 1 1 ni cht Zll, Z. B (lafi junktionen: I(o i 1 1 1 ? WiJlst (111 l)ei llns \vohnen 1 Gott hat Ilns befohlen in diesen Biichern nicht zu lesen T y l$ ; oder i sowohlals allch i IJ Jj sei es s o odel' SO 1 :iI ; lalln als I\uch die ]!' l'all so,,,ohl der I$ obgleich I$ veiJ \ e da 1 1 1 i da z. 'B 1 die einen so, die an(ler'n so sagen infoJge dessen, da.G 1l'1 ; deshalb oder f7 d) Talmudisclt-at 'a tniiische Grammat 'ik 1:" 1. Eloleltoog Im modernen Hebrais c hen wel'den mehl' als in anderen Sprachel1 Citate Ilnd gefliigelte 'Volie gebl'allcht 11. Z,,', sowohl in der Literatllr nd SChl'iftJicJlen Yerkehr; diese Citate nlln als allch im mlindlichen l sind in den mei sten FalJen t,-a,; (laher ,,'ollen wir das Wichtigste von den t.-a. Sprachformen hier erkJiiren 11. Laotlebre. 19. EJisioll Ilnd COlltractioll mfassen(le Riesenwerk I)er Talmud, dieses z,, oJf ]!' olianten I worill eine tausen(ljiihrige Geistesal'beit von mehr als talls e nd Ge l Lehrhiillsern lehrten nie(lergelegt ist, cnthiilt S t e no gl 'amme der in de l, Wil' haben im Talmll ( l nd Dis Cllss ione gehaltenen Al)han(lJllngen I cin Bild der damaligen Jebend e n Sprache, wie sie thatsiic hlich gc sprochen \"urde Es diirfte d a mit i m Zusammellhange stehen, dal3 z. B. di e Endbuchstabell fehlen, weil diese eben nicht ausgesprochen wllrden, llncl noch mehrere sprachliche Erscheinllngen, die das t.-a charakterisieren, diirften allf diese Ursache Zllriickzuflihren sein : .... .'' ;..,, .. t .. 8>, .. ,

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-28) flir fUr 9 11 Beispiele fiir r f Einsilbige Paltikeln werden mit dem nachfolgenden W orte R entstand aus zusammengeschrieben, z. B vurden attsgestoBen, wo sie in der Attssprache weilen attch z filr flir : ttnhol'bar waren, wie r f j ; ry13 13 fUr 1ry fiir 1 < 111. ForlDenlebre 20. Vorsilben werden mit fol ,? en R Die V Qrsil cht ng gebrat t gender Bedet seiend beliebte Form fUr die Gegen R ng von Jkiil'Zt R A R er seiend sagen d i. er sagt vart i'liJ Wurde stellt es doch geschl'ieben och o c h gesagt hat er es doch gelehrt jetzt = diese Zeit uiese z. B tet atlcll iJ bedet = jetzt = iJ lei\Je ieses = Jen zllgege iiese Stunde ( f = f ; m warl 9 = z. B = = ; wegen ; 1 = ;) nach der Ansicht (n. d. Her:i;en ) lf dem RUcken iiber (a = J ; in dem Sinne 1 ,vahrend 1 wahrenll: z. B fiir Zttweilen steht gend seiner Jt im Hebraisehen = im Aramaiscllen ttnd = ist cht, wie im Hebraischen Die anderen V orsilben wel'llen so gebrat Es sei lloch erwahnt, daB oft mehrere VorsillJen einem W orte T = R vorgesetzt erden z. B 21. Das Nomen oft mit vorangehendem Der Genitiv wird dur c h die Vorsilbe der (sein) Knecht sgedrUckt z. B Personalsttffix a des Herodes .\ 4' -4 ) f 4' ,.) ,., { f-. '1 )

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29 -' oft mit V01 Der D a tiv wird gebildet (ll11'Ch die V orsilbe er s agte zu angehendem perso nlichen Fiir'Vol t ) h zu (ihr Zll er spra 1 ihm zu) se in e m Die n e r ( als i c h (si e ) die Rabbinen sah lq 1 1 f s e iner Fl' a u 22. Das Fiirwort. x.. er dll i c h : Die p e r s onlichell Fiil"VOliel' si nd sie. Hinweisende f J 1 ihr, .fI 1l'1 wir s i e jene r r. di ese j y pl y di es e dieser : Fiil'worter s ind jener Greis 1 19 : plur. jene ,, 'ie 1 jene jene Banditen f j e ne Ma tron e ffl el'dell a llch als unbestimmt 1 1 1 Die Prollomin a Fiir,vorter ange\vendet in der Bedelltung von: irgend ein, ei ne, ein : Besitzanzeigende Fiirworter sind '1 ihr s e in '1 d e in '1 m ein r, ihr pll euer '1 unser ij welcherj z, B : nd frag:ende Fiil"I'Orte l s ind Relative vo samme n se tzungen, wie welcher von ihnen? in Zl was ? ver ist s ie ? w e r i s t es 1 wer wie sow ohl diese etwasj 1 : And ere Fiirwort e l sind als auc h di ese 23. Zahlworter 1234567 l'I l'I l'I ; T T:; -:" -12 11 10 9 8 u. s. w t 100 50 40 30 20 LI' e t c t3 il 12.QOO 1000 300 200 t3 : ; i : > t .. t ,. ...

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(, -30' l.:I nehmen auch die Pe1'sonalstlflixe an, z. B .tI J;I und ihr beide -:-: ,.' f lie e r ste pltl1. m ( de1' erste eine1' na c ll dem andern J;I (ler dritte der z,veite 1 5 / J 1/3 1/2 : T T: T: 24. Das Verbum. tig sten Bestandtheil einer .jeden Vom Verbum, (lem wicl Sl)rache, haben Wi1' fiir ttnsere praktischen Z,vecke im t.-a. ntlr Weniges anzuftihren, da das t.-a. Verbtlm bald eine mehr h ebra ische tttlng jedoch immer lng hat, in (ler Bede bald mehr aramaische FarlJ 1eicht erkennbar ist; nur einiges fiir das t.-a. Cl1arakteristisches wollen wir hervorheben i Endsilben wtlrden oft weggelassen oder gektirzt. z. B fur 11 i ch nahm R fiir ich sah l ftir sie ,vurden t? 1 fiir 1 es war ihnen fraglich sie fragten weniger Active sowohl als passive Participia nehmen die subjectiven R I? dll sagst t? iJ:, ich gebe 1 Personalsuffixe an, wie ihr saget Die Befehloder Wtlnschform 3 Person wird oft mit der er hatte sage er doch gebildet z. B Vorsilbe ; oder ; der Text sollte (ausdrucklich) sagen R ; schreiben sollen er sollte es fiir sich behalten R Die Leideform wird oft ftir die thatige Form gebraucht, wie es war gehort von ihnen, d h. sie horten es von) mir wurde es gesehen, d. 11. icll sah es ( 25. Partikeln unter iJ ,i!:t a propos 1 : Umstandsworter sind wahrhaftig f im Gegentheil f dessen, mittlerweile q nachtraglich warum noch immer es gibt .' 41 .{ 41 '" ."

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-31 -T f blo s, ntlr z. B f besonder s ,' mit einandel angenomme n, z. B I1 das ist nUl' Schweifi T Q dort vielleicht ; angenommen dll sagst ) f etwas (unbedeutend so sehr mehr gewiss :r f mit vorangeh ende r Negation: gar nicht z. B ; es i s t nicht ; es i s t nicht so f dass er gar ni ch t hatte : etwas ; nach N egat ion i s t etwa geschrieben twa, z. B von ? wie s ie sahen Nich t s i nichts, z. B on "orn herein R, selbs t \ f bei f nac h aufier vege n i :' Vorwortel .. ftir gemafi gegen venn dll willst \ wenn, z. B : Bindewortel t da es klein ist da, z. B werde ich sagen I1 folgli c h ," sondel'n kann es in Verlust gerathen dennoch sogar wenn, wenn nicht (hebraisch I1 ; denno c h 3Z ; obgl e ich ; folglich ; illfolge d esse n, da ss 1 ; ij deshalb ; vielleicht ,. so ist es al lch Q 1 ; 1 auch ,.. ., ....

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.<, B. ParadlglBe 1 Z ahl 32i rp T T T' T T St. const. ch. l "W"e ch. l .. Grundzahlen --------------------.---------------St. abs. St. abs. St. const .f 4 ) .4' t .. f . J 14 i j 15 16 17 T 18 j 19 l;\ I I I j 20 30 40 i 50 60 70 80 90 100 200 300 i 400 i 500 600 700 800 900 1000 ". 13 I 3 4 5 6 7 T 8 9 10 T 11 12 L \ I Jj ... ... 3(, 3(, j IJ lj I rp rp : -'r(;, ': -',"

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33 -. Hebriiisch ) a I worter <" 01' d Jlung s z ahl e n 1c a I l1c 'W"e1 Einzahl I Mehrzahl Einzahl I Mehrzahl 1 del T 2 3 : .. 4 5 " ; -.. 6 7 3? 8 : ; .. 9 t 10 doppelt 10fach 3 mal 1/2 1/3 1 / 4 1/10 i- 1 1 W i e d e l' h 0 1 U 11 g S Z a 1 1 1 e p 100fach : T ,. T h e i 1 \1 n g s z a h 1 e n. I:! Q Q 2/3 l'1 :/ 3 3/1 T 3 Hebr. Convers.-Gram.

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""_";"'"""'-;,, : i;. Hauptwlirter mit Personalsuffixeu St, ab8 8 t const se in ihr tlllSer m e in d e in ihr e u e r W ort I W orte I Kl e id f 1 : T TT : : o T :;! 1 : TT : I .. O : T ,..,. i m 0 : 0 0 : 00 f K l eide r M on a t " : TT T : T ... ""' o :T .. T T : ... i M on a t e 0 : .. T I G 0 :_ R ec h t G 0 !Q Q Q Q i Q Q Q R ec hte G G 0 : 0 T 0 :: .. Q Q \e Q Q Jf Q 1 Q Q R 1R R 1 R R 1 R 1 R I , R Rohr l R R ohre R I S o hn l R R R 1 R .. R R f i f .. .,. '> .. '\ ..... :. ... .,...

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. !r '-." SOlllle Tllgend R Tllgelld ell Rllhm j '" -R R .... f Jfl R R p p 1!$Ii l;I l'I T R l'I l'I : -: ." iI R V Ii I{ronen !i?ll ll Jj !i?ll 1i?ll i 1i?ll pi ll y i 1i?ll i ll i V Vater I$ I$ I$ 1$ y I$ V (00 Viiter Mlltter t:t l\lann Mallnel Brllder Briider Tochter f Tochter t:t 1 f t:t t:t t:t t:t T t:t i .... T " i o 1" t:t I$ y I$ p :' T IJ f;i l'I i V f f y f V ; ... j v f;i . ..;:..' J ..;,.,_ ; ; .. .....

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1<. ... :' "3 Das starke (regelmissige) ieit\\'ort. V e l' gallgell 11 e i t, .... I (111 m, \ Vlr s l e e "" i c ll ". -_ ila\l e geillit e t {I .. J V111' ( l e geh l itet J.l't. \ o/ {I ;.j halle sellr g ehlitet {I 11r(le s e lll' ;,ehtitet "!;'a r \ {Ij y 1v.r 11e B hliten "jt ll111'de a11f Ver -r lassl1ng geht1tet ,-,, '" J hlit e t e lJ ij lJ {I ,. Z11kt111ft I I I 11 111. I iC}i I----c f .---"il,.,.,li'--,-. -1 \ V il' I s i e 1 e l' I j T -: : : -: : -: : -: : :-: : e l I (!11 t1 T : T T :-:: T::T : :-: T '_' : T S l e iJll' ]<'orm ij Q ij o/ !1 1. a c t. I P-o/ I j t? 1 pass i 11. a c t 1 ; i /f II pass ij ij III. act Q Q y i III pass lJo/ij ;ij lJ J;! ij i /flJ R efle x s ie V el'(!e hiiten \ I I I V el'(!e g ehiitet e1'(!e n \ o/ I 1 !1 w e r(! e sehr hiite n '" Vel '( e sehr gehiitet \ I I I ,, e l' ( e h li t e n Jassel l 13 Q 1311 l:J tj erde a11f ',eran ,, I I -. : : 1 ''': : -'. T lassl1ng g eh1itet ': T "-.' T ". T : .. I "'el'de m ich lliit e ll 13 1 13 {i l:J 1 l:J r j /fl:J "-, .. ... r-)'-.. .... ".... ."'"\ -... .> ... ,.. I act. I pass 11 a c t. II. pass. III. act, III. pass. R e flex.

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. ,. .,. ... ,. .. .... gell\V Itl t G Patticip Aclive 8 P(}'I'li" i p ivts Pas i cll l1ll l s i e ril \\ ihl sie tt iJ : . :--: 1 ; ; : T T: h i it e wel'cl e ge hiit e t o/ Iliit e sehl wercle sehl gehiit e t la sse hiit e n -werde a l\f Y e r a n l ass ung g e hiit e t .'. lliit e lni c h .. ., T T 'f 1 bin 1. act. g e hiit e t 1 pass t? t? t?I 11. ac t. bil l se lll '. -. ge l l iit e t 11 \ f f -pas8. o/ 9o/ 9 o/ 111. a c t. byin auf -111. pass. er an-I T T: T T : T T ; T l g l a s s o/ R efie x. gelliit e t 1 m p e r a t i v Illf'initiv .. g,.'a S f -m. L1 l asse hiit e n 9. ry hiite dich ryl 1 o/ 1 ry hiit e w e rde gehtitet tt hiit e sehr I T :. PI ,iU II f 1 I 1 : T : T T 1 o/ : T 1. a c t. hiit e n 1. pass. gehUte t werden 11. a c t. sehr hUten 111. a c t hUten lass e n Refiex. sich hiiten . <; '. ,;.'" '., ,'" .; ,"_ ; .-: .... )..,.

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. lnI8s"ige) Zeifwort 64. Da8 8chwa('be (unrt>s Vergangenheit. <" .:..: ihr I wir I s i e I e r ich I Classe I sie umringtc \vttrd e geboren erSC}iaft'eIl rieben l 'el IJefal11 e l hol chiimtc IJe wich stieg kam I. passive Form i tr T 1:: :-T T: gab p 1 T T I " ..... T I T if!;) I J-'''':'' l'I T rT T F I .'" T I I T .-: 1 T T .-: : -.. I. active Form. 9 T T F T I 11. :tctive Form. T : T T T T T T .: T 0 :. ': : T ': T I T T T j 1 T T T i tp .,

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---_; ",. -\ passive Form 11 wurde vertrieben ... .... T ..... ... T : T ilN e rhi elt Befehl \-, .. r ... ... ; .... mringt wurde t i i i : 0 : 1 T -: : :, m. active ]'orm s t ellt e a .:, :, T -: : 1 T .r .. s at breitete 1lI l')1,! )l l -n a hm weg J;\ .. -: 1 .. : 1 T .. T .. 1 1 -., br achte Q .... .. ... T --, "' 1 m. passive FOl m wurde gebracht -, 1 .. gesch la gen vertrieben y ; .. I T T I T ; T .. gespeist y y T .: T : T T :, T T : Refiexive Form erte trat .ptt tt tt 1 ftt .::, . : --T ; T betete f 1 f\ ; --: ; -: TI rechtfertigte mic h l;1R;1 R R IQ R 1 1IQ -htick t e mich Q q q q.p 1 1q ;-;

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4. Das schwa.ehe (lIDregelmis!lige) Zeitwort. kunft Zt ======= ==d = u===I===i C = h_l___ e======er== I=== s I==W = i C======f==i = h = l==n =I.== I=C=I=a=ss=e=l==s t = a m = m d e gebe n l w e weich en n e hmen rhin allsge h e n \ ge f l i rc htet 1 1 erhoben a. 1 I g egesse n i d e hofi'en ve fUlle n troste n Ij T r-t;t T T .. j 1 1 -.. : I I rI I 6 m 1 a c tive )<'o 1 rr T 1. p a s s ive F orm T .. P t 11. a c t ive J!'orm : .... ."' 4l' .. -: -.. 1 j 1 1 ) !:I . T R .. : ... T T r-i .. '" 1 T i T: I T 1 1 f I : 1 1 .. 1 I ... j 1 J r Z j T I : : .. I : 1-.. /" ,.. y-....

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' l .... , ..; assive ]'ol m 11. I '! 1 "m,i"gt i i I i f;i i I i l'\ i i 1 i 1 i i : -T 1J gesegnet a. i f;i 1i f;i i f;i i i i i!= \ getrostet 1 f;i 1 1 IJ1 6 ,. , -T It 111. active ]'orm IctI "'fZeigell JJ I$ I 1 I I -; T ; erziihlei I lj 1 --:, T ljl lj 1 lct scl1alleIl I ." : T I 111. passsive ]'orm J gestellt t I ... -, : T \ T gegeben !:t i ljJ;! lj H ;:: .. T ... : ... T : I elltfel'nt f P1 \il1 1 \il1 1 1 T 1-: T geschlagen f fJ;! 1 1 ... ... ...... \ .. .. T Refiexive Form I$ ",jl)eten i 1 f IJ f i ] micl, I'ii,k ", q !' L q 1 q ll'l' II'I' I I i!= t mich recllt i'1$ fertigen T T i' T i' t : i' -

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. l't '" e g cn ,( 04. Das S('hw8che (unregelmiissige) Zeitwort, ticip Possives PO tic;p Pa Active, I I I balle s('he I$ mache le ge iJgebol'en gegeben ffen ersc h '8 S fllrchtbar er I illl' I 'Vil sie (;1 1, active F'orm I 1 f t$ 1 1. passive !,'orm i ; T : T : : gebatlt gesehen fi 1 i gema cht 1 1 t en g('gel Ce 1, 1 t. 11. active F'orm beallftl'agt> R t? P; i t? r t? a ndere e;; t? t? t? t? befehle j t? i t? t? i entdecke t? i t? t? l,'1 I$ -; -. ..... ". r--"11 bin beallftragt verandert befohlen entdeckt t? t? R i \ :\ : \ : \ ,.... jL ",' , "< werd e " I y .... I

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, 11. p assi"e FOI' m l ) ill 'e r t l i e b cll i \'.. .. .... llmrin g t i i i i i hlt t' gesch]age n i \ ._., .. T "\ 111, active Form sch]age f p i I i 11 t t . .... T ge n I e l d e gesc}l l ehre 1 l )e]ehrt I hrin ge j 1 gellrac h t : T .. \ >1>0 1 1 ge t o d te t ltorlte . 1 1 -w egge l n e hm e weg Q ... .' n omme n s p e i se ges p e i s t T a llf f a llr e ]liJ 1 b I hin a llfge -:. T ftilll t I lillges t c llt (", gespe i s t { ] t vert ri cllc n I 1 T : T T r T : T I m. pass ive Form j : T T : .'eJ,.t. 13 :!!, 1 : Reflex i ve ]'orm

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-44" 4. Das schwacbe (unregelmassige) Zeitwort. I m p e r at iv. f. m. f. tn. C1. St. I 4..:, Slngular ral PI 1. active FOlm schreilJe i fl t .: tritt her g ib iL\ . :' I weiche ". lllmgehe I kornrn e i ,. I passive Forrn verde gehiitet \ T T 11" T gespeist ," T I T T ; T T el'schatfen T ; T T el'hoben T T : I II. active FOlm erhebe -: ," 1 T urnringe 1 i i ,...,. flirchte N ,. ", . III. active Form todte ... T . r" T umringe QQ .. T T ", sch1age bringe T -1 ", ;,., 1 .. I

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-45o 4. Das schwache (unregelmiissige) Zeitwort. Inf'illitiv 1 Active FOl' m I Passive FOl'm Refl St.1 CI.I I I 1! I .!!! 1 \ 1I \ III Form fihilltr e t e n iJl 1;1 -I "; lessen : -,.. i d l au f s t e hen j I bj I j en td ec k e n I fiJl T T : ... y : ,. j H '-' : 1 ' : T ... : 1 i I V {1 v T T i:! v 5. Mangelhafte Zeitworter Gegen\Val't ich bill du bist e l sie i s t wir s ind ihr seid s i e s ind j H 7. T v v Vergal1genheit ich w a r du warst e l war j H wir waren T T T IT i hl' waret V sie ,, aren v v Zllk lln ft ich \ver d e se in -:00 .-.:". ...... du wirst sein j '::. j ., er, sie, wird sein wir \verden sein ihr werdet sein 111. sie werden sein '" i c h h a b e dll h as t e r s i e hat .., wir hab e n ".. ihr h a b e t s i e h a b e n i c h hatte du hatte s t e r h atte Wil' hatten ihr hatte t sie h atte n .( i c h werde h abe n du \vir s t hab e n j j e r, s i e, \ v ird h a b e n H wir \ver d e n hab e n ihr werdet hab e n ry sie werden haben

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.. .. O ... 1 3 -.. 3 -., t . ,', t \" 1 TI T I\"J <, lallgelhafte Zeitworter -46-Gege nwal t. bin n4:ht i c h i c ll h abe ni cht dll bi s t ni cht Jlas t ni c Jlt dl i s t nich t e i i h a t ni cht e Wil s ind ni cht 1 l ni c h t wir h a be ihr se id nich t ihr h a b e t ni c h t -I OT s i e s ind ni cht s i e J l ab e ni C }lt V e rgangellheit. i c h wer( l e du 'Vilst er, s i e ,vird vir w erde n werde t i ih r w erde t f s i e wer den sie wel de n f. nicht l!Iein. Ztlk l1nft. 1 i C}l var ni c h t dl1 w a lst ni cht dll w a r s t ni cht f e r w a r ni cht s i e war n i c h t 1 v ir wa r e n ni ch t ihr w e rdet ni cht l ni c h t s i e w are T i C}1 h a tte ni c Jlt du h attes t Ilic h t du h a ttest ni c h t e r h a t te nicht s i e h atte n i cht ,vir hatte n ni cht ihr hattet ni cht sie hatte n ni cht i c h w er u e i du wir s t i er, sie ,vird 1 T wir w e lden ihr w erde t T r w erde t f i s i e werde n sie werd e n f nicht haben . .... lii.\t ..: ..

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.. 47 -)l. m f liil H illr illm lln s OT f f el lcll f e n ihl 6. Partikeln. 'T "' mir H T illm illl l ihn e nit mir I mic h dir di ch T ihm, ihl' H H ihn s i e un s l tlnS OT OT l') euch l$ e tlch ihn e n { sie .. : ' dil e l s i e .r I .," 11ns f ellch len ill '\" I von Dlir dir un s e uc]l ..' I wi e ich (111 f er, sie wir f f illl fI fI sie mi c h ,' a llf mil Zll m i r mit m il T dil dir dir ihm ihm, ihr y ihm ihr H T T un s uns uns "' ;'" 1 el l c h etlc h ell c h ihn e ry ihn e n ihn en ) V OI' mir ( mi c ll '" m e in zwis chen mir dil dein dir ihm H ihr sei n i ihm ' uns un se r un s ', IT .. "' e uch e ller e u c h f? ry ihnen ihr a ihnen .. i ,;.' i '4J, i.t :".. ... 4 ... .; ... : ....... _,, ......

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*7. H a 11 p t 8n Paradlg -48A sein I ettc \ ill 7m""'\.:-\-------;;-----;--ttnSel --:-1 .-e-m I 111 fem. i '/ ihr : .. -, : H .: l \ .. ... .. T I ]l T : ' -,--, f -: T I : T I? : T T T T T "o 0-: T -: .. T T T: T T T : T -: TT T s : T T T -: T T : T T : T T I? T l f -: .. T TT ]l T T: T T t TTI : : T T : T T T 1 f 1 f 1 i d i I? j I? I? j f f j j j j j p j j I 1 : : 1 j I? I? f j j 1 1:T i 1 j j 1:Tf j I? j I I? j 1:Tf j I Ij j J Z i j 'r\ t 1 t 1 j 9 j i 9 i t j j 1 f f f f f f f 1 j j 1 I 1 I 1 1 1

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. ::: -49-. 4,a,niiisch ) b w iirter I Statu8 dein dein 1 absol. emphat COllst mein em m I I I I d el' Konig 7 -: T : die I(onige j 7 : -T das Bllch :' die Biicher j P G l'ub e di e Grl lb en die "' T \ ,. \" der Gott : .. T T T :',' T Gotter die j T-T : 0 ,' T .. T -die Welt T: T T -T T :. die Welten 7 j 9 :T :-das Bo ck l e in -: -: die Bocklein : : .. -, -die Konig in f f : : T : : clie I(oniginnen i i i T -: T die Provinz ,. :. T :' :. di e Provinzen j .das Reich : T : die Reiche der Vater -T T :' T ; -: 1 f l1 -:: T Z T --T T die Vii.ter Q1 1 1 jJ 4 1 t \:' T T -Hebr. Convers.-Gram.

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-8. Das Verbl1m i Vergangenheit I / I I I ihr I sie /. St./ CI ich du er sie wir m f m f 1. active Form ltotete R RI I R -1 R a3 I : 0 T nahm 1 1 f!;)t ; .. : : T ; : ; T .. konnte : . ;: : .. -: ; T T sta nd a llf R t?R R R R 4 t?R t?R R 9R drlickte R ,:!_ p R R R p I entdeckte I I fl i I I$ fl T : .. T 1. passiv e Form wurde geto t et R R R R R R R R R gestellt R R R R t?R T t?R R R 9R gedrlickt P-1 RP-P-1 1 R -1 R 1 R 1 R entdeckt f f f f f f i ., .... .. .. ,.. .. .. .... .,. ...

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.. .. v .. ... .. .. ... ,. ... . .. y .. .. n active Form totetc "iele R bestatigte J;\ tP z el malmte R RR. J;\ R Rr. R il;)R :r J deckte gal1z f al T ; -.. . n. passive Form en zer'hal \ {1 l;) -R -E vergessell f.tl J;\ r .tI f;) .tI fl)estatigt 1i' t 1i' ;:: entl)lofit t f rn. active Form liefi toten R {1 R R R t R l'1 R R 1 R hrte hinaus f R !i1 R R l;)R R liefi allfdecken 1 1 -: T -: .. : :: T -: : TO lj rn. passive Form getotet g e Rlj Rlj I1') R.tI R R R 1 R.tI f;) R i R.tI ii 'gegessen i i J;\ i i i i i il'l 1 i i i J gedriickt (I lj R I .tI R1.t1 lj R 1 l;) lj lj R R "',. -1 .;:";"." ... -,:.'.,

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.' I o 8, Das Verbum Z 11 k 11 11 f t I i c h I du f Wil' I sie I el' I ihl' sie St.1 CII 1. active Form ,ver(le toten R rp : R R R R I R hinaus gehen i 1 visse n H ,-'" allfstehell f;\ t f;\ il1 1. pass ive Form vel'de getote t werden R R I R I R R allfge stellt R R R R I R R gedl'iickt I R R R R 11. activ e FOl 'm verde viel tote n f;\ 1 f;\ R bestatigen f;\ f;\ f;\ f;\ j " ,. 1.. e ntdeck e n " J :. -.. : -.. : -.. : -.. I T .. ... . 4- .. ... .. .. .. .. .. Jo '" .. '!

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.... ""., ...... ..... .. .. .. 1 werde zerstiickelt a. erhalten J entdeckt I$ ... ,.. II, pltssive F ornl, l'I : -.. i I -i i 1 i R T III, active ]i'orm RI3 wel'de toten lassen R Rl] i : R R R Rl] : R i speisell i il'l 1i i i il'l i il'l i i hinaus fiihl'ell 13 l] r!f l] !fl] iR'i i ? P aufrichten ri il'l r;l'I i il'l i il'l J III, passive Form j) zel'hatl e n ..... hinallsgefiihlt .... o;! 'E gesetzt gedl'iickt i::: R I$ il'l 1 R 1 R R f:i1 R R f:i1 R i i R 1 -r!f i l] !fl] iR lf R'i il'll;1 il'l i : il'l il'l il'l l'I : il'l T T T f:i f:i f:i i : l] iR 1 I 1 1 ... ,...., ":.1' 1 \

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Actives Particil" R Das Verbum. GegeIlwalt. Pass;ves Particip. ich lu ( 1 sie, e I C I St I ihr \ wir sie 1 1 1. active Form R tote R R R R R i i werde getotet R esse I$ gegesse)l T : T : T e I ge h e 11iIlatlS P f R f R'i t t hinall sgefiihl"t ... 1. passive FOlm !;'J werde getotet R ; t9 verde gegeben 1 !;'J I 1 vergessen il .f fJ3 11. active Form t? i i ; t? t? I grallsam getotet I i i 9 t? t el' flillt t? 11 I J e ntd eckt jtotete vie l e rfiill e lentdec k e : : T II feJllt. .,. .. .. .. .. ., .. .. ... .. ..

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. 11. passive Form werde getotet R I9 t? bestatigt 9 entdeckt Ce h I t. R JI I llI. active Form lasse toten R R t?R I I9R I9R O 1 getot e t -R hinallS ffi ",. R R ",g"",rt f hi : 1 ",. fiihren aufrichten 11 RI1 !? R allfgerichtet 1) i>111. pas sive Form. getotet RlJ =""' gj hinausgefiihrt filJ J gesetzt il'l i>aufgestellt Q RlJ RlJ 13 R lJ il'l il'lQ t Q T Q R Ceh I t, ,.,', . ,., ..... .. .; ... : .... '-,, ........ .,_ . :., ;,,,' ,< '". ". R 1 .... i>. .. .... '": f

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, 8. Das Vel'bum I m p e r ati v Slngular Plur4Jl I r Sin Pfural m I j m I j m I f m f J.:. I active Form I. passive Form R tote R R R t:t R R R R iss t:t t t:t : . stehe allf 1 t:t R R R R driicke 1 t:t t:t iR entbJoGe f : .. 1 T : '1' T : :.. : T 11 : : TT n. active Form n. passiv e Form tote vieJ f t:t entlasse t:t t:t t:t t:t --T S bestatige p t:t t:t 1 ldecke allf T : T :-. T 1 :-T III. a ctive FOI' m J asse tote n PR R R R speise d 1 1 III. passive Form t:t R t:t R t:t R f t:t d 1 t:t t:t R t:t R R R t:t R t:t t:t R 1R 1 fiihre hinallS lasse err i cht@n werde getotet! gegessen! aufgerichtet! gedriickt! entbJoGt!_ wlll'de zerstii ckt verjagt! bestatigt! allfgedeckt werde ge totet gespeist hinausgefiihl't a ufg e richtet

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... .. -.. '" T .. -" .:, ., .. 'F ,.. ,. Infinitiv. A c tive ] orm P assive Form. 1 ll. III 1 II Ill. tote n RQ R R auf s tehen R R allfdeck e n I I l'1 :., : T T I :T T -, 09. Partikeln. ..... l c. I 13. m 1 2 f 1 2 111 11.P1UI1 3. n 1 3. f 1 3 m 2. f. 12. m 3 f i c h I l'1 l'1 I I 1 1 l'11 j t j 31:t1 j j ,. mein 1 ji J ji j b e i mir f ji j ji j TS : T mir ji J ji j mi c h Z ji Z j Z ji Z j = in m i r f f ji f j iI ji : '." von m ir Q -1Q ji Q j Q ji tQ j f lwie i c h .\1 1 1 1 1 1 ji j ji \ lf j TS : T ji i f .! l .; -: . '-.. ,; l

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.,.'" ..,: .... ',...-i 58 C. Pl'aktischel' Theil. Transcription in yocalisierter Latein-T E X T S C H R I F T. P'th1yohah. Poh 'amow(l 'imadiy, qo,, 're' na'iym! hat OZll'kha Jiy, v"asmiy'akha peser dabhal', mah himri!,aniy (nlahl' a'iythiy 'al kakhah) ]abho' biq'hal m'Cllal)rey S'!)haI'iym (]a'i'i]o,vth 'a] bomthey cho,vbhrey chabheI', l'howsiph 'al hari'sowniym 'owd Sep]leI' 'echad mo,vreh hassaphah ll'V b'siphrey ha'il)hI'ijah, aChal'ey aSel' qidmil'I lliy tllwblley so,,phre I'V I'V e]]eh !lebliiy'll'V ]an b'jameyn Wq mo,v'iyJiym, uwbip]lra diqdl vnatham lniyniym, mlmlyniym Wl'ah minlmibh char p'I'iy t'l)h t'Sl l,vram 'a] piyhi ]kh()",th so,vniym, hen b'chiqrey halJasown v'hen b'tibh sid ; wgijjjh b'siytowtll ]immuwde) ha]]'so'Vllo,vth hach1idasiym ha})padgt .. a'owth d 'acharowney lla'acharowlliym, haJo' hemmah ho,v t,vl)]l'jich ),. m wsijah" l)'Va'l'sa' "'oipllrey hachinllwk]l Jla'owm'diym b'rl hattl Pi)'lles dah, Graz6,vbJlsqiy, JeJiyn, Ja' abe hamma'a]ah se] Ben J'h v eyneynuw! Jt llaqq'dowsah v"o" d v"owd, v'khol ja(laI' I'a ere U"' lnllh 'alliy ba'thiy l ho,vsiyph 'al 'el]eh, 'asel qotnam 'abhah mimmathniy? 'ach kattel' Jiy z"eyr va"achavvekka da'ath ki)" maqowm nniy, l'hitbgadel' b'miqs.ow'a w liy g'do,v]iym v'towbhiym mil!l!!! helliyrh lwq se]i)" 'Im llasgiyach \)"eyn p'qll"'chah 'a] bamo,, n siphre) had(liqd llW b'machaneh l'V "'napho'v asel l'me'owth v']a'a]aphiym nidp's ha'ibhriym (b'mowsbhowth hajj '11u,vdiym), az nakki) r karegll, kiy l'ubbam k'khtl]]am b"ad hann"ariym ta]miydey bottey hassepher nithchabrtlW 'ezrath mowreh uwm'nahe]. abhal b'siphruwth ha'amiym ammed b r.!ili a'ad s'phariym wdey l'sownowth hacha.jowth niphgow8 'al kol 1'1im '" ... l' '".;. ; "\ .....

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',,: -59-Vocalisierter hebraischer Text. :. T i i ij I$ i:l -':' -.' --: T ": : T : -;-:'-J i p t$ 9 R !:1 R Et f iJ t R i1 iJ f 'i 11 f c Q j ::J - Q1 f 1 9 i i f !:1i R t l Ii i i i 1 f R Ij q Q :r 1 i i I$ \ T : T' -; T:-.. ': .. T 1" :' ': : :' : -.. i i i ,' ... ',' :-" :-T :': T -' :' .. -: -, : .'. .-;, c '-

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-60-" mam b'liy mis-an wbhiym b'khivvu\vn l 'mith J am diym b"a k'tht her? ha1o' rabbiym I\v'ajiggal' e'a che1eq s'phath 'eI m'lammed. Uwmad hajjowm h a mmistowq 'qiy m 1ada'ath l'sown 11aqq6wdes ha1a chah < 6wrekh lwthah hajjap1lah 'ow l' l'ma'aseh, 'im l'hith' a nneg 'a1 s iphl < isqam v'gam l'rabbo\vth 'o\vhaIJhey hassiyach v'hassig basaphah ha'atiyqah v'hanniphJa'ah hazzo'th! KoI e1leh, c ho\vsqey hassaphah la'ibhrijah hajj'pheyphijah, jiphntl'v koh vakhoh v' ja'alllw b'jadam ] vd ihhriyth a' 'ad h aj jowm sepher 1imnlt cheres; kiy ]0' nim mam b 'Jiy 'ezl'atll mowr e h 'al ken gamartiy b'da'atiy l'lnathchiyliym b"a l'mal'owth eth hac hi sal'own hammll'vrgas hazzeh k'ja(l adownaj llattowbhah 'alaj, tl\vbh 'nisjow no\vth a j b'ho\vra'ath l'sonowt]l achajjo,vth zeh 'asal'o,vth bassaniym es tammes, latheth g"llwla]1 l I lis'phath (l;hasiyr cherpa h miss'phat) eb h e r hac hamll, v dah ha'alll\vbha .. Uwme'attah, achaj Y'l'e'aj! lle' lakhem sepher m'phowras IIwm'pho\vrat, dabhal dalJIIUWr a l 'ophnayv! Limdu\v h eytehl1 eth ko1 hakkathu\ybh bo\y, IIwIJ1I'owd j 'rii.clliym acha(liym t8giyllW ]im c howz cheph1\'khem, k'khol avvath naphs'khem, u\YS'mac}ltem hiphriy s'qiy u",thkhe m). U\vbh'oZl"khem }'harchiybh eth g'bhuwl lathkhem (chariy ( V sepha' b'rakhowth l'khol bet Jisra'el ey s'phath 'eb]ler, taspiy't jowd w v'thartiybhuw, v'hajah mowtham hajj'bheso\vth mizo\vqen t'dasnt v'a Hamm'chabber zeh s'khariy b"ad 'amaliy. ' ' .. en Tran sscript ionsSys tem ist (lie ortho Nach diesem ne graphische R eco nstrllction des hebl'iiisch e n Urtextes ermoglicht, was bei keinem andern Trans scrip tions-Sy s tem bi s h e r d e l Fall \var llgs zeichen, s ie \ve r ( len daher nicht n(1 y sind blo s D ehnl W I ausgesprochen ".. "_

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-61 f 1 11 f ; 1 Q i RRil'i i lriJ Q e! i P. i i 1'! 3?, R f : i i1 ; 3l : T - : :-: :-: T '0' 0: : ',' i iJ ji t 3l i i l'i I : 0 : -: -T : G T : T : T': "'1 ,-:. T :'0' T T __ l'i 3l ! -T -: 1 :' : T T: T -T: T ." < !p"1j i1 i 1t' 1 f l R 1 i t i l'i G 1 i 0 \ : : .. :",',' T TI '0 T:' I 1 't i iJ i p ? 31 lfiJ .. .'. ..1 .:;1 ...... .. ;',. .... _.,. < .". ._; ......

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'Ir .... ; ;' ... ".. ., v,v. ....... . "''>1 ; .. -62-. g Wortlic}le UebersetzUJ g leltu EI . 1Hier 2,'el',veile 31nit ]nil 4Lese r 5frellI1dliclle]'! 6N e i g e 7 clein e, 12,vas ICl 11(ler Sac I 0111' 8 m il', 9ich ,viII clil' Inittheilen 10de n GI'I ,' 13 mich be,, og e n llat 14Z11 l)e s t e i ge n 1 5 die Tribllne 16(lel' Ve l fa ss el 17111n ZII el'mehren 18die bi s h e l'i ge n (fl'iiher e n) llm 19noc h 2 1eil 2oB11Ch, 22Lelll 'bllCh 23der S prac}l e 2 4hebrai sc h e n 25nac hde m 26mir ZtlVol'gekommen s in(l 27(lie b est e n 28tlnSel'e r SChl'iftstellel' 29mit Biichern 30der Grammatik 3 1]liitzli c ll e]l, 321tnd b esonders 33in lln sel'en T age n te 34diesE\n 35braclltell sie 361111S 37 Gaben 38die vOI'ziiglicll ste n 39FI'iicl 4oihl'er I(enntni ss e 41vel 'sc hied e ll ster 42Arten,43so,vohI 44ill der For 47 in del' ge sc hickten 48 Anol'dllllng s chllng 45der Sprache 46aIs allcl 49nac l 1 den 50Gesetzen 51(lel' P a( l agogik 52in den Methoden 53des oderne]1 54Sprachen; 56 in s b eso nder e 57 die aller U]lt e l'riclltes d el' 55n ij ah" 61in Wal'schall Ietzt e n, 58nam lich: 59die A1Isgaben 6odel "Ttlscl 6211nd di e U llt en'ichts bli C ]l el', 63,vel c h e ste h e n 64a11f d e l llo c h ste n 65Stufe es 67in ;Palastina 66von Ben Jell tlda, Graso,vsky, J e lin Jabez tlnd Pil Allgen! 7 3 was 68tlSW, IISW, 69Alle 7oKostbark eite n 71sahen da 7211nser en, 7 8 deren kI e ine Finger 11]]1 75komme 74ich 76hinzllfiigen 77Die ] 79maclltigel' ist 80aIs meine L e nde? 81Jedo c h 82gedl1Ide 83mir 84ein e l asse n wenig!5 i c h wiII erbl'illgen 86d e n Be,veis, 87da3 88Rallm haben inir 9Oj.ene Groi!el'ell 9 111]ld Bessel'en 92aIs ich, 93m itztl v il ken 95in 97,vil' l)etl 'achte n, 98mit Auge 990ffen e ]n e 96,Ve m e in em 94Fac l l00(lie lVlenge 101Spl'aclllehren, l02we l c h e 103Zt1 hl1nderten 1041111d nd verbl'eitet wel'den 107im Lage r der 1061 tal1sellden 10i)gedrll ckt Hebl'ael', 108da 109nierken wir 110sof olt, 111dai! die m e i ste ll 112welln rden len 117verfa1lt wt nicht alle, 113 fiir 114Knabell, 115Sc hiil e l 116in Schl lnd 121Erziehers 118zt1m U]ltelTicht 119mit Hilfe 120ei nes Lehrers 122 Hi!i gege n 123in der Litt1ratur 124 a n de l 'el Volker 125z um Unterl' i chte 126modernel' SpI'achen, 127begegnen wir 128at1 f jedem Schritt 129Biicher abs ichtli c h 132fiil' Selbststudierende 1330hne ) 130 verfa1lt (g esc hrieb ell 34eines Lehrers. 1 35Wa l'um aI so 136soIIt e gel'inger se in 1 3 7der Hilfe 139Giblf es ja 140Viele 141heut AntheiI 138der hebl'aischen Sprache 1 ' ,," ; ' ... 1 .' ... :;;. ... . . "'" .. : .... : f .'.

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,. 1 -l: ... ; .. f ft ?t'5. i 1 f '':( .-i f. -63 -. ktiertel' J.eb.iiiscJ.el' 'l'ext UnI)UI l 2 4 5 6 7 8 9 10 ll 12 13 ) 14 ii5 16 17 18 19 20 2 l 22 23 24 25 26 27 28 29 30 3 32 b 33 35 36 37 38 39 40 4l 42 43 i 44 45 46 i 47 48 49 5 0 51 a 52 53 54 5t> ; 6 57 58 59 n60 l 62 63 64 65 66 i 67 I 68 69 70 7l 72 73 74 75 76 77 78 79 80 ? 8l 82 83 84 85 86 87 88 89 90 92 9 94 9 5 96 97 98 99 100 I 10l 102 103 104 10 5 6 107 l08 109 ll0 lll ll2 1l3 114 115 116 ll7 ll8 l19 l20 12l l22 12 3 l24 125 r 126 1 128 l29 1 3 0 1 3 1 i 132 133 1 34. l35 l36 137 .. .;" f : .<..' .'!.''::: ............ ,"' .. \.( ... : .,: : J . 1: L " ; __ )

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,'. -64 i, zlltage, 142die ,viinscllen kennen 144die heilige Sprache ,145t heo __ retisch Ilnd praktisch, 146entweder ZIIf Ergotzllng 144an del' schonen Litel'atlll' 1450 (ler a l s/Bedtirfnis 146in ihl'em Berllfe, 143mehr noch abel 148die sich fl'ellen mochten 149ZI1 conversieren 150irl del' Spl'ache 151alten Iln(1 'Vlln(lel'bal'en 152dieser, 153 Alle jene 154Liebhaber der A 15511ebl'iiischen S l)l' aclle 156l ieblichen, 157wendel1 sich 158nac h al len Seiten, es bleil)t in illl'er Hand 159Schel'ben (d. h. Nichts); 160denn es gibt 11icht 161bis jetzt 162ein hebraisches "Lehrbllch 1B8fiir Anfanger, 164Selbststudierende 1650hne Hilfe 166e ines Lehrers. 167Dahel 168be_ schloB ich 169allSZllfiillen 172(liese 171fiihlbare 170LiiCke, 173mit der Fahigkeit, die ich der AIIgiite Gottes verdanke. Erfahrllngen 175im Unterrichte 176moderner Sprachen 177seit Decennien 178so ll en daZll dienen, 179El'losllng Ztl bringen 180der hebraischen Sprache, 181der lieblichen Verschmahten. 182 Nun, meine Briider und Frellnde, 183da habet ihr ein BllCll 184delltlich, allsfi ihrlich Ilnd 185wohlgeordnetj 186 lernet (fleiBig) gllt 187 alles was darin steht 188Und nach Verlauf 190e illigel' 189Monate 191werdet ihr erreichen 192das Ziel elleres Wunsches 1939anz naCll Herzenslllst 19411nd ihr ,verdet euch erfrellen 195an der Frllcht etll'es FleiBes. 196Wenn ihl' so mithelfet 197 erweitern Gebiet 199del' Hebl'aist e n, 200'Vel'det ihr Segen bringen 201in das HallS Israels, 202un d seine Knocllen, 203die vel'dorrt sind V01' Alter 204wer det ihl' nell beleben 20511nd erfrischen. -206Das sei mein Lohn 207fiir meine Miihe. 208Der Verfasser 4 ) Frele Uebersetzbng. Einleitnng. Verweile hier, lieber Leser! und neige mir ein allfmerksames Ohr, daG ich dir die Griinde mittheile die mich bewogen haben, mit diesem Buche vor die Oeffentlichkeit zu treten, nachdem bereits eine Menge vorziiglicher Lehrbticher der hebraischen Sprache vor handen sind, von welchen ich hier nur die bedeutendsten namhaft machen wi. ll, namlich: die AIlsgaben der Verlagshandlung "Tuschija '''"': . : . "k' : f : .. t 4 : .. . :: .... .. 'r "-,.; .;:'.#! .. ';';

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-65 l38 139 l40 1 1 142 143 144 1; 5 4 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 1 5 G l57 158 159 160 161 "162 l63 164 165 166 1 6 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 .. 1SS :I) 189 l90 191 192 193 194 195 196 19T 1 98 199 200 I 201 202 203 204 205 206 207 208 .. " Hebraiscller Text ill Rasclli..:Scillift r p P p 1) q'P p p pP, p P P p 5 Hebr. Convers,.Gram. ). ',.J : ': ... ",;, .,;r' ;;f ; ,.' ..... .. '._ I <:''; .'-'":,' ;,. ; '.-,

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-66) fel ner die padagogis('hell 'Vel'ke VOll BelJjehllda, JeJi in Warschal Gl'asowsky, Pines, Jawetz und mehrel'en Andel'pn in PaJastina, Das -', Gebiet s('lleint also von weit ge,viegtel'en GeJelllten hinlangJich be IJternelJme, ein l sein! 'Venn ich es dessenllngea('Jltet I al'beitet Z \ lleues Lehrbllch, nach eigenel Methode, herallszllgeben, so hat mich toren ihre die Erwagtlng dazll lJestimmt, daB alle obgeIlalJnten At Verke Zllm Schll1gelJrallche und fiir Kinder "el faBt haben. Fiir < gebildete Selbststlldierende giebt es bis nun, nleines Wissens, noch kein Lehrbuch der modernen hebraischen Spl'a('he, 1111d doch wird das Bediirfnis 11nd (lie Nachfrage na('h einem derartigen Le1rbl1che taglich grosser Nl1n biete ich dir, lieber Leser, in diesem Bllche einen Leitfaden, na('h ,velchem du in kiirzester Zeit dein Ziel er Frii('hte deilles ]'leiBes gellieBell kannst cichen und ng wird deine Lernfrel1de Die klal'e, tibersirlltliche Darstelll lloch steigel'n; 11nd \\' enn IJach einigen Monaten die Pforten einer llellen Welt sich vor dir aufthlln, wenn dll hinabsteigst in die Geisteswerkstatte (les uralten Volkes Israel, 11nd schauest mit eigenen Augen diese hen' lichen Literaturschatze, dann hast du nicht nur dir ieses einen unvergleichlich e n GenuB bel'eitet, sondern gleichzeitig Volk, diese Lite l'atur geehrt, 11nd dafiir dankt (lil .. ' .' .' ,.' '" del' Verf'asser. ---A .... . : .;r-

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-67p P P p p n p P r P P P q D ? r P IJ p (, r P r ; P p D p .. P D r D P ; p r ffi)'1 -r>-p 1 r P r P 'J) p D r ) (. -r > P rn r 1 1 :; '.; ;.... ;

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681. Abschnitt. < lB8S0cb, OrOSSfOrID8n. 2'Yer Jenlanden 4besllchen 3,vilJ, 6 um illn Zll begrlissen an del' Hausglocke, 10 der ng; 8 er lalltet 7 geht in dessen W Ohnl Ist Hel'r l' 15 : chel' 14fragt Diener 120ffnet 11schnell und 13der Bes Kann ich 18Her1'n N. 17 sprechen?" Der Diener 16 OdeI halISe? N. zl Hel'l N, is t 22bereit : je n ac h 20Umstandell, 21 antwoli.ell wird, 1 Hel l N ist 27 VOl' 28 einer halben 2 9Stunde Sie zu 23emp fangen 24 Ode l 26 ges c haftli c h 25,veggegang e n Imd 30 kommt el'st Z!I Mittag nachha!lSe .. Yenn 33E,v. Gna(len ein 35,venig 34warten 32,vollen, 3 6konllen 31 oder .. Sie mit ihm spl'echen, er mll3 bald kommen". 37Wenn abel der Herr cht 'Vil'd, 39 Zllhause ist, 40 reicht der 41BeSllChende seine 38 der besl Uebergeben Sie meille Karte 43 : 42Visitkarte denl Diener llnd spricht .. dem Herl'n N." Der Diener kehl 't nach 44 einigen Sekllnden Zlll'lick ftrage seines 46Hel'l 'll 47 fiihrt er dell 48Ga s t Init 4 9Ehr llnd im 45 A ng ein. Diese r Letzt ere 50 klopft an die Thiir 0 1 mit Anstand erbietl 1 und ,venll el' 52hol t (lie Stimme d es Herrn, der 54, on innen 53r uft 55 "herein" ; tl'itt el' ins 56Gemach (Zimmer, Saal) des Herrn N 8 -' 57Herr N., ein hochgewachsener Herr, eine 5 imposante 59 El 4 nd 62emp fangt 63seinen scheinllng, 60steht allf 61von seinem Sessel .. ) Gast 64freundlich, und indem er auf einen 66Lehnses se l (67Sopha 6511inweist, der 69an der 70Wand 68ste ht, 71bittet er ihn 72Platz ,t Bitte, 74belieben Sie 75 : Z11 nehm e n, mit folg e nden 53Wo rten < l nehmen!" Das 78erste 7 9Gespl' ach wird 80hocllSt 77hier 76Platz Z wahl'scheinlich die 81 Frage nach dem gegenseitigen 82Wohlbefinden Wie befinden Sie sich 85 : betreffen in folgendel' 83Weise. 8 4'Yirt -86mein Herr? 87 Gast: 88 Gottlob, 89 gllt, ich hoffe, daB 91 Sie sich eben Und 92wie 93befindet sich Ihre 94Frall : falls 9O;,vohlbefinden". Wirt holt; im 99 vorigen Gemalin? 95 Hoffentlich hat sie sich schon 96 e Jawohl 103 : Gast 98Monate 97sah ich s ie 102krank ZII l01Bett 1001iegen Mit Gottes Hilfe ist s ie genesen, sie 104 ist 105 jetzt so 107 frisch llnd \ lnd ie 108 j e 109 Zllvor. 110Ich bin 112Ihnen sehr 111ver bllnden 106 ges da3 Sie 80 theilnahmsvoll (117 wohlwollend) an 114un8 113denken m G Wie geht es denn Ihrem 116Sohne, den Sie 118llnlangst ins 11

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69 -1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 3 14 1 5 16 17 1 8 ?" 1 9 20 21 22 J 23 2 4 2 5 2 6 F 27 28 9 30 3 1 32 3 3 3 4 3 5 36 37 38 3 9 40 41 42 43 !" 44 !) 4 46 47 4 8 4 9 ; 50 5 1 52 53 5 4 : 55 56 5 7 .. 58 o 9 60 6 1 62 6 3 . 64 6 5 66 6 7 C 68 6 9 70 P 1 71 72 7 3 : 74 7 5 76 7 7 78 79 8 0 81 82 83 8 4 85 86 8 7 88 89 9 0 9 1 92 93 ) 94 95 96 9 7 9 8 99 100 1 01 1 02 : 103 104 105 106 1 07 108 10 9 1 1 0 1 11 1 12 11 3 11 4 115 l16 117 11 8 119 l20 ..;" q

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1, 70-nRsillm 117 allfnehmen liefien? Macht er 120Fortschritte 121in seinen Studien"? Wirt: Gott sei Lob tlnd Dank, 122er ist ein 123YorzIIgsschtller und hat 124Gliick in je(ler 125 Hinsicht, Er ist sehr 126beliebt bei erordentlich 128 fieillig, hat eine 8einen 127 Professoren, 1301ernt 129 all er 135se lbst die e, d 132scharfe 131 Allffassltngskraft in dem 133Ma 136sc hwierigsten 134Lehrgegenstande leicht bewaltigt; 137,venn das ein 142tiic htiger 141 Arzt 139weiter 138S0 gellen wird, 140hoffe ich, da er einen 144 gtlten 143 Rltf im 145 ganzen aus ihm werden 'Vil'd 11nd (la 147Zuviel 148t itulieren Itnd 149sc hmeicheln 6Lande haben Wil'd 1 zeigt von 151 schlechtem 150 Takt tlnd ist in 154 gl1ter Gesellschaft lich, 155Nllr beim 156 Abschlllsse aes BeSllChes ist es 152n icht 153 iil 157 Hofiichkeitsbezetlgllngen Abschie(l gebrallCll1ich llnter gegenseitigel zu nehmen 158 z, B, vVirt, "Es 11at mich 160 sehr 159 gefl ellt, 162 Sie c( -161Ztl Sellen; Ihre 163 Gesellschaft ist mir 165 jederzeit recht 164 ange .. rchten mtlfite, Sie mit meinem nehm", Gast: "W enn icll nicht 166 bef _' 168 Gesprache zu 1671JelastiO"en 'vilrde ich mir 172o ftel' das 169Yel gniigen mach e n, 171Sie :11 '170besllchen, da Ihre 174ge istreiche 173ConVel'Sation mir einell hohcn Genllfi gewahl't un(l Ihre 176ge winnende 175PerSOlllicllkeit mich ganz entziickt", Der Wirt 1771Jegleitet seinen Gast Zttr 178Thill', 179verneigt sich und 180spricht: 182"Ange "! nehme 181 Rtlhe!" Der Gast 183 el''' idert: 185 "Gtlten 184 Abend WenIl icll mich einem Unbekallnten 187 vorstellen 186,vill, 188 frage 1\.?" Iln(l el'halte ich 189 zllel'st: 190 "Habe ich die 191 Ellre Z1I Hen 192beilallfig folgen(le Ant'vort: "Ja,volll, mein Herr, 193,vomit 194kann ich dienen?" o(ler: ,,'Vas ,'erschafft mir das 195Yergnilgen Ihres OO Gefalligkeit Be8Uches?" 196 Falls ich nUll om 199 Betl 'e ffenden eine eine 201 Gnade 198 erbitten 197 will, 2 02spreche ich mit besondel'er 203Ho fiicllkeit (fiehentlich, mit Ergebenllcit): "Ich mochte Sie (Ellere Gnaden ergebenst) 204bitten, mein Herr, 205 el'zeigen Sie mir die Ge falligkeit (Gna(le) ... Bitte ich tlm 206 Arbeit Odel' 207.ein Amt, so gebrauche icll (lie RedenSali: "Ich habe (VOII Herrn N.) 208 vernommen j in den 210 Zeitllngen 209 gelesen, dafi Sie fiir Ihr 212 Geschaft, (Hall einen 213Praktikanten, 214 Gehilfen, 215 Correspondenten, 216 Bttcllhalter ehmell wollen; mochtp.n 219 Sie wohl die 217 Cassier 218 usw. 211 allf Giite haben, diesen 220 Posten mil' anzuvertrallen? 1('11 bin 221 iiberzetlgt alleIl Illfen 223 Anforderllngen 224bestens 222entsprechen Ztt konnen ' 1 4 ," \ 1

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-71 -1 21 122 123 124, 125 ; 126 127 .. c 12 8 129 130 1 31 132 133 134 135 136 137 1 38 139 :r 140 141 142 143 144, 145 1\, 146 7 1 148 149 1 50 151 152 153 154 1 55 1 56 157 158 : 159 160 161 162 163 164 165 : 166 167 168 169 170 171 172 17 3 174 17 5 176 177 178 179 180 : 181 182 !" 183 : 184 185 !" 186 187 l88 189 : 190 191 ?" 192. 193 194 195 196 19T 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 : 208 209 210 211 212 213 ) 214 21f> 2 1 6 217 218 219 11, ;. .i. , j ,', j

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-72' 2'25 da ich 226 gewissenllaft tllld piinktlich tln(! in dieEfr 128BI'anche ;. in Ilnd 229bereits 232v i e le 231 Jahre 233in Ge '227 tiichtig eingeiibt n
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-13-22 0 221 222 223 224 225 226 227 228 229 23 0 231 232 233 ) 234 235 236 237 238 239 __ 240 : 241 !" 242 : ! 243 244 245 2 46 247 248 249 25 0 25 1 252 253 2 5 4 255 256 257 2 58 : 259 260 261 262 263 264 265 266 26 7 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 ) 280 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 1 2 1 3 14 1 5 16 , .. t \

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:!" 4"' 74 -18trinke iCJl eine 19Schale 21'fl1ee oder 20Kaft'eej 22ich 23ge be 24in den Kaft'ee 25 dl'ei 26 Stiick 27 ZllCker llm il1n Zll 28vcrsUfien, 29 denn iCJl 31trinke nicJlt 3() gel'n 32bittern }{aft'eej 33 zllweiJen gebe ich 34 MiJch ( el'S (laZll j 36 delln der 37 sch,vaJze Kaft'ee 39 schmeckt mir 3501 oder OManchma 1 41bringt mall Zllm FrUhstlick 42auch 44 Kase 3,8nicht, ... 43 Eier, 4Braten o(ler 46Harillge zu 47 Tisch, 51Rallchund 52Selch fieisch 50 esse i c1l 48nicllt 49 gel'n; 1111(1 53,, enn ich keinen 54Hl1nger nlll' 56Brot mit 58friscJlel' 57Bllttel'; aber 59ranz ige r llabe, esse ic1l iel' esse ich gerne, so allCh Blltter 60 ekcJt micJl, 61 '\' eicl1gesottene J< '; 62 SpiegeJeier llnd 63 Eiel'Spei se das Silld soga r meille 64 Leckerbissen aber hartgeko c llt C Eier sinll nicht 65 gl lt 66 (la 67 sie 68 sch,ver Verdall lich sind 11nd d('n 7l\'Iagen 69ve1'del'ben, 71Backel'brod wird in 74ver e Brod, 76Semmeln t 75Lai1 schiedenen 73 Gattl l ngen 72 'e l kallft, Es gi1 1 ( 1111 9KllChen, Die 80B1'odl'inde ist harter 77Kipfe J 78Bacl;:el'ei und 81 dennoch 82 J eicllter' zum Y cl'(lallell als die 83 Brosame; 84 Uberhallpt ist 1\cJ{eneS Bl'Ot fiil' die 87 GeSllndheit 86 zlltraglicher aJs 88 frisches 85 alt1 lanner, welche 940hne 91 89,veiches Bl'Ot, 90 JlingJinge llnd 921edige , 95Fl'al l en llnd ohne 96FamiJien in den 97 Grofistii.dten 93 Jeben, 99 ge ( hen 981neistens des 100 morgens ins 101 Kaft'eehaus, wo sie ihr men, Die 103KeJJner in (len Kaft'eeJlii.usern sin(l el 102FrlillstU< : k I luge LC11te llnd 108 bedien e n sehr 1()! al,tigc. 11n( 1 105 zuvol'kommende j \,, esonael'er 106 Al l fmel'ksamkeit 110 Die Trink 1071 li e 109 Gii.ste lnit ( > gefafie, 111 \\' ie: (lie 112 Scha l e, das 113 G J as, die 114Untertasse lln,l l e r 115Loft'eJ sind 118bJank llnd 116re in 117 geplltzt, 119Manche I.ejlte ( 120 tl'illk e n 1 2 1 Zll,'or ein GJii.schen 122I.iqllel ll' llnd124 rallCllen 123 nach l Kaft'ee Zigal 'ren llnd 125Jesen (lie 126 Zeitungen, deren es il1 del .( 130 diesen 129Localen eille' 128 gl'ofie Aus,vah J 127 gibt, Es ist ein l ch, on !lem Inan 133 nicht recht 134 abgehen 131 aJJgemeiner 132 Gebl'a k alll1, \ )cim 136za, hlen dem I{eJlller einige 137HeJler 138'fl'inkgeld Z11 135 ge\)en lptma ,11Izeit, Del' 141Tisch Das 139 Mittagmall1 ist
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-75-1 7 8 1 9 20 21 22 23 24 2 5 2 6 2 7 28 29 30 31 32 33 34 35 36 3 7 38 39 .. 40 4 1 4 7 t. ',. 4 2 43 4 4 45 46 48 49 .. 50 5 1 j 52 53 5 4 55 56 57 58 59 60 6 1 62 63 6>1 ; J 65 j 66 67 68 j 69 70 7 1 72 73 74 7 5 76 77 7 8 !' 7 8 0 81 82 83 8 4 85 86 8 7 88 89 90 9 1 92 93 9 4 95 96 97 98 99 1 00 10 1 102 103 1 04 10 5 106 1 07 1 08 10 9 ; 1 10 1 1 1 11 2 1 1 3 l14 l15 1 6 117 118 11 9 l20 1 2 1 122 j l23 12 4 j 125 126 l27 128 129 1 30 1 3 1 132 1 33 234 1 35 1 36 137 138 1 39 140 14 1 142 143 144 146 1 4 6 147 148 149 0 {) 1 151 152 '" () ... _,

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76-._ frall sitzt am 0\1eren E]lde des Tisches I]nd 154befiehlt dem 155Dienst idchen die 157 Geriehte 158]laeh eina]lder 156au fzlltragen. 159Das m ist die 161erste 160Sc htisse], 162F']eischbriihe! Der 163 Dampf 164ste igt allS der Schiissel emp01' 11]1(1 ver11reitet einen angenehmen 165Dllft Ianche essen nd 166re izt den 167 Appetit (]('r 168TischgenoEsen. ppe fo]gt eine L g. Nael1 (1er S 1' 169 Anregl ppe 168Rettig Z mit der S lm a]ldere Speise, Rin(1f1eisch oder Braten. A]s 170\Viirze wird Z ereitet 172 ] Fleisel1 151 Sa]at gegessen, der mit 174Essig unll 1730e erichtet nd 179 anderen 178 Gewiirzen 175her mit 176Sa]z 177 Pfeffer llen': werden Wi1'd; und 180 je nach dem 181 \Yoh]stande 182 des 183HaI lfgetragen. An 186Festtagell 184mehr ode1' 185,veniger Gerichte a lch 188 gebrate]]e 0(1('1' 189 gefiiJlte 187 Fische zu Tische 190 kommen a allel1 191 Mel1lsl1eisen un(l 192 Baekwerk. 193 Jede]]falls essen die n nd we1' es thl I sie 195satt werde 194Tisehgeuossel] sovieJ, (la ch 197Wein odel' 198Bier l]olen. Es ,vir(l dann t a 196kann, lii 200hinlanglieh 199get1'unken, 201 SOdan]l' (las 202Tisehgebet ven'ichtet I]!l 204 gelle]l ihrenl 106 Be1'llfe naeh e]l(llicll 2()3 stehe]l 205 aJle allf 3. Abschnitt. ,.. IQesprl.cbe bel Tllcb. ... ?]] l1pe 4\liete 2Wi1till. 3Da1'f ieh Ihnen 5Reis8 ppe esse iell lieber delsl 6 Gast. 7 NI W. 10Bitte, 8 reiehe]1 Sie 9 mi1'1l11' en 11Teller, ich ,vill13Ihnen ein 14 Stilckchen 15B1'aten 12 ge]len Sie 17verstehe]1 19 vorziigliehe SpeiSe]l zu G. 16 Gnadige Frat llll schmeckt v01i1efflich 18\lereiten. 21 Dieses 20Brath Isb]'aten! Wenn Sie Y. 22Kosten Sie VOll diesem 23 Kal \ feJn, ,vel'den Sie il]n 28v iel twas 26 Cit]'one]lSaft (1aratlf 24 trai 251 27 SCll]nackllaftel' fill(1en (1

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_77 153 15 155 I 156 157 158 159 160 16i 162 163 164 165 168 \/' 166 167 168 ..' 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 383 184 185 186 187 188 l90 191 192 193 19i 195 ; 196 197 19 8 199 200 201 202 203 204 205 206 l I I 2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 ),

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78 i, G. Citronellsaft scllmeckt mir niCllt, Iveil el' 30 Zll 29 sal ler ist e mil' Ilm das 33Sa l zgefaJ3 Zll 32bittell Ich 31 erlalll V. Hier, bit,te, 36 entschl lldi gen Sie, daJ3 ich in der 35Eile ? Johann, 3711vo ist das 38Brodkorbchen dllran 34vergessen lla 1'ingen Sie es 40 scllnell! 41 Geben Sie Ilnserem Gaste ein 39 43 scharfes 42 Messel', das Messer, das Sie ihm vOl'gelegt haben, 45 ist ja ganz 44 stllmpf 46 J etzt wel'den Wil' Fische essen. 'Velc}le Gattllng }<'ische essen Sie 471ieber? 48 fette oder 49 magere, 50 gekochte ? oder 51 gebl'atene G. 53 Gefiillte 52Fisc ll e sind meine 54Leibspeise W. Gehe, Sllllamith, mein liebes Kind, 55lvec}lsle die 56Loffel llnd die 57 Gabelll S. 58 Sofort, 59 Mama V. 63Yor Illnen stehen llie 62F l aschen mit 60Wein und 61Bier 64schenken Sie ein und 65trillken Sie 661vas Ihnen 67 schmeckt Yenn Sie 68 erlallben, Iverde iC}l Ihnell 70 noch einen 71Fliigel von die ser 72Mastente 69vorlegen G. 73Besten Dank, 74 gnadige Fl'all, ich \)in bereits sattj ich konnte meiIler 77 Gesllndheit 76sc }ladell, wenn icll noch 75mehr esseu .. wo}lte W. Ganz nach Be}iel)en, nlein Herr. --JohanIl, brillgen Sie die SC}ltisse} mit dem 78 Dessel t G. 79Herrlic}les 800bst! Ich Iverde 82e inige 83'Yeinbeel'en 81nehmen ld 85Mandeln werden Sie allch llicht W. Aber die 84Bil'nen II 86 beschamen G. Ich esse sie sogar sehr gerne, S7 abel' fiil88 jetzt nicht . ,.. mellr. 4 Abschnitt. Elnkl.ofe. .< -Wenn i ch 3etlvas 2katlfen l1vil}, 4 z B. 5Zigal'ren, 7Rauch agen, llCI'avatten, 12Hemden 10 6tabak, 8Ziin dho lz chen, 9Handschllhe andere 14Wasche, oder was imnlel' fiir 15Waren, 16trete ich oder l

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2 9 30 3 1 f 33 33 34 35 36 3 7 ,j 33 39 4 0 41 4 2 4 3 44 45 46 4 7 4 8 4 9 50 5 1 : 52 53 54 55 56 5 7 : 58 59 6 0 6 1 62 63 64 65 66 6 7 68 69 7 0 71 7 2 7 3 4 75 76 7 7 .7 8 r 79 80 8 1 82 83 : 8 4 85 8 6 87 88 -791 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 1 2 1 3 14 15 1 6 17 ) 1 8

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' 80in eine 17 Handlung (einen 18 Laden), ,vo die betreffende Yare gec lange was ich 201Jenothige. Der 21Kallfmann 't wird, llnd 19ve fiih fIandler) 23zeigt 24m ir, 22in den rnei ste n Fallen, 25zIler s t die Waren ( 26rninderer Qllalitatj wenn er 28aber 29rner kt, daB i c h nieine Sache e n 31kann, 33dann 35zeigt 30verstehe, llnd daB er rnich ni cht 32tallscl f 36Lager hat, llnd ich 37 priife und al er mir das 351 ) e ste ,vas e 381Jetaste die 39'Yaren, die allf dern 41 Pulte vor mir 401 iegen, llnd 42wahle rnir nach 43 Herzenslll s t die 46sc honsten lln(1 45besten age icll den Kaufmann llm den 47 Preis 44 Sachen heraus. Dann f ol)gleich ich gar nicllt daran 48 denke, den 51 gefordert e n 50Preis rung ganz 5 4 gut, daB 53 weiB es allS 52 Erfal zu 49 zahlen j denn icl ; rn 60danll 59 nac hlassen Zll 58konnen 571 er 56 al)sichtlich 55 iil)erl)iet e t 61wenn ich den 63Betrag 62ge nannt habe, den ich Zll 65 zahlen 64 bereit ware ( i. lnd Verkiuf('\r Gespraebe zwiseben Kanfer 65I{allfer. Gllten 66 Morgen 67Verkallfer. Gellorsarnster Di e nel 68Was 70wiinschen Sie zu ? 71 kallfen, 69 rnein Herr? oder: W ornit kann ich dienen ? K. Haben Sie gllte Zigarren s,vahl, von den 72feinsten Specialitaten V. GewiB! Eine groBe AI z,ve i Heller per Stiick bis Zll den 73billigsten Sorten Zl h e in verschieden e n 75 Fal'ben K. Zeigen Sie rnir Hand schl stern nd 74M1 l 77konnenj V. Icll 76hoffe, Sie nach 79'Yunscll 78be dienen Zl nser 80 Lager ist 81 iiberfiillt rnit 'Yaren, die auch die 83 ver wohntesten Kunden 82befl iedigen miissen K. 84Vor allern rnochte i c h von jenen 85Hiiten 86nellester fen, welche Sie 86gestel'n in den Zeitllngen 87 annonciert on einen kal Fa llaben iedene M1Ister zeigen j sie konnen V. Ich will Ihnen verscl dann eine 89 Auswahl treffen , i. .. f

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-81 19 20 : 21 22 23 24 25 26 27 ; .. 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 4;1 42 43 44 45 46 47 48 49 50 1 52 53 51 55 56 57 8 59 60 61 62 63 64 65 65 66 67 68 69 70 71 : ? 72 73 74 75 : 76 77 78 79 80 81 82 83 8 4 85 86 87 88 89 j 6 Hebr. Cou',ers.-Gram.

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_ 82_ aS('lle 1(. Zeigen Sie mir W gefalligst einen MReisekofrer .) Ranzen V. 92Bitte, sicll allf die andere Seite hinzllbemiillen K 94Zeigen Sie mir 93ge falligst 95WoIlstoffe flir eillen .) 96 \Vinteranzllg (Seide f der andern 99 Seite efin1en sich al V. 98 Diese 97 Stoffe l meilles Lagers, 101 gellen Sie 100 gefalligst 102rechts 1(. Das gefallt mir nicht V. Gllt, dann zeige iC]1 Illllen eine andere 103Sorte K. Die 104FarlJe dieses Stoffes ist Z11 105 dunkel; zeigell Sie miI' et\vas 106l1elleres ? V. Sie sollen bedient \vel(len. Was sagell Sie ZII die se m Stoffe f Lager habe. Ist das allcll nicht Es ist das 107 Beste, \\' as ich al ? acke llach Illl'em 108 Gesclln 01, es mil prolJiel'eI en Sie mir dieses 110 anzl 1 1(. 109Erlal t 114angellallt; 115kallm 112g11t l11passt. Die 113KIlopfe SillU. nicht gl en dersellJen 116beI'lilllt, ist er 117 abgelissen. 118\Vie llalJe icll eil as 119vel' langen ? t hell el' \vel'den Sie mir dieses GefaB berechnen Sie dafiil'? _-Sagen Sie mil' 120 gleicll den 1221etztell 121 Preis, danlit Vil' nicllt 1241allge 125handeln 123mlissen \ m fiinf Sekel geben. \iI{ enn icll es V. Ihnen \verde icll es l Ilm 3 1/2 Sekel 126\'erkallfe, 127ver diene icll 128n ichts dabei. 130Da 131 Sie 129 aber 13411el1te meille 133 erste 132 Kllnde 130 sind, \\'ill ich Sie nicht al1S meinem 137 Laden 136 gehen 135lassen, 1380hne et\vas l' den 141 Selbstkostenpreis 139111 llaben, wenn Sie mir gekallft ZI 140bezahlen. 142Pl'lifen Sie nur 143noch einmal diese Seide, 144\\ie 145 \veich und 146 stal'k sie 147 ist, Ulld die 149 prachtige 148Fal'be Ich 150kanIl keine weitel 'e PreisermaBiglIng ge\\ ahl'en, da i c h lJereits Berstes gethaIl habe. -Ich 152rechn.e 153Ihnen 154flir mein 151 Ael u.ell 155 Rock 60 FlCS., fiir das Beinkleid 20 Frcs. und fiir das Gilet ben 159Sie 158m ir, daB 10 Frcs. 156 Zusammen 90 Frcs. -157 Gla ich Ihnen so 160 billig gel'echnet habe, ,vie es nur 161 moglich ,var nd 163se ien se gehen Sie konnen mit 162rul 1 igem Gemiithe nachhal Sie 164vers ichert, daB Sic 166 heute 167 alles sehr 168 vortheilhaft 165 eingekal1ft haben 1

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83-90 91 f 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 : : 10 3 104 105 106 10 7 108 ? 109 110 j 111 11 2 ; 11 3 114 & 11 l16 l17 l18 \ 119 120 121 > l22 l23 l24 125 \. : 126 1 2 7 l 28 l29 130 1 3 1 132 1 33 134 1 35 136 137 138 139 140 14 1 142 14 3 144 14 5 14 6 147 148 149 -l50 ) 1 5 1 1 52 153 104 15f>. 60 20 10 !>!) 1 1 57 l58 159 l60 161 162 163 16 165 166 167 168 6

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84-5. Ab8chnitt. llle Dle IF Ich 211eifie Al)I'aham, das ist mein 3jiidischel' Name, mein deutscller 4Name 6ist Adolf, Meine 7Yerwandten sind sehr pt. Meine 8 zahlrei( ll. Mein 9Yater (er lebe!) ist unser 10Familienha ttel', 131eben 12nocll nd meille M l1Eltern, d. i. mein Yatel ach lnserer 18Stadt 17bel Auch meil)e 14 Gr()fieltern, die i)) einem tem!) 19Ich habe barten 16Dorie 15 WOllnen, leben noch (zu G nd 21Sch,vestern, 22Scllwager und 2s Schwagel'innel], 240nkeln 20Brtider nd meine lnd 25 Tanten. Ich l)iIl der 26Enkel meiner Grofieltern t Schwester ist ihre Enkelin. Ich bin del' 27 El'stgeboI'ene meinel' Eltern der Mein BI abel' alle meine 28jtingeren Brlidel' sind 29grofier als ich eineIl Kopf n lld ist m 3Os iel)en Jahre jtlnger als ich I Josef ist I ns AlleII. Mein Yater ist der 31 EhemanIl meinel' Mutter grofier von lld meine Mutter ist seine 32 Frau. Meine Muttel' 33he iratete meinen Yater 34"or 25 Jahren, Illre 35Hochzeit 36war am 33. 370mertage 38im Jahre 395643 30d. Sch. Der Mann meinel' Tante Anlla ist 41ge nd sie 42blieb eine 43Witwe. Mein Onkel Rabbi Simon war storben starb 46 z,vei J ahl'e naC]l ihrer auch ein 44 Witwer j 45 seine Fra gen Jabre 48 ehelicbte er jedoch eille andeI'e FI'aU Hocbzeit. Im 47 v01 tter seines j diese ist 51 jetzt die 52Stiefm ngfra eine 5Ohii l)sche 49 JI 1\3 TochtercllenS, Meine Scbwestel' Mal'ie ist MVe1']obt mit einem r, der noch 56 jung aper sehr 57 gel)i]det ist, 58namens 55 Ingenie tigam ist aus einer 6OVOIllehmen ]<'amilie Armin Co])n. Der 59BI'at fielOrdentlich. Die 64Yel'mahlllng wird t 63 a und 61 ]iel)t seine 62Bra cb Z rzem 66 statt finden. ]ch l)in 67 selbst"eI'standlicll a binnen 65 K dem 69Mahle 68ge l a den, das an illrem 71Ehl'entage 70ve1' anstaltet ng ,74vo]lzieben. Er ist wird. Der 720rtsrabbiner wird die 75 Trau tigams, und da er ein 760rtllodoxer ein 73Yern'andter des Bra conservativer, strengglaubiger) Jude ist, so wird die 77Trauung ( lnter 78freiem Himmel stattfinden, nicht im 79Tempel, ,vie es 80 Ge pfiogenheit ist bei den 81Fortschrittsund 82Reformjuden. Die 63Braut ch der Brautigam bescbenkte nd a 8ierbalt eine 86htibsc}le 85Mitgift

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851 2 3 4 5 6 ; 1 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 , !> 3 37 38 39 40 41 42 43 44 41> 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 51 58 59 ,j 60 61 62 63 t>4 65 66 67 68 69 70 71 7 2 73 j 74 75 j 76 ; 77 78 79 80 81 82 83. 84 85 86 87

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86 -ck. Die 88 Echwiiher sind mit dieser ml 87 SC 8ie mit reiche sta nde kam, 90sehr 1 Parthie, we]che ohne 93Heiratsvermitt]er 92Zl () 95200 t auf 89 zufriedeI1. Der Brautigam 94versicherte seine Bral den (Dukaten) 99 Effekten. Allch die nd 97500 98GI Rube] 961)ar 100Hochzeitsgaste werden 102 Geschel)ke 101m itbringen, nach MaBgabe rer 1040 p ferwil]igkeit. -Ich bin 105 noc11 ihres 103 W oh]standes und i l06]edig, aber wenn die 108Z eit 107kommen wird, werde iC]l aucl : Iach 111 Brauch und Sitte, ein 110schones Wci1) 10ge helichelJ, denn ami]ien]eben ist ein g]iick]iches LebelJ. Ich werde jedoc]1 sebl ']< rtilJ, daB sie 112Yorsicbtig sein bei der 113Wahl einer 114 Lebensgefa1 rch zornig sei oder 117 sonstige 116Sittenfe]1]el' babe, wodl llicht 115 jal : 8ie mir das 119Leben 118yerbittern konnte, wie es'in der Bibe1120hejBt Ein boses 'Veib ist bitterer a]s der 121To Wenn in eillem israe]itischen 123Hause eill n)allnliches Killd ; itten wl'rden escbI 1241 B es ZII 125a('11t Tagell 122geboren wird, ml l'ahamitischen 128Bllnd lurch diesen Akt ,vjl'd (ler 127KnalJe ill den al ( 126 at1fgenommen. Der 129Pathe, sc.wie dfr 1EOOpel'ateI1r, 1311niissell 135rec htscbaffene, 134 gottesfiircht jge 133Miinnel' 132sein. Und 136wenn ler 138Knabe das 16913 140Le1)ensjahr 137el reic]lt hat, 141 danll ( 142wird er Barmizwab, (re]jgionspf\jclltig), erJangt die Fahigkeit, ZUl Thora 143 gel'11fen 11nd den beinl offent]ic]len Gottesdienst erforder]ichen l werden, lll)d das 146Tischgebet 144beigeziihlt Z 145 zehn Persone orzusprechen; er 147 ist a]80 il) re]jgjoser Beziehl1ng groB.jiihrig '"\ Trifft ein Todesfal] l)ei ejllem IS1'aelitel) eilJ, so 148kommell die 149Beamten der 151"HeiJjgen 150Briidel'S( 'baft" in das 152Trauer e ds Yerewigtell auf die 155Erde odel ie 154Lei('I laus, 153]egen t 156 Diele, wascllen sie griindJi( h nljt lf>1reineln 158Wassel' l1nd 159]egen erl'ede Wil'd die ac]l einer 161 Tl'al ihr die 160Todteng f 3nder 31J dtel) gelJen nd a]Je 164Yel wal eiche in ejnen 163Earg ge]egt l 162r r das letzte 165 Ge]eite, Jm 1e6Fl iedllofe wjl'd sje in eill 168 Grab i1 167 ge]egt, Die 162Waisen velrichtell das I(adjsc]Jgebet, Die 170Hinter ' eImabJ, 173s itzen sieben Tage auf iebenen 171ha]ten ejll 172Tral der Erde, um dell 175Heimgegangenen zu 174beweinen, dalJn werden 77 noch 30 176Trallertage gehalten, un(l 178a ]Jjiihr]ich wird am f ejlles 179Todestage das Kadjscbgebet verrichtet, 180Nach 181 AIJJal ] 82Jahres ,vird allf dem 185Grabe des 186Yerstorbenen ein 184 Grabma 1.83 aufgeste]]t

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87 -88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 ll0 111 112 11.8 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 5 1 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 14414 5 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 1 8 1 182 183 184 185 186

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88 6. Abschnitt. .. 3Arzt und selne 18espricbe !lzwlscben elne 4Patlenten <1 ? Arzt. "W_as fijl' 6 Schmerzell 7 f'iilllen Sie Patient. Mein 8 Kopf 9 sch'vindelt; ich 12 zittere am 10 ganzell llKorper, iclL 14kann 13n icht 16a11fden 17FU3en 15stehen. Ichhin 18nervenkrank, 20ich habe 19 Halss c hmerzen, 21 Herzklopfen ? A. 22Haben Sie 23 Appetit P. Nein, Hel'l' DoktOl', abcr i c h llal)e 240ft 2 5Brechreiz ? A. 26Zeigen Sie mir Ihre 27 Zunge. Haben Sie 28Durst P. 29 Ja,vohl, 30Z11Weilen habe 31ich Dllrst ? A. Hal)en Sie einen bittel'n 33 Geschmack im 32 Mlln ( le P. Des mOl'ge lls, ,venn i c h 34 er'VaClle, 35 fUhle i c h 3 6 immel eillen l ) it .tern Gescllmack im 37 Racllen A, 38Reichen Sie mir Illl 'e n 39P lll s i c h ,, ill ihl1 4Ol:Jetasten Ihre 41Kl'ankheit ist nicht 42ge fabrlich, 4 3 dessen tlnge a cbtet 44ratbe icb ell, 47 bis 48morgen im 46 Bette Ztl 4 5 bleiben; denrl Sie 50 1)enothigel1 Ih 49Ruhe. Das 51 Plllvel' das icll Illnen allf diesem 53Recept 52verordne lassen Sie in der 55Apotbeke 54anfertigen; 5610sen Sie so ein Plllver 59stiindlich in e inem 57Loffel 'VaSSel' auf llnd 58trinken Sie es 67 Andere 66 Arzneiell will ich Ihnerl 63jetzt nicbt 62gebe n. Nach mein e m 64prillZip i s t es 65zlltr ag li c h e l', 66,venigel' 67 Al'zneien Zll g e l}rallChen ? P. 68 Darf ich 70 etwas 69 essen A. Sie 71 kOl1nell 74ge ko('hte 73Pftallmen 72vel' SIIC hen, welclle l 75befordern. Sie soll e n jedoch keine 77 gl'oben, 788Chwel den 76Stl verdaulich e n Speisen genie3en; llnd ,venn Sie 79 DIIl'St haben, trinken er Sie 80 Citl'onenwasser o(ler 81l\landelmilc]l; 82 hf.ite n S i e sich al vor 8 4berauschenden 1111d 85 erhitz e nden 83 Getla nken. 86Morgen 87 komme ich ,viedel', tlm Illl'ell 89 Zllstand ZII 88 sehen <1

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-89t 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 -18 19 20 21 : 23 : 24 25 26 27 28 : 29 30 31 : 32 33 ? 34 ) 35 36 3 7 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 5 1 52 53 54 55 56 57 5 8 59 60 61 62 63 64 65 66 67 : 68 69 70 ? : 71 72 73 74 ) 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 !! 8 .. ..

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110 7. Abschnittt. 1 ZeltelntbeUDDg. VODl "etter. Die Israe]iten beginnen ihl'e 2 Zeitrechnung von der 9Sc hopfung der 4We]tmit 5Zuzahl11ng Odel' 6Weglassung der Mi]]ennien. 7Gegen 658 waltig 8 zah]t man 5658 n. d. Sch. oder 9ktll'Z ,' Die 10zwo]f 11Monate des Jahl'es 12sind: Nissan, Ijjal Siwan, Tamlls, Ah, E]tIJ, Tischri Mal'chesc]lwall, Kis]e,,', Tehet .. 8chebat, Adar, ln einem 1 3Scha]tjahre Wil'd noch ein Monat 14h inzll : gefiigt: Weadar oder 15zweite r Adar, Die 16v iel' 17 Jahreszeiten Silld ... 24 Frtihling, Sonimer, Herbst und Winter. Del' Tag 1 8 besteht at1S 8ttlnden, die Stunde Wil'd 19 eingethei]t in 60 20 Mintlten tlnd jede eiertage 22 Iillute wird ill 60 21 Sekllnden gethei]t. Die israe]itisch en sind: Ueberschreitllngsfest, Wochenfest, Latlbhiittenfest (23 die dl 'e i ,) Hatlptfeste), Nelljahr Ilnd Vel'SO}lnlll1gstag (24die hohen Feiertage .. l'agen Ilnd Antworten sin(l die 27hall figsten ill 26 25 Fo]gende Betreif der 28 Zeitbestimmnngen. 29I<'rage, Der "Vie"ie]te i s t hellte? 30 Antwort, Hellte ist (ler 31 erste Adar, 15, SchelJat, 25, Siwan 11, s, W del' 35Zeitl'ecllntlng 34genau 330ri entiere n 32wi]J Wel' sich i ,' 36sc hatlt 37 in eijien 38Ka]ender, 39Es gibt allch 40Wandka]endel 42von denen man 44tag] ic h 43ein B]att 41ab1'eifit. Der 46beste a]ender ist 46 gegen,vartig der "Achiassaf-A]manach", 47 das ist eill {} 49 umfangreiches '48 Jahl'buch mit 50be]letristiscl1en, 5 1 wissenschaft ichen tlnd 52geme inni(tzigen Abhand]lIngen, tln(l mit reichem ] i>3 Bi]del'schmllck < : 55 Andere die 57 Zeit 56betl'effellden 54Fl'agen Silld 58z B. fo]gen(le Frage. Wie 59 alt sind Sie? AlltWOl't. Gestern (Vorgestern, im 60 ver ., j!'angenell Monate) bin ich 34 Jahre a]t gewolden. lch bin 30 Jahre 6 1weniger zwei J\'Iollate alt. -Wenn ich meine 62Taschenuhl' ni cht bei mir habe, 11nd ich will gena ll ,vissen, ,vie vie] Uhr 63 jetzt ist Iochten Sie die Giite haben : 64mllfi ich 66jemallden 65fragen

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-91l 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ll 12 1 3 14 1 5 1 6 17 1 8 2 4 1 9 2 0 2 l 2 2 ) 23 ) 24 25 26 2 7 28 29 3Q 31 32 33 34 30 36 37 38 39 40 4 l 4 2 4 3 44 4 5 46 47 4 8 49 50 5 l 5 2 53 54 o5 56 5 7 58 59 60 6 l 62 63 64 65 66 67 68 .. .. .. .. .. ..

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92 jetzt ist. (Wie viel Uhr I\uf Ihre 68Uhr zu 67 SCballen, wie viel UI 4 auf ein Uhr, fiinf Minuten ZII ein ist es .ietzt?) 21/2 (1/,) Uhr die Kette ist hr. Meine Uhr i s t 69ver dorben (stehen gebliebe l 70abg e rissen, der 72Zeiger, das 73Pendel ist 71ge brochen 74 Hi11sichtlich des 75 'Vetters sind folgende 77 Fragen ulld Antworten 76 gebriiuclllich ? 78 'Vie ist hettte das Wetter .']< A. Del' 79Himmel ist 801111bewi:ilkt, (lie 81 Sonne scheint; ,vir haben 82 aIso hellte 83 Aussicht atlf ein 84 schi:ines, 8;; heiteres 'Vetter Aber gestern war der Himmel dicht 86 bewi:ilkt, ein 87 RegengllB 88 stri:imte hel 'a b tlnd 89 allends 90'hagelte es. Der 91 Blitz 92 SClllllg ter im heben unserem 97 Fe11 9 den 93 Apfelballm niedel', der ; 95Hofe 94stand. Der 98he ftige 99 Donnerknall 100 erscbreckte mich 101 bald darallf heiterte sicb der' Hilnmel ,viedel' auf, 11nd das 102 Allelldgestil'll 103blickte fretlndlicll zttm 104 Fenster hinein 105 Scllatlen Sie 106 nllr 109 jenen 108 herrlichen 101 Regenbogen! Er 111 iindert seine 110 Farbell jeden 112 Atlgenblick. Ein 114kiilJ]er .) 113 'Villd 115 weht von 116 NorJen (Osten, 'Vesten, Siidell .. .. .. .. nitt 8. Absc Land nnd Seereisen. 1 F'ernreisende Zll 2 Lande 3 bentitz e n die 4 Eisenbabn, 11nd Zllr 5See 6 re ist man auf 7S c hiffen. Die 8Eisenbahnziige 9bestehen atlS 12mehr oder l1weI1iger 10'Vaggon8, die einer 14Locomotiv 13an_ gehiingt Sill(\. Die Reisen(len 15 ]i:isen 16S ich 17 Fahrkarten, 18bevor sie 19 einsteigeIl; 2 0 dann 21 b ege ben sie sich in eill 22 Coupe (1., 2. 3. 23Class(!), 24je nacb dCl' geli:isten Fabrkarte 11nd setzen sich atlf die 25 Banke oder 26 Sitze, die 27 ibnen 281aut del' 29 Karte zur Ver{ilgtlngstehell. Die 30Reisellden 32fdhren 31meistens 33 Reisegepiick ( 3i Koffer, 36 Reisetaschen, 35Blinde]) mit sich. 37I{leinere Stii cke, ,velche die 40 andel'en Fahrgiiste 38n icht 39 beliistigen, 41 kann man 43 in das 44 COtlpe 42 mitbrillgen Wenn der 46 Ztlg an dem 47 Be stimmllngsorte des Reisenden 40 angelangt ist, tlnd letzterel' (len ."

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93 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 b 90 9 1 92 93 94 95 96 97 98 99 100 ; 101 i 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 1 2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13 14 1 5 16 17 18 19 20 2 1 22 ) 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 .. ( .. .. .. ..

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.. 94- 49 "\Vaggon 48 vel liiBt, 50 mllB el' sic h 52 zllerst in dell 53 Zollsaal 51begelJen, 54wo sein 56Gepiick 57 genall 551lntersucht wird, 5801> e twas 61Zollpfiichtiges 6Odal'llnter sic h 59befindet. Di e 62Einfahrt 63in die 64Stadt 65geschieht 66zIlmeist mittel s t 68Pferde-, 69Dampf_ oder 70 elektrischer 67 Tl'amway. 9. Abschnitt. .. f der Relse I Gespriohe a .. .. A. 2Elltschtlldigell Sie, mein 3Herr! 4Welcher 5Weg 6fiihtt ? zttm 7 Bahnhof? 8'Yissen 9Sie vielleicht, 10walln der 12Zu g 11abg eht B. Nein, mein Herr! 13 Aber in 16diesem 1 5Hefte 14da sind alle 18 Ztige 17 verzeichnet A. 19Rtldolf! 20Tragen Sie m e in 21Gepiick hinunter, le ge n Sie es 23sc hnell atlf d en 22'Yagen, ,vir konnten 24sonst no c h den lm en. Da sind ,vir am Bahnhof. Zwei Karten lg 25versii 26Z ? 2. Klasse! 27Steigen wir ein! 28Gibt es 29hier ein 3Rauchcoupe 31'Yie viele 33Stationen 32(Meilen) s ind von 34hier nach .... -'Yann kommen wir in X. .. an B. I c h 35 hoffe, daB wir 37 morgen 36 al1langen ,v erde n. Es 39 kalln 38 abel sei n, daB ,vir in 41 Folge des 4 2 schlechten 43 Weges n s 4U\' el'spii t en werden 44 \Yetters) t ( ? g ie lange 45hiilt lliel' der ZI A e. "\Vir kOllnen in den 48Speisesaal 47 ein ll B. 46Ueber 1/2 St hrer 51pfeiftl treten Ilnd ein Glas Bier 49trinke n Der 50Zllgf Wir sind im 55Bahnllofe 52e ingefahren. 54.Bald wird der Zllg 55 stehen ? bleiben llnd wir ,verden 56 aussteigen. HalJen Sie Ihre Fahrkarte A. Nein! ich llab e s i e 57 verlore n en Sie Ihre 62Fahrt 61noc hmals 6Obezahlen B. 58Dann 59miis A. Aber ich halJe ja den 63 Gepiicksschein B. Das wil'd Ihnf'n 65Nichts 64 niitzen .. .. ..

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-95 43 4 4 45 46 47 48 49 50 5 1 52 53 M 5 5 56 57 8 59 6() 6 t 62 63 6 4 65 .. 66 67 6 8 69 70 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 1 2 ? 1 3 14 15 16 17 1 8 1 9 20 2 1 22 23 2 4 25 26 27 ,. 28 29 3 0 3 1 32 ) 33 34 j ? ? 35 36 3 7 38 3 9 40 41 4 2 43 ) 44 j (' 45 ? 4 6 4 7 4 8 4 9 50 51 52 53 5 4 .. 5 5 56 5 7 58 59 60 m 6 1 62 63 64 65 ..

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. .. .96 10. Ab8chnitt. .. der 1 Stadt I 2 Fremder. Haben Sie die Gefalligkeit nlir 4jem a nden zu t 5 kennt, tlnd 7 geneigt 3 bezeichnen, der die 6 Stadtvel'haltnisse gt w iire, mir die 9S e henswiirdigkeiten Ztl 8zeigen lOStadt e r. Wenn 13Ihn e n meine 12Gesells c haft 11angenehm ist, 15 bin ich gerne 14 bereit, 17Ihr 18 Weg,vei se r 16 zu sein F. lch 20 acceptiel e mit 19Dank lhl' gef. 21 Anerbieten, wenn viel 22Miille macht. (Ich bin 2Ihnen sehr 24ver es Ihnen nicht 23zt .) bllnden, lhre 27 Gesellschaft ist nlir 28recht 26angenehm St. 29 Z uerst 30 flillre ich 31 Sie in den 32 Stadtpark nd 361e ich F. 33 Bitte, 34fiihren Sie mich den 37 einfacl1sten t testen 35'Veg, 38 damit ich ein a nderesmaJ, wenn ich k e inen Fiillrer ch 40se lbst 39hintreft'en konne hab e a ., 43 Ende ; dann gehen St. 41 Gehen Sie diese 42 Strafie ganz ZI einem grofien 46freien 45Platz Sie dem KanaJe entJang bis Sie ZI 44 gelangen, herna c h 47 biegen Sie 491 'ec hts in die z,veite 48 Gasse ein diese 50 fiihrt 5 1 gerade Zllm Stadtpar k. Diese 52 Brii c ke ist 53prac htvoJI, sie wird von n e un 55 Bogen 04 getragen. Die 08Vorstadt .. f ei ist die 5 9 Fabriksstadt. Di e 60 Strafien am 07 j enseitigen 56 Canall f 65Rein t 61 gepfiastert. Die 63 Biil ger 64halten viel at sind 62g OWasser lichkeit. Das 69Pflaster wird 66taglich 67 reingekehli und mit 66bespiilt F. 71Wie 72grofi ist der 73, U mfang, (74die Attsd e hullng) der 70 Stadt? St. Zwei Meil en; und die Stadt 76stark 77bevolkert. 78Seit zwei Jahren ist sie 80sehr 79verschonert worden. Dies e 81Kirche mit dem 83hohen 82Thurm ist ein Kunstwerk. Die 84Thtlrmglocke 86w iegt 100 85 Zentner. .."

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97 '1 2 : 3 4 5 6 > 7 8 9 10 11 1 2 1 3 14 1 5 16 17 18 : 1 9 2 0 2 1 2 2 23 ) 24 25 2 6 2 7 2 8 2 9 3 0 3 1 3 2 ... : 33 3 4 35 36 3 7 .. 3 8 3 9 40 41 42 43 44 45 4 6 ,. 47 4 B 49 5 0 1 52 53 5 55 .._ 56 57 58 .. 59 60 61 6 2 63 ) 64 65 6 6 67 68 6 9 70 : 7 1 7 2 73 ) 7 4 75 ? 76 77 7 8 79 8 0 8 1 82 83 8 4 85 > 86 7 Hebr. CODvers.Gram. \

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" 9811. Abschnltt. JBrlefe. 2POSt. 4 B einen Brief 4schreiben. 5Gebell Sie mir eine A. Ich 3mt .._ ? 6 Briefmarke ftir das 7 AtlSland. 8Wo ist der 10nacbste 9Postkasten Wo ist die Post? Haben Sie die 11Giite, mir einell 13Bogen 14Papier zu 12borgen ? B. Was ftir Papier wtinschen Sie A. Briefpapier .. B. Ich habe nur eirien Bogen, er 151 iegt auf meinem 16Tische ? Icb habe 17 nur 180rdinares Papier. Wieviele Bogen wiinschen Sie -A. Ein Bogen 19 geniigt. Ich werde es Ibnen 20 gleich 21Z11riick .4 erstatten, ich habe 23kaufen 22geschickt B. Das hat keine Eile, ich habe 24Zeit. Wenn Sie 26Federn 25 benothigen, 27 kann ich Ihnen 29 ebenfalls 28 geben A. 30Besten Dank, ich bin mit 31 Stablfedern und 32Bleistifte n '. 33 versorgt, 34 aber die 35 Tinte ist zu 36 dick tlnd 37 fiieBt nicht ? 38 gehorig 39Wann geht die Post von hier ab ; ,. B. Die Post wird taglich abgefertigt, 40auBer Samstag .. 41Ich bin fertig, 42nur die Adresse werde ich noch auf A das 44 Couvert 43 schreiben. 45 Bringen Sie mir 46 gefal1igst 47 Siegel 4 I Kleben Sie die 50 Briefmarke 49 auf. lack. ...

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-99-1 2 > ",.: : 3 4 5 6 7 8 9 10 ? ? 11 12 13 14 ? : .. 15 1 6 17 1 8 ? .. 19 20 21 22 .. 23 24 25 26 27 28 29 : 30 _:____j 3 1 32 34 35 36 37 38 39 ,. : 40 4 1 i2 43 44 45 46 47 48 49 50 1 . J.. 7*

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( 100 Vocalisierter hebriischer Text der ConversationsLesestOcke '" r J p i 4 lJ !:I 1 u1 ,!J r : i 4 1 1 1 : I$ l !?' r:. i;t 4 i !f T :;I 1 IJ1 !:I l') !t 1 1 1 1 I$ rT :P i' 't u r. z !:I 1 I$ !f '!" 1 "" t Q=11 1 1Z i f i t e f 1 p i ip !" rp I$ !?.' p ;t1 1 !1 1 P '] PJ R 1 : i} 1 ) 1P =t 1 ) :p 1 W i 31 rp : 1 1 '" : 0 ;-"T : : -: :. T : ;-, {1 If {1 f. I$1 f f 1 I$ 1 Q 1 1 "-

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137 ., bSP1'wt h'myn1 Ilmwdy IS'VI1'l't hchjwt 11pgS '1 kl Sp1-ym ktwbym bkvW11 Imtlmdyn1 bly mS'll n1lmd. 'Vmdw' jgl.' chlq ii'pt 'br? HI' l'bym hj,vn1 hl1lstwqqym ld't Js,vn llq,vds hlkh lnl'sh, 'm lht'llg '1 Spl',vth hjph 'w lj>wrk 'sqm, vgm 11'b,vt hsych vhsyg bhSI)11 h'tyqh whnpl'll IIZ't. J(1 ']h whb chrs, ky l' 'd 11j,vm SPl' Im,v(1 'b1' yt ImtchyJynl bly 'Zlt .. ., lnwrh. '1 kn gmrty bd'ty Ilnl',vt 't hcllSl"Vn 11mwrgs hzh kjd H. chwsqy hsph h'brjh Iljpypjh, jpnw kh vkl1 vj' lw bjdm 4 / htwbh 'Jj, wbnsjwlrwtj bll\V1't hls ,vn\vt hchj,vt zh 'Sl'\\"t l)snym 'stms, Itt g',vlh Ispt 'br IIChmwdh h'lwbh. Wm'th, 'chj 'V1.'j! 11' Ikm SP1' mpwrs ,vmp,vrt, dbr tlbwr '1 'pnyv, Imd, v hytl) 't kl hkt,vb bw, ,vb',v ( 1 j1' cbym 'chdym tgy',v Im ch,vz kkl 'vt npskm, ,vSmclltm bpry sqydtkm. b 't gb,vl j,vd'y spt 'br tspy'w 8})' b1'k,vt Ikl Wb'zl'km 1111'ch m'vtm bjbs'vt mz'vqn tdsn,v trt. yl,w J v' byt JS1 Hmchbr. vhjh zh skry b'd 'nlly.

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I -138 lnd Briefe Uebersetznng der Insc),riften 1. Vollelldet) ist die DI11'chstech11ng, 11nd (Iies war (Ier Hergang 1 ) del' DI11'chstcch1Ing. Als noch (nicllt schl11g 2. die 'Spitzha c ken eil1el' gegen ilen a n(lern 11nd als noch drei Ellen Zll ilI1rchst ecl1en "'aren, so ("ernahnl man) die Stimme eines 3. (lel' denl an(lern zI11'ief. })e11n es war ein IIolllral1m (?) iln elsen von Sii(len llel' ... 1111(1 am Tage ']! 4. der Dl11'chstecJl11ng s('Jllllgell die Steinllauel' eina11uer entgegen Spitzllacke a11f Spitzhacke, (Ia f\ossen 5. die 'Vassel' V01n Allsgang in dell Teicll 12()O EIJen weit, 11nd .' 6. Ellen 'ar die HiiJle des l;'eJsel1s iillE'l' dem Kopfe der SteinJla1lel 2. EJeazar S(,hn (les Azal'.jah. 1" 3. An meinen Herrn Dein I(necllt Pacllinl. 4. 11da, Simon, Johanal1 oezer Aleazal', Cllon.jflll .) Pricster a11S (Iem Ha11se C hezcr ( f'" 5. \ Friede sei an (liesE'r Statte 11nd an allen Statten I S l aels.

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1 3 9 6 et'U d1 a.i Geehlt el' H e l l -I1' AlIS te Comite Z D as in d e l ] e tzt e n COnfel e n Z ge'Vii]I a l '\)e itllll g (les Progra m n 1 s fiir d e n n H el)l'a i sc]lel1 C lllb b a t sei n e Attf ga\)e be e n l l e t. Iln N a men d esse ]l )e n l a d e n V il S i e e in UnSel'e r m 7 U Ill Sams t ag, a m 1 8 D ecembel', I Sitz ung, w e l c h e lVlorg el e r e i n s lo ca l e .Zion" Re mbr a ndt strasse 11 be ]ltlfs Durc h a b e n ( l s, im u e n al1] eil1es sta ndi ge n Com ites, stat tfi b el'a tlllln g der S t a tllt e n Illld vil' d lJe i,volln el1 Z l l \I' ol] e n F iil' U t S (_'omite : Der Prases. Der Schriftfiihrer.

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140 7, ), ll, 14, Ell!l, lR58 (11, d, Zerstol'ulIg llsal Je Geehrtel' HCl'r! Ihr SC]lreiben haben 'Vil' el]la]ten. Inl Betreff des Rabatts by, wo]]en 'Vil' Illnen, wenn Sie nic]lt ill der Lage sin(l vom Ha lCS. 15 bel'echnen FlCS. 20 jiihr'lich Zll zall]ell, d,\s AIJonllenlent mit l it der ,voc]lentliche etrages nd werden g]eic]l llach Erlla]t des I beginnen, da ZllSendllng beginnen. Es "er]o]lnt sich nicht sofort Z el' Jahrgang in z,vei 'Vochell beendet sein Wil'd ]] gSVO I AC]lt N. N.

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141 8-DQllllel'stag, 7, Kislev 5654, Jerllsalelll_ Geelll'tel' fIel'l' Ihr Schl'eiben vom Sonntag, Wochenabscllnitt ]'\oah el'hielten vir seiner Zeit, VOletwa z\vei 'Vochen schrieb ich an den Lellrel \ Herrn Gl-aso\vs ky nach Jaffa, daB el' Illnen seill nProsdol'", sowie seine sonstigen Wel-ke nebst e inem Vel'zeicllnisse (lel' in den off ent lichen Schulen in Palastina eingefullrten SClllllbiicher, schicken nloge_ Selbstverstalldli c h habe ich ihm mitgetheilt, dafi das Geld sicher sei, lin(l daB er I!lllen die billigst e n Prei s e l-ec hnen s olIe, Icll glal1be, daB elmeinen Wl1nscll erfiillt hat, (la ja die Sache il1 seinem Intel'e sse liegt, A11Ch Herrn Hil'schensohn }labe i c ll ersllc .ht Illnen seine .lV!ethodik des Talmu ( l s" Zll schicken, VOll andel-en Biichern, di e Sie anfl 'age11, kann i c h Ihnen no c h folgend e bezeichnen Die Pl' e isangalJen Silld 1111gefahr, d e nn ganz genat1 ,veiB ich sie selbst nicht, Geschichte, von Benjehllda, z\vei Theil e, gebl111(len ; 1 I-CS, 2, (Mit vocalisirtem Drl1ck), W e 1 t g e s c h i c h t e, Jabez Frcs ", 11 beide Biicher sind in hiesigen Schulen eingefiihrt, "J 11 g e n d th a Lesebl1ch fiir Kinder, Frcs, 0,60, L e s e b u c h, von Jelin, zwei Tlleile Fl'CS, 2, S c h a t z k a s t 1 e i 11, the il s pllnktielie tIleils 1lnptlnktie1-t e kl e ine Erzahll1ngen, acht Hefte a ca, Frcs, 0 20, n U n t e r h a 1 t 11 n g von JI1( lelo\vitz kleine Erzahll1nge11, Gesprache at1S d e r N a t u r kl1nde, von Lijlll)nlan, Makkabael' Drama, Frcs, 0'60_ Wenn Sie vollen, \venden Sie sich an die einzelnen Verfasser; wenn Sie mi1 \ das Geld sammt Porto per Postanweisl1ng iibersenden, werde ich bestrebt sein, Ihnen die Btichel' Z11 verschaffen llnd Z11 iibermitteln Mit Gl'11fi t1nd Hocha c htl1ng zeicllnet Illr F l ellnd N. N. . ,,'

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142 9. ., usulell Ant 15. Ab, 5657 J n meinel1 lielJeJl Scll,, agel', den S]Jl'achkllJldigen Professor e l' g 1111(1 all ui e liel)e Scll,vagerill Jlllie, samnlt J, R 0 s e n vertllel' Familir, Gr113 A 80 Illr ,vel'de t EIIC)l ge,vifi '1111( l e rn, (1:lfi i C)l EIIC)l n ac h e Ich begreife es sel1)st ni C )lt allgel' Zeit, erst j etzt ,viel 1 el' SC)ll'e i ) ,' VOl'zeiger Dieses, Rllbell R1tl'a(loI1, ,val e ll e mals eille l m e iner SC)ltil e l Dllrch ein Ung)t ick trtibte SiC)l sein AIIgenli c )lt; die hiesigen Ael'ztp .] Vien Zll l'eise l die ihm nicht he)fen konl]ten, riethel1 il]nl 11ach Ieine Bitt e geht nun dahin, c1afi Ihr EIICll se iner anlle hm et, ihnl c1ie nothigen Ael'zte vel'schaffet oder inl Krankenhallse ihn Ilnter 1'inget, llnd EIICll fUl' ihn bei der Ctllttlsgemeinde s owie bei der I porttlgiesischel1 Gel]]eil l C le ver,velldet, c l a er e in arm el' Familienvater ist; icll hofi' e, dafi ihl' ihm diese W ohlthat er, veisen wel (let. Gott moge es Eltch lohnen, be son ders mocllte Etter gtltherzigel' SOhll Juda, falls er Zll Hallse ist, sich dieser Sache annehmen Iit herzlichen Gl'uBen VOl1 meinel' Fl'atl, meinen Sohnen tlnU Tochtern, Schwagern tlnd Schwagel innen an Euch alle, zeichnet in Erwartung Etlerer Ant'vort ; . . Etler Freund N. ]1(,

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143 10. Am 21. T(lIIIS, 650, J.rusalelll. lld All unsel'n F'!'el (lell Her!'n Rabbinel D a v i d J 0 s e t', Gl'tlSS! iit" i.iiJ.tl Il11 S lii' fl' i 3 m ,,('";\ 1t C j h.:: c i c h c !'e !l Bl'ie f h J Fratl Mtltter Wal' gallz entziickt. Del' AJJbal'mJlel'zige sellde IJlren Tochtel'n baldige Genesullg ul1d den besten Rath, daB Sie l'echt 1 ( bald gesund tlnd wohlbehalten in unsern Kl'eis zUl'iickkehl'en ul1 Wil' Sie freudig begriiBen konlle n. Da lliemalld von tln s weiB, ob Sie noch in Wien sind, konnen ,vir ni cht in gewohnter Au s fiihr li chkeit schreiben. 'Vir haben sonst Ilichts Netles mitzuth e ilen als daB Ihre ch im l{ommenden Jahre bei uns Ztl bleiben tter ein,vi lli gte, al Mt ch I hl' Onkel. VieJe Pilger sind IB, so at Sie sendet Ihnen einen Gl nd nd haben Br'iefe von Ihl'el' EllkeJill I von Smyrna gekommen Ihrer Schwestel mitgeblacht Es griiBet Sie Ihr Frelll1d, del' sich Ihrer Liebe freut N. N. # - t .. -. ..

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144 11. L,'!:o, no, 5, Tebet ,')643. Hel 'l'll J, Rosenllerg! (!:ts i('h lg 1111'es sellr gest']latzten Scllrei!len In Be:tnt'\"ortII ten ha!l e, sage ich Ihllen sammt Ihrem Meistel'\Ver],e ,,1Ifol'ijah el'h el'k "B ibelexegese zllnachst meill e n ]lel'z]ic]lstell I)allk, 'Vas mein betrifft, \vlil de ich es Illnen o]llle 'Veitel 'es einsenden, \ye nn ich einen Sep:tI'ata!le!I'llc k ]latte; es i s t :tl)el' al s Commellt:tl' in einer kost s pieligen Billel:tllsg:tlle :tllfgenomlnen Ilne! gedrllckt \vol'den .. Venll Sie :tl so das '" el'k ha!)en ,,'ollell, so vel'sllchen Sic einige xemp]al berec]lnerr Exemp]:tre, dic ich Ihnen mit Frrs. [1 pel' }< w e rde Ilnter 1]ll'ell }<'l'elI11( !ell Illld Bek:tnnten :tllzllsetzen, so ){onnen enn ich Ihnen Sie fiir s ich ein Exemp]:tr kosten]os beh:t]tell Frcs, 5 bel ec ]lne, ist (las allBel'ol'dellt]ic]l Ili)Jig so daB nicht einmal die DrllckkostenJ !)eZltllJt silld; iC)l thlle es nlll', \vei! i c h meinen Commentltl' vel'!lreiten \vi)J enn es 1hnell gelillgell so llte, \ 'e l'sllc)lell Sie allc)l an[!ere Artikel m e ines "ellages :t!lzllsetzen, d:t ich eine bedeutende Drtlcker e i b esi tze Itna mellrere interessant e 'Verke verlege .. ... l N N. t .. .. ..

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145 -12. 1897 26 nija, J4ugust Dr Lieber Professol' R 0 s e n b p, r g Dein Schreiben kam mil' ZII, worin gst, direine Weltgesc hichte dll verlal li sche Geographie Ztl schicken il und ei ne l Ztt meinem Bedauel'n ll aben ,vir keine 'Veltgeschichte Wil' hatten al l ch keine in diesem Jahre Ge\d zllm Drllcken haben da wir kei Vel gangene W oche sandte ich dir eine Geographie, der Preis ist nelln Mark. (9 Mark) Ich hoffe, daB (111 es richtig erha lten wirst; denn die persischeri Behorden handhaben das Gesetz des Ausfuhrverbotes fUr Biicher gerade jetzt J\icht mit besonderet Strenge. Dein atlf richtiger N. N. 10 I1ebr. CODvers.-Gram i ';' '" I 4 10 It .. .. .. \ t '" .. ..

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146 . ng Anmerk Diesel letzte (12,) Brief ist in nellaranliiischer Schrift Ilnd Sprache abgefaBt, Er diene als Antwort allf eine actuelle Frage der : modernen Hebraisten, namlich Welcher Richtung soll die zu belebellde hebrii. ische Sprache folgen? So11 das biblische oder talmudische Hebl'ii.isch nachgeahmt werden, oder wii.re es zweck entsprechender fiil' die heutigen Bediirfnisse, wo es nothig ist, den Wal1 der althe brii.ischen Sprachgesetze zu durchbrechen und passende neue Formen, Ausdriicke "? und Wendungen einzufiihren Die aramaische Sprache i s t der hebraischen am nachsten itJ Jloch jetzt bei at aber den Vortheii, daG ver\\'andt, erstere I Jtlden Ilnd Christen in den Euphratliindel n als Volksspl'ache im Gebl 'atlClle ist, Vergleichen wir nun die alteste Phase des Aramaischen d i, Bihlisch-Aramaisch, mit dem modernen neuaramaischen dlungen, ja Umwalzungen Idioln, sehen wir SOfOl't die groBen Wal e iln Latlfe der Jahrtallsende dllrchgemacht hat welche diese Spracl alt es sich ja ebenso mit Und das ist auch ganz llatiirlich! Verl -! del altIlnd nell-arabischen,-grie c hischen und -delltschen Sprache Die Lehren, die ich aus diesen Fakten ziehen mochte, will ich in : dell folgenden Satzen zusammenfassen 1. Das bib1ische Hebrii.isch bildet eine abge 8chlossene Periode und wird niemehr V olkssprache werden, ebensowenig wie Altgriechisch, Gothisch Kirchenslavisch etc 2, Die Wiederbelebung der hebrii.ischen Spl'ache -ist fiir die Regeneration des J udenthums ein unab weisbal'es Bediirfnis 3, Die Wiedel'be1ebung del' hebl'ii.ischen Sprache ist nUI' im Wege der Fortentwicklung, d, i, AenderuIlg moglich, -A1les was lebt ii.ndert sich ... ... 4 .. .. .. ... -{ .

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147 -E. A.1)l'iSS del' ]lebraisc]len Stenogl'aphie. S y s t e m G a b e 1 s b e r g Nachdem (lie 'Viederb e lebung der llel)raischen Sprache bereits m getl'eten ist, daB in Vereinen und bei ill ein soIches Stadil fig hebraisclle Redell gehalten ndgebungel1 se}lr Ilat offentlichen IC1 sgebracht ,verden, (li\rfte es von 1nteresse sein nd Trinkspriiche at t das gesprochene '" Olt auch stellographisch fixil en zu konnen, 'VOZlt tng dienen mOge Ileit die nachfoIgende A Die hebl'aische Spl'ache hat fiir stenographische Z,vecke den ng der Vocale von vOl'nllerein gallz Vortheil, daB die DarsteII1 s eben diesem Grunde sgeschlossen ist; llingegen stellt sich at at werden lie N othwendigkeit ein, daB 0 r t h 0 g r a p h i s c h geschriebel ( chstabe der gewohnlichen Schrift nluB auch in G, d. h. jedel' Bt mt der Stenographie dargestellt ,verden Die Vortheile der Stenographie yor der ge'vohnlichen Schrift besteht also dermalel1 in den einfacheren, daher Ieichtel und l 'asc hel ren; spater werden chstaben und in den Ligatt darZtlstellenden Bt nd W ortund Satzkiilzllngen zweifellos daZtl kommen: Sigeln l r fUl' sol che Personen l)erechnet, welche Diese Anregllng ist nl nd der hebraischen in delltscher Sl)rache stenographieren konnen l nd Ol thographie machtig sind. Fiir Hebl 'a isten ohne Sprache l Kenntnis der deutsc}len Stenographie, wird spater ein eigenes Lehr bllCh der hebraischen Stenographie erscheinerl Man Iese das Stenogramm, Seite 134 mit Hilfe des yocalisierten :t Textes, Seite 59 und der Transs cription in Latein-Correspon 135 schrift, Seite Zllm richtigen Verstandnis mogen foIgende Anhaltspll!1kte : dienen 10* -. .. ... '"

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. 148 t; '[an vergleiche die 2 letzten Rllbriken der Tabelle "SChl'ift 1. 4-5 arten" Seite ren (Consonantenverbindungen) ,verden, wie in 2. Alle Ligatt ltschen Stenographie nach Gabelsberg's S) stem, ange,, 'e ndet del' (le lchlichen Abbre 3. Die in der hebraischen Sprache gebra viaturen sind auch in der Stenographie anzllwenden werden, '1'0 es angeht 4. Die unhol baren Laute :. isch angedeutet, u. zw symbo ng durch Dehnt '= 4, .. '= Verstarkttng, 'Volbung od e r Tiefstelltlng, Hochoder Stei Jst311ung o(lfr Vel 'dic htttng des w = y v 0 r ang e h en d en Consonanten. . 1 "" .. ( ., 1 'If'

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149 -F. Chrestolnathie und Vocabular. -! _, ;""'; .... 1. Das Weltall. :T ".': .. T T T -.. T: '" T -,. t1 Q Q 1 i i1 ij t? : iJ 7if Q Q : iJ 3! l$ R : J Sonne : 0 T vr. Gott lVIon(l t T Stel'll Allmachtiger Plallet { Lioht Velt \ :fillster Himmel Tag -,' Heel Nacllt -:, T Erde oben Vesen \ ntell !! -,-f erscllaffen le!!chtell mkreis{'n !! R nellnen sein tt die Fi.ill!l!lg .. heilung der Zeit 2. Ein f 3? f iJ r t R j R ij R ---.); } .. 0---o,t; ; ::-"'" "_.

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150-liJ 1 .t i i 1 f : j r 6 1 R : T k Z(>"it Eintb,eillln g 1 T :Morgcenl'othe Jalll -,TT R Morgen lVIonat Mittag Voche ITT:T Al)end Stllnde Allfgang ) linllte Theil ( U ntelgang Seki!nde i Gestel Zeit iJ Hellte riillling '} T Morgen Sommer T T 1-, vergallgel1 r Herbst gegenwiirtig Winter T zllkiinftig vor ,. Erde und ibre Th .. ile 3. Die iJ f : cr 1 : i R T ]l : RT : : T -.... 0.0 . T O T: ....... T 0: --. -T: I$ R i Q R i :p i Q i 1 f 1 1

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151 Erde Al't, Gattllng I Trockenes Metall -T T 1 0 0 ... 9 El'de Mallerstelne Lellm -: .. -: T T i i Edelsteine i Sand Staub Fels l-) Gestalt Fels LI Bel 'g Kieselstein T O Hiigel :i' Klippe Thal Rllbin 1 R EI)ene Sallhir Viiste i Diamant T ,. Val(l Gold TT Illnel'es Silber Feller Kllpfer SCll\Ve f e l Eisen :. ; Salz Ziun ,.I(l'ei(le Blei r ... S tein diese VOD den Gewassern 4, ... R 1 Q R : i -1 i R : i j r:r 1 y j y1 i : i f e : 0 T T T -:--. '--: T O i : T : T I 0 -:r RIf Vel'sammlllng Wasser viel T gl'OL\ breit Meel' T :

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' "/ 152 pBodell zwischen Al}g rund Bac ll U f e l ,-T T Teich H1.tfen, I{iiste T j Q ll e ll e Strom 5. Winde und Weltgegendf!n 1 I1 : R 9 1 3.1 : 1 1 : T :T ,'. % : j : LI R 1 R LI R : f 1 R a : ij f 1 R : 4 : 1 1 ]! Lllft, ,Yjll links I i n gs llmll e l 9 Ort 1 I stal' k R 1 { Ost, Morgenseite 'II 1t rm, Wind Stl \ West, Abendsl'ite i Well e, Woge dort, d ase l bst, a llw o Gegend \ T Stid vorn h illten Iittagseite T T j l ec llt s NOl'd, Mittel'll1.tcht 6. Vonl Wetter .' 1 1 1 9 : 3.1 1 1t j 1 i1 <

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153 'iv f 1 : W: R f R Q J R. f, : W l / p 8 R 1 : f { Holle '"" .. Volke 1 '" D lll ls tkl 'c i s I1St DI JIJI Ne TIl a11 : .. Rci f f ege n I Hagel R zenreich 7. Das Pfla Sc hnee ,v a rm Hitze ICalte .. l" r os t 'e n ig Ge witter Blitz R "' 1 ... { Donne l Regenhogell E is .. L1 : 'o/ I$ : 1 :;C I$ t$ !:t : 9 : f f? : If : Q t : \.I i1 : ) IIallpt, (vorn e llm Lebendel n(!, Element Gl'I Gewaclls '-'.n g S,h opfl Spei se 1 T f Vo}lno l't lrs t D } . T T

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_' \,__' j .' >. .... 154 1 !i Hallch, Athem Lili e : 0 Nase r eilc ll e n G r as i gllt ..... \ G l'iin es Gestalt, Ansehen : _.. f r:l llt (} Far\)e i Getreide eiB ',, Ballm i sch,varz Viese \ r ot h T T Hell gr iin T e Blllnle 1 \ ge l ',-i 3 Rose blau T : "", 'eldgewachse 8. Garten-und f : i 1\ ie 1 f . i : iJ 1 i ij : ij i t : ; lI Rf 1 i f f 1 .il : 1 ;if "'"(. T lIR i Q 1 T iJ fl fi' I'I f LI i f Q i Ij R : re 1!, l : I$ f 3 q !.t i I!$ : f : ry e f : Galtell I(iil '\)is t Samen Gllrken, Melonen Kolll R { f. I(rallt ii m e l I(iin ie Bohnen I(oriander Linsell 1V, Wermllt Zwiebel B ee t T -Q Knoblallcll j;'e ld ,' .... ..

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155 Weitzen 1iihle ]\ .. 1' i Gerste ehl {]\ Diinkel f .. I "' Teig Flachs 9 RHalm, Rohr 1 Ofen =t i Ste ngel Brod '" 1 "' Spitze Mens c h ': T .Al1rell leer orn I Stoppel f Stroll T .. O Ga rbe, Haufen \ Q e Ftttter .. Sc h el lll e Viell T Von den Danmgewachsl'n 9 I9 1 f 1 : Q tf Q 1 1 1 p t? 1 1 : l i : i i ;r 1 i : i 1 1 i 1elJ i f 1 ti? : f f f r i i i =t R : Q Q 1 R 9 : VIII'zel \ Veinbeeren Stamnl Feigell : T Ast i Granat 1 Z"'eig OJivell -,. Blatt lVlandeJn T ',' e FrllC]lt Dattelll : B liitll e 1 HaselnllB 1 reif i WalnllB : 0 L t ). .'

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10, Vom Waldgehiilze R 1 =t 1 : 'J : R f =t : f 1 1 ,j : .. l.!I 1 ,. AIJfel I{astallie vVeinlJerg vVeinstock vVeinrelJe T : 1 l' .. 156 j t R J{ern HUlse Saft, Getrank vVeill I ,'',. I OeJ Honig -< Zeder Span '. Eic)le f SpJitter I '. I{iefel Stiick ... FicJlte Speise -:. T Wac)lol(!el amnle )']< -,-11 Dorn unke ']< Distel RallcJl -,Zimmel'mann .. -,-J{ohle BaJken 0 T Halls B R -,' SC)leit A s c)le -,. VODl Thierrt>icb 11 p p f : t : J f

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151 1 : J i t. : R R j f P : R : Geschopf 'f l{anillcllen : lel)en ( l e Thiere MatlS V"ille Ochs 'liil111chen ]\ T Stier Veibchen 1j 'Thiel 1{llh G e ftiig e l ) 1 jtlng Fisch l{alb ".'" r I{riech en(les Lamnl ." ... "."."," Ge ,, lirm J Lamln '". '.' Rf Rind"i e h i Ziege I{leinvi e h Ziegenbo c k Pfel'd Schaf T -1 E se l Bocklein :. Kanl ee l Widdel T -,' Sch,, ein Bock -'' Htln(l M a lllesel .'.", ',',"' Katze t$ j Eselin T Hase I lillen -; 12. Von den Thierarten f P : tt 1 1 : f : : T f 1

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158 e Vild Leopard ) Ralll .-Hil'SC}lkllh Rennthier Hil sc h .. B,il -T Wolf Steil1bock r \ j Gemse Tigel I,owe 1:;d Fllchs : alter Lo\ve iJ1 Elefant : Lowill ffe T 13. Gefliigel ,-1 f e f : 1 tp l : ry T : 9 1 : Z 1 : Fischreiher T T Vogr.l i e Spel'bel FJiigel TT Tall1)e Griinspecht T T T Tllrteltaube Geier T T T jllnge Tallbe Kranich Wachtel Habicht : T ede rmalI S } '}< j Rebhllhn Nachtellle fZ 1 Rabe Rallbvogel Ktlckllck : T T T Adler 1 p Uhu ..-, '" Schwalbe Pelikan Sto r ch Pfau :' T .r Viedehopf EIster :'

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--159 --. 14. Ifisekten und Wiirmer f, : y 1 : f : > iJ R j f;1 r : Hettschrecke P Motte -: ... JVlilbe Biene j Schla llg e > Wespe .. F li ege giftige Scll l ange Gr ill e R Skorpion : T T Ge,vi irm o/ Otter WIll m Draclle Ameise Bas iliRk .. SpiDne I(lapperschlallg e _ : f Frosch : ... : ..... Laus Schnecke Floh Schi ldkr ote .. 15. Glieder der Thiere 7. : Z tl : 1 1 : 1 .. 0'-: ... ' T .... .: .. "-: ... T:' T: : -, 1 : !J : R!r : B F iC Feder '.',', HOl'll i Bauch 1 .\ I a u e (! FloBfeder ... : T ,-, Sch,ve if R. Schllppen

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-J60- 10. Vorzug der Thiere i iJ : I1 1 i -\ f i : 1 .. : i j 1J 1 : 1J i i : TfIJ i t:J iji i f i i i i j i i i i i 1 4 ti : V()rZt l g l )e ll c l l 1 S inn c i hriill e ll Sc h e n \:1i h e ttl e n H o r e n i l)nlmm e n !J R iecll c n i h ellle n Sc bm ec k e n z\\' i t sc llel 'll 1 F iihl e n i g ltt cke n l i l oc k e n m ec k ern pi e p e n girre n w i e h ern Gesa l lg V,i schre i e l l 3n ge n e hm 1.. ... f 17. Vom Menschen y y 1 : 1 1 1 i 1 : ...: T T O 1 1 1 : f 1 i : 1 1 i 1 : T I ... .'\" : T T T O o hiic h s t c r 1 e l I(or vCl'niill f ti g Secle -: : T T Rer \ner l e i sc h ']< 00 T T V ei s h eit Rlllt

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161 Ader Gestalt : Ptllsader Kopf Nerv Rtlmpf Bein : I:t Glied Hatlt tP. Haar Allfieres J Bild Inneres ... ,": Von den iiusseren Gliedern 18 f R b3 i : i q i : P : b3 ; f : f p : f : Scheitel Angesicht ... R Wirbel Stirne ',',-Allge Pupille tt Nase Schliife Ohr Mund Kinn Hals Nasenlocher T :. 1' Bratten Ohrenliippchen Wimper Lippe T T Augapfel Genick T T 19 j 1 # I il9 : r ; f j : : : -, '; T - I -0' T'" .. Z 1 :' : f b3 !f.. l$1 i : tt f f R 1 : i r 11 Hebr; Convers.-Gram.

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/" 162-: : i1 i i i : Bru s t t T ''\, Oberarm f Riicken 3li Seite Vorderarm Hand :iJ Flache der Hand Bauch !;t Finger FtlB b Nagel '" t Brttst Spanne '.', \ Diite R 1I Zeigefinger Hintere, GesaB Mittelfinger T Riickgrat Goldfinger kleiner Finger Hafte f T -= Achsel Knie i Schulter KI10chel Nabel Ferse 1 I < SchoB FuBsohle i Schenkel Daum, Zehe A 20. Von den inneren Organen f i : 9 i i : f i f : 3li i : i 1 t$1 1 i f i Qf : i Gehirn Kehle Zahn i Schlund Bac kzahn Rippe i Zttnge Herz I Gaum e n Lunge K i Kehle 1 Magen

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,..... 163 Ga ll e V-Dal'me i Milz i Nie r e n T T Leber Flanken T : T R Eingeweide Fett ... 21. Unt(\rschied zwisehen de u Mensehen und Thieren f i f Vf : T i i f i IJ : i i Q IJ : i : i f i tt i : f i 1 i : i i i i : T ":,',': I"":T : I : Q : i 31 1J :p, l l I : I$ i t ie : i : T :. : ... T .,. T T : .: T T: T T T T T T ir,, f il'1 i i : 1 : "' 1 '\" T ',' T:' T": TTT l'1 E i genschaft Arbe it : T T T Beschaffenheit i gll t g l e i ch bose T ',' i Vorzllg T Recht See J e '"., 0' ) :p, U nr echt VaJIJ : T KenntniB wahr Vernllnft falsch .'" .. Gedanken Ursache : 0 T T i Fahigkeit ) l'1 Endzweck 1 Rede 1 Sprac h e l'1 Schrift Bu c h ; T ...... 11 I

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164-, 22 Von den versebiedenell Altern der Mensebell i 19R 1 R : P1 : Q Z : r 1 .. : i'f c 1 1 1 : 1 T T : : T T T : ( : ;i 1 : 1 1 1 Z 1 l') .( 1 : Z f 1 t f i i 1 1 : 1 : : 1 f Q Q1 :\ T : fl !Q kJein Kr a ft i Sa ugJin g ' ,\" J aJJe nd es Kind !:t M al1n Fratt .. : 0 K ind 4 AJt e l T J?v kJe in e l Kn a b e 1 AJt e < M agdJe in gest tnd T .. Kn a b e { T G rei s M a d chen < TT \ Jiin g lin g hoher Greis T T t Jlln g fr a u 1 Jtl gend T ten 23. Benennung der Verwan : T '0', .. .. T : 0: T T : -.. T T T .. : T R j R : \ : R .. tt R : R : 1

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165 f i} 1 R i i} : y l U Q : 1 u i i : i : j 1 i} : u t$ i ) iJ1 t$ Y i} i : y L 1 I lfiJ i 7 R f p : : T { T i\ .. .... -. O T Vater Mutter Grofivater Grofimtttter Sohn Tochtpr Brttder Schwester Oheim, Onkel Base, Tante EIJkel Eltern BratttiganJ Brallt Hochzeit rT T . T O .. ; .. e : T T Ehemann Ehefratl .Scllwiegervatel' Scllwiegel'muttel Schwiegel'sohn, Eidam Sch,viegertochter Vitwer ", Vitwe Vaise ", aise ner, Mellscllen la Weibel Gebllrt Vel'Wandtel Familie > 24. Von den Gebrecben der Mcnscben : > Z I$ v i f : Z !P. : : f

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-1669 1 1 T J : Z J : 1 i 1 : P I$ Z 9 LI : Z f 1:;l 1 lI f : f Pf 1 j : 1:1 : ij f 1 .; P f f 3!, 31 j : 31 : 1 iJt fl f LI T : ( il-Iensch m age l I H eld f I vollkomm ell, ganz kiihn mllth ig T 1 g e slln l l sc h,v a ch T -T krank z ag h a ft &V J sc l lo n F e hl e r "0' T tT j l Gestalt + blind An se ll ell t alllJ v e rdorb c n T : .. t:t s tllmnl J Schade n \1I1p l a hm j G l ind l anglJe illi g Aus sa tz T R kllrzb e ini g Kriitz e TT bll C kli cht R a lld e Kl 'a tz e I "' '1."1 l l o c h / Wllnd e T 9 S t atl1r B e lll e I$ l a n g Wllnd e : T R i ese Kr a nkh eit : T T T kllrz hitz i ges Fie bcr Zw e l 'g Gesc h ,, ul s t -,.'.;. f ctt Sc hwind Sl1cht

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167 i Gelbsucht Grabstein Heilmittel Fresser -: .. Todter Trunkenbold Sterbegewand 1 -;. Schmerz .. Grah 1t' iahl, Zeichen R schwer 25. Von den Eigenschaften der Menschen f t : v 7. v : 1 9 :P : : p Z i : : : IJ 1 : Z : iJ i f : v f f Ij f : f : : TTT ; T T T T T _'" :0 T .... Z I : R If 9 : 1 1Y-I$ : p 9 : l : f Ij I$ l : lJ i i t i i : : : T i v erschieden Narr Sitte, Art Unwissend e r T :'\' 1 i verstandig Einfaltig e r ',' 1 weise Gerechter I dumm redlich Thor RtlChloser T T T T !\ 11 .1 t t

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l. 168-B e triiger Dieb m itl e idig R a uber b a rmh e rzi g Morder :. u n h a rmh e rz ig f a ls c h : T T y r a nn @ e Lu b esc h e id e n liigen s tolz Betrug . .: T fle i(\i g Hader f atl] trage Zank, Streit T .. ig a n gmiit J ] b a ld R j a hz o l ni g Zorn th Zorn Wt (\ Verdrtl .. F r e i gebi ge r Gabe ge izig 31 Vergntigen -4 @ n s t G t Ij a nder e sallft Verm oge ll Gese ll s c h a ft L ieb e T H a ndlun ge n (\ Ha rschiedenen Stinden 26. Von den v '" -< ' : Q r f 1 t Y1Q : f 31 i : f f t? q 31 Q p RI? R f rf i t5 Q : i

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169 S prach e 1 V o r ste h e r T T Re d e n B e f e hl s h a b e r T einerlei Ri chte r 1 T L a nd B ea rnt e r Spl'ac h e B e f ehls h aber Gese tz, R eJig ion AnfUhr e r i e o l Cere n Gebra llch gerneines VoJk 1t G e b o t Volk Gese tz Na tion Befe hl Re i c h Regi erllng Recht : T T R egent Ger ec hti g k ei t B e h errsch e r 31 Nac h s t e r @. I{onig N e b enrne n sc h Min i s t e r F ri e d e R a th s h erl Ruh e H err s i c h e r I? Ftir s t Eintr acht 27. Fortsetzullg des Vorigeu f f 3? : 1 !t 1 ::r 1 f l : : : : T : : 1 0 0 T T T -T: : --_ : T :-: .... ... o : !iI Tlll'on Scepte r Di a d eln T Sc hl oss f f9 \ I { l'on e Palas t t . I

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{ 170 Diener Carrosse T Knecht, Sklave Armee -." 1' Magd Krieg : T : T T S chatz FllBvolk I? Kostbarkeit e Reiter Garten Schwert .... Lllstgarten Heelfiihrer _; 0 Ergotzlichkeit eldherr 1f Kut sc he Ol'dnllng Wagen F eind 1 T T 28, Fortsetzung des Vorigen f .. ; t 9 ilR , : T .: ; l' T '1 1 I T I T I T : : -. --T : -;-. ..... -T TI': :. -T I T ..: ... T': T T-:-' I;, : ". -: T O : --: ...... : T 0: .': T T: T 4 f : 1 1 v r I$ f : z 1 Q 1f 9 : I;, f I .. ;. V I T I ....... :.: . : '\, ... T 1 f I? r 1I 1 V R t f 9 9 : !f tl I;I 1 1 9# : 1 t 9 ; t I;I : 1 9 i j \ ... ; .

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i'i :. T i i '7 9 T :' T R i -: : T i T Gesellschaft ehmer Herl', VOI Freiherr Edelmann Gelehrter, Schriftsteiler Lehrer Priestel Wissenschaft Schi.iler hohe SChtl1c Lehre Moral Bet haus Handeismann I{ramer 'Vare Kiinstlel' Handwerker Ackermann Reicher Vel'mogell Giiter 171 .', ... V T f:\ i T T R i R : T T i ',', .. Zimnler I{ieid t herrlich Ehre Pracht \ Armer Diirftiger Armtlth nieclrig htlngng dtlrstig IJtlmpen Fetzen Hadern etwas AJmosen miJde Gabc Mi.inze Geld Sti.ickchen Brod ; 29. Lebensarten der Thiere f f$ iI 1 f : Rf l 1i if : 31,: i i i i j : 1 1 i f f P i : i 9 i 1 i i i1 : i

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172 -f 11 f : Rfu u f it 1 : e R f t? l !J 1 P !J Q 1 : 1 u : I1 : !J : 0:-0 T T r:' ... .... 1:-T -a T If : u 1 If f : f 1 J] T : >< ) -'" f ,. ; T BediirfniB NahJllng Zubereitllng VelbesserllJlg Wildkrallt Raub Speise Decke Sc hutz Voh nun g RiJJderstall Schafstall Hiihn erkotb Nest r ) Q 1 j Q 9 9 T I Q T I ier J< I{iichlein StiBes Honig 1;Vachs Zelle T 0 Gespinnst Geifer Se ide \Veber Hohle Schlllpflo ch I,ocJl ,.,. : T 30. Benennung der Kleider 9 I1 i : i f V f : 1fiJ l') '!" 1 1 P 3? : iJ i e

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17 3 -frr lJ 'f : f Ij l f : 31 t$y 3! 1 : Kl e i ( l S chl eie l j V ohnlln g H allbe T S p e i se l'1 I T Hem{l ackt l "' 1 ... Ro c k b arfl l B : ,' Se i ( l e Hiill e -,-. \ F a d e n Mant e l !f Sc hn llr hiin ge nd e s Kl e id E in sc lll ag Giir t e l T O Vllrf Dll rc f B e illkl e id e r S c hn e id e r S chuh e ': T W e rkz e ug Sc hm uc k, Zi e rd e N a del J<' ing e rrin g ,Sc h e l 'e Ohrrin g :.-' T MaB Sc hl .oB T E ll e Ring T Hllt Na se nring, Armb a nd -'-' 1 : Q 9 Bund Q f iitz e '[]\ 1 ( IIa l s b a n 31. Bestandtheile eines Hanses i : r R i/ i i f i!t 31 i R i : f : ij : : f J t\ t

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p : t t : f f : 't : f 1 i : l 9f : i Balken Thor Brett Eingang Tafel Thiire 32. HausgerlLthe f 1J l i P i i t f 91 i p. f jR q iI _ : /1 1--1' i i : I i i R il -i I i r ; I .' ( 1 , ; I 't-" -174-Latte Brennofen Kalk Zimm er I Gemach Vorhaus Fenster Pfoste Oberschwelle Ullterschwelle Allgel Riegel --_ SchlofLSchltissel Glas Hof _____ __ Grun d _ ----Siittle 1j ler Ma Wand : T Ecke Winkel '1. T Pflaster Decke Boden Dach i Rinne i : Gitter Treppe Leiter Stufe Stadt Dorf Markt Gasse

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-175-R j j j j f t R 9,I? I$ : i p: f .. i1 i j j f R P,1 9 : j R : j R 9 9 iJ j : Q Tisch hl Stl j Sessel, Schemel !i i chter Lel Licht Spiegel -: ... j Lade I{asten Kleiderschrank ',' : : T Pult : T t;! Bettstelle Unterdecke Oberdecke T Polster 9 Kissen Laken R Gardinen Kochen Herd 1-' Ofen Topf R Napf Q -: T j ri fR I i j Kessel Pfanne Spie.B Schiissel Lofi'el Becken Kohlenpfanne Becher Krllg Kelch Glas Flasche kleines Flaschchen Korb Becken Schale Waschbecken Eimer Messer Schlachtmesser Gabel

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.,.. .. .' ,.'" . '. .. 176-Zirkel Hacke, BeiJ T i i i Bttchstaben i Sage Wort T Axt Brief ':" 1 ."' Hammer T Gewicht 'p Bohrer VagschaJe Stab e SC}lneJJwage '-' 1 '\ .P Stock WagschaJe schreiben trocken T T -R Fedel !:I IlaB i Tinte BeuteJ ede l GriffeJ i BiindeJ i Papiel, RoJJe Zahl 33. Verschiedene Bandwerker und Kiinstler 1 I i 1 i' i f i 't : l') i f i i 3l i':f f I$Q f i : t:t i i 1 t:t1 t$ f t : il'l i JI i t 3l 1 t l'I t tl P Q J : f ff : p;e f 9 p : f ;l'I 9 yt i f I ljf;1i e f Ij i I$ I!O m i : 1 il f i : iI 3l i l'I ; ...' r , T : .:-: : ... .. 1 Z t:t i :

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-77 ] 6I"1Ilogen 9 Bild r Wohnung ,' 1 ''' Gesellschaft FOl'm T Maler Tiegel T Schreibel Schmelztiegel Bildhatler . Blaseba]g Goldschmied Figur Hammer ] Linea Ambos ',' 1 ',' J<'arbe Blech Modell @ Zahl -:. Gewerb,e und Handelslitand 34 ij 9, ij i"!1 i 1 ij : ij R 1 : ij Ij : 1 ': :. : T T T 'O : ... .-T ; /f 1 T : Q9 :j iQl : ij 1 : /f t$ f f 9 : 31,t Q 1 i : l t? Z 1 l : Z f l : 1 Eigenthllm Gewinn Vermogen Sache -,. Reichthllm Tallschhandel : 0 Gllt, Vermogen Gewinn Lohn 12 Hebr. Convers.-Gram

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,1.; 178 l I Gefalu Ungliick Schiff R e ise V i Gold Allgst feines Gold Furcht Gewiirz J Rohr Sturm Zimmt ii.l'l Wiiste edle S pecereien Abweg T T Mastbaum miid e Segel, Fahne matt Seil, Strick htlngrig Schiffsknecht durstig Rtlder Seuche ,''''' Steuermann Pest T : T Beschwerlichkeit R a tlber 35. Fortsetzung des Vorigen L1 f : r R Z P P 3(. : ?L f 1 t$ !i : 1:i) P.f : f t$ 1 : f f 3(. f f i 1 R tfq Z f 1 3(. f f 1 : f : f 1 f f : 1 f f i 3(. 1 f 1 r f f 1 11 : t$ 1 P P f f P P;;I :

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, ) 179 Fahigkeit, Genie R Ecke Wissenschaften ?t! Geometl'ie f Betrachtllngen Zi eJ, MaB R R Sehrohr VerhaltniB Enden ... ) 1 Luftballon j Re c hnttng f 1 Hohe Inhalt, Zahl innere Bescha,ffenheit Mathematik T Bestimmung Nattlr Lange Pfianze Breite Kra llt el Hohe S t e ng el Tiefe T H ei lmitt el Dicke F l ac ll e f P fiast er Zirkel Res t Viereck Hei]ung Q Vinkel Medicin ... .... i

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, 180 -. Fehler-Verzeichnis lie s sta tt Seite Zeile lies statt Scii le Zeile 1 1 8 10 3 I 24 12 9 104 flilue fahre 11 :". lC 14 105 verde \ wurde 1 1 56 : 1 1 17 107 11 6 1 3 10 8 1 8 20 109 Zahlen zahlen 2g 7 4 .- T .... : 1 P 22 110 16 79 : :. lj fi 15 111 5 lj 1 8 S i e s i e 30 80 1 5 3 ] 113 1 6 21 114 22 () O ] T \ T I$ i 3 121 24 101 bestehen besteht 16 47 ] 1 )l 1 1 )l 3 102 147 ll. 148 Gabe l sbelg Gabe l sberger b 12

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Seite V VIII 1 4 11 8 9 11 ]2 12 13 14 111 16 16 20 21 21 22 23 23 25 25 26 . 181 -. ts-Verzeichnis Jnha Vorre(le Li t e rl1 t 111' A, Tbeoretlsoher Thell. : a) Biblisch hebriii sc .he Gl'a mmatik I, Einleitl1n g II, Schriftal ten : III. Lalltl e lll 'e . , , 1. Das Alphabet 2, AIIgemeiJles OJISOJlante n 3 B e m e rkl1ngen Z11 d e J , 4, ])ie Vocale n g 5. Betonl Von d e n Sil\)(,ll : IV. FOl'menl ehl'e 7, Das Pronomen 8, Der Artikel 9, Das Nomen Da3 Adjektiv ,()] lm 1]. Das Vel b : b) Bi\)li sch-ara miii sche G r a mm atik , , , I Einl e itlln g : II. Formelllehre 2, Das selbststiindige Fiil''''Olt ] , m 3, Das Verbl ] 4, ])as Nomen ] : c) Talmlldisch-he\)I'iiis che Gra mmatik 1 Einleittlng : Form en l e hre I Das Nome n l 16, F lexion der Nomillu, 17, Das Vel'bum 18. Partikeln

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r Seite 27 27 28 28 29 29 30 30 32 34 36 38 45 47 49 50 57 182 : disch-aramaische Grammatik Talml d . . . .. ng 1. Einleitl : tlehre n. Lal 19. E)i s ion und Contraction : m. Formen)ehre 20. Y orsilben 21. Das Nomen 22. Das Flirwort 23. Zahlworter 24. Das Yerbllm 25. Pal tikeln B. Paradlgme : Hebraisch a 1 Zahlwolier pt,, 'olier mit PerEonalsllffixen 2 HaI . 3 Das stal'ke
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r 'A'-_ 183 -Seite 7 84 4. Al)schnitt. Einkii.tlfe Ilnd Die Familie . . . Gesprache zwisc hen Arzt Patientell. . . Zeiteintheilllng. Vom Wetter Landund Seereisen Gesprache auf der R eise In der Stadt. . . 5. 6 . 88 90 92 94 96 98 7 8 9. JO. 105 Vocalisiertel' h eb rii.i scher Text d er Conversat ios-Lesestticke. .... . . . . . Bliefe. Post 11. D. Insohrlften und Brlefe . Facsimiles und Tran sscr iption. 1. Siloah-Inschrift (phonizische SchrifU . 116 2. Althebriiische GJ:abinsc hrift (phonizisc h e Schrift) 118 3. Heidnisch-aramaische Qlladratschrift 118 4. Grabschrift bei J erusalem (Qlladrat schri ft) 119 5. Synagogalins,chrift bei S afed (Quadratschrift) 119 6. Einladung. (Askenasische Currentschrift) 120 7. GeschaftsbI'it>f. (Askenasische Ctlrl'entschrift) 122 8. Bericht. (Askenasische CtlrrentschrifU 124 9. Familienbrief. (Orientalische Ras chischrift). 126 10. . (Sefardische Currentschrift) 128 11. Geschaftsbrief. Currentschrift). 130 12. Geschaftsbrief. (Neuaramiiische CurrentschrifU 132. 13. Hebr aisc hes Stenogramm. Latein-Correspondenzschrift 134 Uebersetzung der Inschrift e n und Briefe . . 138 E. A brlss der hebrilsohon Stenoraphle. 147 . . . . . System Gabelsberger u d Vooab F. Vhrestomathle . . . 1. Das W!Jltall . 2. Eintheilung der Zeit 3. Die Erde und ihre Theile 4. V on den Gewassern 149 149 150 151

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., ........ '" ',.,. 152 152' 5, Winde ulld Weltgegenden 6, V om Wettet 7, Das Pftanzenl' e ich 8, Gart enund Feldge\vachse , 9. Die Baiimarten 10. Vom 'Valdgeho]ze 11. Vom Thiel'reic]l 2. Von den Thiel'arten ] 3. Geftiigel ] 4. Insekten llnd Wiirmer ] 15. GJiedel del' Thiere . 1(). Vorzllg der Thielc 17. Vom Mellschen 8. Von 'den allsserell GJiedern ] 19. Fortsetzung des V origen 20. Von den inneren Ol'ganen lnd Thieren 21. Unterschied zwischen den l\'[enschen 15 1 ',, < 15 158 : 159 16q 16Q 163 22. Von den vel'schiedenen AJtel n (]el' Menschen 164 23. Bezeichnung der Verw a ndt en 164 24. V on den Ge brechen del' Men sc hen 165 16 168 169, 170 71 172 173 174 176 177 ," 178 on den Eigenschaften del' l\fen scJ1CJl 25 26. Von den verschiedenen Standen 27. FortsetzUJlg des VOI'igell 28. Fortsetznng des V origen i9. Lebensarten der Thiere g der KJeid e r 30. Benennl 3]. BestandtheiJe eines HII,IISe, S . 32. Hausgera:the 33. Verschiedene Handwerker und KftnstJer f '. 34. Gewerbeund 35. Fortsetzung des Vorigen .: --_'--' ; -. /-.; .. .. . ... .,..... < _:-' -_. C .... ,.. ... ...... .j;. \, '1. " j: ;: "'; ; .....

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l)t t tk pr4djt h btr liot1J i t1 lartltbt anbe6 gcli. K 2.20 = 29Jl eli ifbe tlbftulltenldjt ium e il 1!t [ el I il!!etiJ inmefiidi. !8011 Dr. 3. 38 ufl. '8011 !It. ItIait 8 111111 11 .: :1 Qofen broot '80\1111111 nlll[dj. !Bon Dr .t> OII e;djmibl, 39. 3n 1 [ (I1 ilfifd) 6 .! inbllflnnl. !!!on &. ",e ibe 40. A e l ." 2. "rn .[ 2 &ul n If I U[giir. tiidj 9 41 '< 30 2 10. !lIufl. jJJon lf re 3 Itt l. !lI. OII r n[ati itr (. on !!) (llnnlllltlf alll1jje. 42. :11 '8011 . 7. l\!ufl jii 9I lltleff)udjbtutid,. !l!on It., $!111na 43 it[dI leule.) 2. !lIujl 4. (ingllldj. (j)'iir nau !L (u[r. Q30n 6. iI 5 l!,a .! on il. iSeibe I ilbalo . 2 ). j)'ilr !taul!eule ( gorlidj. 10. 21111[. 180n 3. ($Otg. 1 45. ural13jjfif 6 u on il. 6etbel .. !lIufl a. !8 orr .( 7'. 1!olllljdJ. 8. !lIuf n 46 .!ttoaI11d). 6. !lIlIfl. 18. WI. (i. W!ll a![eh>il!dj. Il!on !lI. Geibel (rnbi riictJ .n .!!ulr3. 4 7. S '8 .( (uf jjbnll!dI. 10. 8 r: Q3Q' 48. ,3<11111<111[11). \(}!ir StaU[!el1le.) Q30n on dJ. 4. !lIuff 9. l!Iulgnri 6eroller maaaf le. ;Sorl Dr lufI. '8on 3. I 49. Iillgll[Qje (iljttfleltlat 3. 10 .1!orrugieiii ", allu .5). !8o I Arlofll). !8 re[tgnlnfble. ?!!on leugtled)lid)e (f 11. !IIrugtledjlidJ. 4 .!lIu[f. Q30n It. !!!Jteb. 50. .. 2(. eieibel ));on I. 6. !lItlf!. onlii 12. Serbli I 51. Methode thoorlque et pratlque de uw. !JJI Langue Russe. (!J1u![. (!!rantrnall !3. 2011. 13. lDolnpilf. !!!o rlicr 30Ielr.) $l1t 2. 2cmo (ufI. Q30n \1) .t>aet'j 'fiir (}.a 14: .ooUilnblfdJ. 4. iit nauf!eIl1e.) ?!!on on It. !!!Jieb. I 52. Ungatlidj .![ lIrllidj. 5. 2(u 15. otg j)'etb !3. It. $oe' O .! lill). 3. !lIuf 6 16 e fallonB. Spfa ue 1,53. epnnlictJt .!Io lio [ rcia ba 211nl1 unb Dt. Ii a' I 17: OebriliidJ. 3. 2(u[l. !!Jon !IJ Ildjer nal[eh> itldj eutfd)e ( lede a. t, -\>. 54. Grammatica 18. 201.lnl[dj. 4. 2(ufl. i!!o ![ Iu t !3laliener.) 2. rl1mmallI lDemer Q30n eiiglsrll. 1!terodj It. 3. 2Iufr. !!!on eblf 19 ebiid)t !!Jrlef. u. R.II cUI;dj[d 55 !j!oeftion .rintloni[lIJu(e. !8on It. il!!ieb euticlj 1. 'i)eutfd)e 11. !lIuiIiinber). 20 t .j)allbeli. sto.rre lti 56. !J1ulf!fllJ. b n It. !!!Jieb. u[l. !!J 2. onbena. Q30n 2. \!! .t>au[f f (ufl. !!Jon 1t\1. lfil!. 5. 21. !J1umil e milnli 51. 6'ran3uiifdi.belllfd) ullb i2Bed)fler. ROllu.r[atlon. '8on !lI. 3ran r4llle. 3. 21. onnga II 22. 3apnnl[d)e iilid). !!Jon !3. !ltofenfierg 58 .j)eo on 21. e;elbel. 3..!Iu Ungarn. tulfdJ Itl 59 anl1!ie '8 4. !lIlIfl. Q30n 23. \!(rn61I !!Jon 3erb. ($org I 11!d). on (!;rnfl .Rtebsa I n 60. !DJng on nflidj. 2. WlIfI 24. e!o an6i1fiil1!. !!Jon Dr. (i. !nonne I 61. !lI(t f 2 I 25 iEllatr!al I mal!jer u Q30n i2B. "' e., f g 3 taI -1 62. Grammattca francese 6d)teiber. ). rarrlmattl 1. !3lallener e I 2. 21. !!Jon 21. 6eibe!. 26. iReupe,rfi m. $etoC!) e;igi en. .!egrap f. \l!oft. 11. 1 A 27. II'rn : 3. !lIu[f. 'Uo tfdj jtlt Uluf[r e 03 beanrte. 6. !lIu[r. Q3011 !J1., b. 3i1loro il!!. 63caaroinGri It. on 1 [ 2111 3 eglfl1l 28. il/or rlrffteaer jtlt b 64. IYran4i1f1ld,et I. .2g !l!oeltlo -' oftc $ r be etfe bi jrn !lI lufl. !!Jon It .!tai n3. . 2 lneflfl1l 3 g Q3on!lt. b. 3i1!Oro i2BeUe, I iinlfdi. 2. 211111. !!Jon o. ro terbl ti i!!Jo 65. Rroallfl1l beutf 21 f[ O -I r 1. Eilo ara !3 2. 21uf!. Q3o 11. ",on I!:. 3. D. tr I l!e lfl ltflre u. StellfllJ I[",e 6\!rn 66. 'll1I !""" '. [ eli 2 if f 2. 6uQ on!3. 1!!0fenberQ lunbe. on ... ",eloe. 88 <:; $1 l' u trinllonj eil Ston lldj'ferDlf e 67 id IJ!. %011 III['I 32 n:I: a 8t: \l!opobi !3 fludj. 3. 2(u[l. Il!cn 11. on iSeibe(. e 86 9fr all[d)til i!!JorterbudJ euf\dj I 68 "" !!!. 8 ) I111n Wu i Uf 86: .leln atal 2. !lIull. 180n ... on "". itrofanoro' '8on lildiflid !nge ( h gl t dlen :l)tutidj. Gjib. 69. 7. :Ie OnuPI att (1; lfa'. 2. 211111. !I!. 2(. 6eibel. 70 .j)nufnnlfdj. !!Jon Cf eft ) ftet 6elte nii llebuna au

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. le f\lr nJIe e;pra!\jen egra\t 75. : Itr 91. . eg R taiimll!\j. \!Jon 76 e. !!!on ra rlltr t I r 77. Weaf morelloerg, u'l. !l!on filr 1I!oU .. 2. r1ltf 78 llI!lrl l1li !RrffAen on !!! . 79. eall\ it....... 1. lIufi. 1Itf 8(). .," ro Ei .!!! 8t 11 ( 81 . "1Itf4' ',. !l>\fCo .... 1ilttlf4tl qlll 82 . OII O h 1I 40ng. lIon e "'ei 88 @5elbel rol i!on Dr. M IU. 8a O ll ollt ogen lp nr 'Ira lBilrtero 86. e_ttt 11 e. $on galll'I I e;eibeL lllftttt n tag lerli III lt 86. e e. 80n 91. E5eibel g'f.r8 gII on 3erb !! eli t' fle 87. U.garII G!Dtg 9i n I 117 on ;Jo !! 2 I 88. flfllera l!S!\jtBber Hd1"a lof"n oI !!Ion It Brttrliu gt\R. \Jremb 89 118 If. SdJlmmer .,. and. l'ul O'8mmal,. Al t!I!llfdie eutI 119 rllDlma eulldle del F,an,all. ( u !iJel} g 1) anaofen.) !!Ion !(. 6elbel, f tlf fllr r r.l .' rliu ei 2e raltif 120 o, th8 US8 of 91, C.rman IIrammar Irt e. \!JO\! Dr. !!. flflfJen S\lra eutfa!obIC Illr e.rbell. 513Q n ttallenlrdlell 11111. 97. !!!!arterfiulfJ bt \!Jo rncf}leQre. 6 er 12 8 .3 lbblfdie gntlg6fvrnll'le \!Jon G\, l e !8o !iJirn1>aum a -b.r rnmltlntl Jenbe 9 8 !l!erglel vrnlfJlelire fUr urrnlner e .utr 9, 1 lrn !!J011 !l!. s.;xu1> rn 6 en lf c o $toQut !! \!Jon !!!!iJrtct1>udj,' e3 eutfili Ittf>\i 9 un!e, ber SBrcffe u f 1 3 0 uf ic. oba n o uf!. !!!on!!!, 2 lo ei lng in !ll!itll ullb J8e ael1en' !'I , !lI!arltt1>ul\I nbr.!e u I.r i iI!Ia nbreje $1 11: 3 n 2tlr6ulII ; !U t tlcb't R 1" {lndJtt. &11"1 ec t nrltanl le.lfESa !Rofen1>erp : ,'!i e 72 I \ t I 73 74.J bt t k ltdjc bliotlJck bcr .$P 2911 = 2.20 bell gc{l. K cli tcbc!! 'lIa t Xel l!I!arlerbu 100, Srrblfdi beutfdieil i 2, !!!uf!. !!Jon!l!. 30bano 3 fllr !Jiiebertanber. !!on elltf 101, !I!. !!!uguftln IIIlr e' belltI llbif tlrllf!(Ja 102. rQn Ullb If II X. !!! lerbudj DlQbll!ieltr on e tO I e e f !tannt 103 Itt Dr. W ., lf4 "r .e lllltrleftllen 104. e oovrodjt. li!on 91. @ielbel "j e. 1I!I_ lf eulfdj 105 \Bon 3edI. G!.iIcCl e cat I 106. U"ga 11 !!Ion l}ub. QI 11 nO : if4. !!Ion Dr. IDI 1117 efme,l Dr. QI 9 RhlQ 108 I!on 21. Itne!tbit'! lftlJ liO clltr 100 orabec 0n Bt Ift mlf 110. 18i1 9t. !ll!orabk !Bo il 111 Dr .1>. Ilallet 8@I n e, ." f lf e 112 !lon Dr O a uno Dr. ii. 1S4ttler .!! Ii!. Dr t 113 :tr .!! !!!on 114. !l!. Dr 115. iril l :t4f 116.